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„preisen“

Jacob Grimm und Wil­helm Grimm, Deut­sches Wör­ter­buch (DWB)

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gepreist

schwachformiges part. zu preisen, s. th. 7, 2093 fg.; dazu noch: wol gepreister könig desz gerichts. Ayrer proc. 1, 3; du falsche, warum wird von dir so hoch gepreist, wann widerwillen du in zweien herzen weist? D. v. d. Werder Ariost 2, 1, 3; disz nuhn Angelica, wan jhr es nicht mehr wist, des königs aus Catai gepreiste tochter ist. 19, 17, 8.

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preisen

früher auch preiszen geschrieben, mhd. prîsen, brîsen, mnd. prîsen, aus dem ersten preis abgeleitet nach franz. priser (schätzen, taxieren, mlat. pretiare); ursprünglich und theilweise bis ins 19. jahrh. schwachformig, doch dringt schon im 15. jahrh. nach analogie von brîsen (s. das zweite preisen), wîsen und andern die starke form (spätmhd. prät. preis, prisen, geprisen Lexer 2, 297, nhd. ...

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preisen

schnüren, einschnüren, heften, s. breisen theil 2, 355 (mhd. brîsen, prîsen stark- und schwachformig Lexer 1, 355): hieher gehören .. so vil künst zu falten, schmucken, preisen, zusammenlegen. Frank morie encom. 33, 26 Götzinger; ee sy (weiber) sich prysend und recht schnürend .. so ist die beste zeit verzert. trag. Joh. J 1; also ein buler allezeit ... in sein kleidung sich schmuckt un...

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prieschen

s. prischen, prise.

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