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„Eingeweide“

Di­gi­ta­les Wör­ter­buch der deut­schen Spra­che

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Eingeweide, das

Grammatik

Substantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Eingeweides · Nominativ Plural: Eingeweide · wird meist im Plural verwendet

Bedeutungen

  1. alle inneren Organe der menschlichen und tierischen Bauchhöhle und Brusthöhle

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WAHRIG Deutsches Wörterbuch

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Eingeweide

die in den großen Körperhöhlen (Brust, Bauch, Becken) liegenden inneren Organe [←mhd. in „innerhalb“ + geweide „Gedärme“; zu Weide „Futterort“]

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Schweizerisches Idiotikon

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1 Treffer im Register des Schweizerischen Idiotikons gefunden. Hinweis: Dieser Treffer wurde durch eine Ähnlichkeitssuche ermittelt.

Ī(n)g(e)weid

Bedeutungen

  1. a) Eingeweide
  2. b) übertr., das Innere übh.

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Jacob Grimm und Wil­helm Grimm, Deut­sches Wör­ter­buch (DWB)

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eingeweide

exta, viscera, die inwendigen glieder, die inneren weichen theile der brust und des bauchs, herz, mage, lunge, leber, niere, milz und gedärm, wofür es in allen sprachen manigfalte namen gibt. das unsrer sprache eigne geweide und ingeweide hat sich ahd. noch nicht aufgezeigt, besteht aber schon mhd.: under der rippe scërme hanget daʒ gedarme, ein weichiu wamba, diu douwet daʒ geweide. ...

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ingeweide

viscera, intestina, exta. Dief. 623ᵃ. 305ᵇ. 219ᵃ; die yngweid (plur.), intestina Maaler 510ᶜ; nach der mhd. form ingeweide, die erst spät unserm heute allgemeinen eingeweide gewichen ist (vgl. th. 3 sp. 189 f.): sein (des wasserpferdes) ingwaid ist als ains rehten pfärds ingewaid. Megenberg 237, 3; also er wolte sine notdurft tuͦn, do scheis er sin ingeweide mit dem bohte (kote) herus. d. st...

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Jacob Grimm und Wil­helm Grimm, Deut­sches Wör­ter­buch (Neu­be­ar­bei­tung, ²DWB)

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ein-.

   (1) überwiegend verbale bildungen, erheblich seltener subst. und adv., unter II auch adj. verbale bildungen, von denen wiederum nominale u. a. abl. gebildet werden können, begegnen seit dem frühen ahd., z. t. als lehnbildungen aus lat. präfixvb. mit in-, zum größeren teil liegt schon im ahd. selbständiger dt. präfixgebrauch vor. die zahl der verbalen neubildungen nimmt im jüngeren mhd. und ...

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eingeweide, n.

   mhd. frnhd. ingeweide. mnd. inge- wêide; mnl. nnl. ingeweide. zu mhd. geweide n. ‘speise, eingeweide’ als wohl zunächst jägersprachlicher ausdruck. 1 die gesamtheit der inneren organe. häufigster gebrauch. a von mensch und tier; im sing.: 13.jh. farcimen ingeweide ahd. gl. 3,368,30 S./S. ⟨1349/50⟩ wer den stain alsô ganzen verslint in ezzen, dem durchgêt er all sein ingewaid und raini...

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Goethe-Wörterbuch

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1 Treffer im Goethe-Wörterbuch gefunden

Eingeweide

Eintrag

  1. Eingeweide im Vers auch apokopiert; meist pl
    1 innere Organe in Bauch- u Brusthöhle des Menschen u der Tiere; nur selten für ein einzelnes Organ (Gedärm, Lunge, Geschlechtsorgan); häufig iZshg mit (vergleichend-)anatom Studien [ Scapine zum Doktor: ] Du willst mit einer frischen Dose [ Gift ] | Mein armes Herz auf ewig | Zum Stocken, | .. bringen, | Mein Eingeweid’ zerreißen 12,171 ScherzLR 1123 wer mit seinen E-n und dem Wetter zugleich in Streit liegt, kann nicht besonders gefördert seyn B33,133,18 August [28.7.20] K so hängt er [ gestoßener Diamant ] sich bei der Verdauung an die Häute des Magens und der E. [ budella ] 43,373,9 Cell II 13 um mir einen völligen Begriff von der Gewalt dieses E-s [ viscere ] zu geben, fing er an so gewaltig zu husten, daß .. 45,70,22 RamNeffe E. des Frosches. | .. Luftröhre .. Lunge .. Herz .. Schlund .. Leber und Galle […]

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Literatur zur Wortforschung

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5 Einträge gefunden

  • Fowkes, R. A.: On the etymology of NHG 'Eingeweide', 1953.
  • Gansberg, M. L.: Der Prosa-Wortschatz des deutschen Realismus. Unter besonderer Berücksichtigung des vorausgehenden Sprachwandels 1835-1855, 1966.
  • Goldstein, L.: Beitrag zu lexikalischen Studien über die Schriftsprache der Lessingperiode, 1896.
  • Weimann, K.-H.: Die deutsche medizinische Fachsprache des Paracelsus, Diss, 1951.
  • Wolf, H.: Studien zur deutschen Bergmannssprache in den Bergmannsliedern des 16.-20. Jahrhunderts, 1958.

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Quelle: exit_to_app DWDS-Wortprofil

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