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„faulen“

Jacob Grimm und Wil­helm Grimm, Deut­sches Wör­ter­buch (DWB)

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faul

puter, putris, putidus, putridus, goth. fuls, ahd. ags. fûl, engl. foul, mhd. fûl, vûl, nnl. vuil, altn. fûll für fûlr, schw. dän. ful. in allen deutschen sprachen haftet also das ableitende, der wurzel ungehörige l, wie sie in dem ausruf fui, pfui, lit. pui, dem altn. part. fûinn putridus und dem skr. pûj foetere, lit. púti (praes. puvu), lett. puht, gr. πύον eiter, lat. pus erscheint. sta...

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faul

sordes, putredo: ich hab mir oft dacht, er sei krank, so hat in leicht das faul getroffen. II. Sachs I, 451ᶜ; ich hab gar gute arzenei für das faul und den zipperlein. I, 529ᵈ; unser ungesparter fleisz, unser ungescheuter schweisz wird uns ja was wieder nützen, das wir nicht für raubrisch maul wie bisher so bitter schwitzen und ernehren fremdes faul. Logau 2, 246. nd. he het d...

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faulen

1) putrere, putrescere, ahd. fûlên, mhd. vûlen: dës schilt was holz, hieʒ aspindê, daʒ fûlet noch enbrinnet. Parz. 741, 3; diu wunde vûlet lîhte und swirt. Barl. 176, 15; dô wart diu wârheit wol schîn dës sprichwortes, daʒ dâ giht, daʒ schulde ligen und vûlen niht. Trist. 138, 24. nhd. wer ein arme hebe (weihgeschenk) vermag, der welet ein holz das nicht faulet. Es. 40, 20; ei...

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faulert

gekürzt aus faulhart: faulert bohrt nicht gerne dicke breter; faulert musz zerrissen gehn. Simrock 2291. 2292; ders aber feulisch greifet an, dem gibt man auch sant faulharts lohn. Eyering 2, 477.

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