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„furtig“

Jacob Grimm und Wil­helm Grimm, Deut­sches Wör­ter­buch (DWB)

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furtig

vorwärts dringend, vorwärts strebend, wacker, frisch drauf los abgeleitet, wie dortig von dort, von fort oder von furt für fort (s. furt oben sp. 900). von dem adj., das durch furtlich (s. d.) gestützt wird, kommt dann ein gleichlautendes adv.; doch steht in der folgenden stelle furtig oder, wie geschrieben ist, furttig verdruckt für fruettig, d. i. fruetig (s. das adv. frutig, frütig): dar...

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furtig

durchwatbar zum hinüberkommen. von furt m. und f. abgeleitet. mhd. und mitteld. vürtec: bî einem waʒʒer, daʒ dâ flôʒ, daʒ was vürtic und niht ze grôʒ. troj. kr. 40616; bildlich: unkunt dër wîsheit fluot die nie menschen sin durwuot noch niemer furtic wirt. heil. Mart. 272, 65. nhd. müste hiernach fürtig gesagt werden, doch würde, wenn das wort noch im 18. jh. vorkäme, furtig gelten. ...

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