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aus: Wortgeschichte digital

Soziabilität

Sowohl Soziabilität als auch Soziabilisierung sind Wortbildungen zum älteren soziabel. Soziabilität begegnet bereits im 19. Jahrhundert gelegentlich und kann seither sowohl ›Geselligkeit‹ als auch ›Fähigkeit, sich der Gesellschaft anzupassen‹ bedeuten. Im Verlauf des 20. Jahrhunderts findet das Wort Eingang in die Fachsprachen der Psychologie und der Soziologie. Soziabilisierung ist dahingegen von Anbeginn ein Wort der Fachsprachen. Stärker als das auf die Bedeutung ›Fähigkeit zur Anpassung an die Gesellschaft‹ ausgerichtete Soziabilität betont der Ausdruck Soziabilisierung, der sich auf die erste Phase der Sozialisation bezieht, das Prozesshafte.

Deutsches Wörterbuch

exit_to_app von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm

wechselfarbe

sich ändernde, schillernde farbe Campe, meist im pl.: dasz die fischlein indem sie sich bewegten verschiedene farben spielten. im ersten ersten augenblick hielt ich diese erscheinung für wechselfarben der beweglichen körperchen Göthe 33, 29 Weim. ausg.; dasz diese glänzenden wechselfarben dem (blutsauger -) männchen allein ... zukommen dürften Brehm³ 7, 53. bildlich (wie schattirung): die widersprüche in der menschlichen natur und gesellschaft nimmt der vf. scharf und bestimmt nach allen wechselfarben ins auge Herder 20, 291 Suphan. im wechsel mit anderen farben stehende: deiner beete blitzende wechselfarben. Hölty ged. (1869) 81 Halm. wechselfarbig, adj. 'changeant' Campe verdwb.; der wechselfarbige ahorn Voss bei Campe; wechselfarbige luzerne Krafft landwirtschaftslex. 1037ᵇ; (lausch' ich) dem säuseln und dem blätterspiel in wechselfarbigem gewühl. Voss 6, 218. wechselnde gesinnung zeigend: die wechselfarbigen trügner erheben lärm und getöse wie ludernde flieger. Jahn werke 2, 757. — wechselfarbigkeit, f. Göthe 13, i, 85 Weim. ausg.

Fremdwörter

exit_to_app aus: Deutsches Fremdwörterbuch

Hades

M. (-; ohne Pl.), seit früherem 18. Jh. nachgewiesene Entlehnung aus griech. ἅ(ι)δης ‘Ort der Toten, Unterwelt’, nach dem gleichlautenden Namen ῞Α(ι)δης des Gottes und Beherrschers der Unterwelt in der griechischen Mythologie (umstrittener Herkunft, ursprüngliche Bed. möglicherweise ‘der (aufgr[...]

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