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Emigration

Emigration ist vereinzelt bereits im 16. Jahrhundert in deutschsprachigen Quellen nachweisbar. Es ist auf lateinisch ēmigrātio ›Auswanderung‹ zurückzuführen und trägt seit den frühesten Bezeugungen die entsprechende Bedeutung. Zunächst vor allem auf religiöse Auswanderung bezogen, treten spätestens im 19. Jahrhundert politische und wirtschaftliche Bedeutungsaspekte dazu. Ebenfalls im 19. Jahrhundert entstehen die neuen Bedeutungen ›Gemeinschaft der Emigrierten‹ sowie ›Zustand des Lebens in einem anderen als dem Herkunftsland, Exil‹. Zum Wortfeld um Emigration gehören das Verb emigrieren ›auswandern‹ sowie das Substantiv Emigrant ›Auswanderer‹. Beide sind seit dem 17. Jahrhundert nachweisbar.

Deutsches Wörterbuch

exit_to_app von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm

verletzen

verderben, schädigen. in den alten dialekten findet sich zwar das unzusammengesetzte letzen mehrfach, so goth. ags. alts. (s. th. 6, 802. Grimm 4, 635), aber verletzen, vorletten ist bis jetzt nur mhd. nhd. und mnd. nachgewiesen. im mhd. zeigt das einfache letzen drei bedeutungen: die älteste ist etwas zu einem hintanstehenden machen, zur seite schieben (häufigste bedeutung). seltner ist die active bedeutung, einem etwas so machen, dasz es andere hindert, vgl.: der edel vürste Helferîch, der vuorte sî ze hûse ein stiege, die ûf ze berge gie erbûwen wol dort unde hie mit maneger leie klûse underbûwen, undergraben wol gevestent und geletzet als man ein burc ze rehte sol. Virginal 186, 2 im heldenbuch bd. 5, herausg. von Zupitza; endlich letzen von dem worte letze, der abschiedschmaus, hergeleitet, eigentlich den abschiedsschmaus geben, erquicken. von diesen 3 bedeutungen hat nhd. letzen nur noch die erste und letzte festgehalten. verletzen hat mhd. noch neben der ersten bedeutung die zweite angeführte von letzen: umb die veste drîe graben schôn beslützet giengen die werlîch umbeviengen die stat mit hôhen mûren ... die porten wurden ritterlîch mit grôzer huote schôn bewart, beidiu verletzet und verspart swâ man eʒ nôtdürftic vant. Reinfr. v. Braunschw. 25502 Bartsch; nhd. ist nur noch die erste und dritte vorhanden. 1) von äuszerlichen schäden gesagt, beschädigen. a) ohne object: verletzen, wundmachen, convulnerare, laedere, consauciare. Maaler 423ᵈ; letzen usitatius verletzen violare. Stieler 1058; denn er (gott) verletzet und verbindet, er zuschmeiszt und seine hand heilet. Hiob 5, 18; also zwar das arm seyn, so viel seye als verletzen und nothleiden, nichts anders als ausz dem geschlecht schlagen und ein böszwicht seyn. Schuppius 709; der scorpion gleicht dir, so auf den tod verletzet. Opitz 1, 92, 154. b) mit persönlichem acc.: wenn sich menner hädern und verletzen ein schwanger weib ... so sol man sie um geld straffen. 2. Mos. 21, 22; wer seinen nehesten verletzt, dem sol man thun, wie er gethan hat, wie er hat einen menschen verletzt, so sol man ihm wider thun. 3. Mos. 24, 19. 20; wer steine wegwaltzet, der wird mühe damit haben, und wer holtz spaltet, der wird davon verletzt werden. pred. 10, 9; da sie sich nicht gegen mich vertheidigten und der andere für todt auf der erde lag, schien es mir niedrig, sie zu verletzen. Göthe 34, 48; welch mann durch untrew ubelthat on schuld sein nechsten hat verletzt, ihn ehren guts und gwalts entsetzt. H. Sachs 2, 3, 145 (8, 564 Keller); der halben wird euch nichts beschönen, das euch die weiber ie versönen allweil ir sie verletzen wolt und doch sagen, jr seid jn hold. Fischart dicht. 2, 71, 2647 Kurz; sint das nicht mortprenner zu schätzen, die so unschultig plut verletzen? 2, 45, 1637 Kurz; Cupido ist bedacht die männer zu verletzen und sie (Venus) das weibesvolk in ungemach zu setzen. Opitz 2, 240; doch die hier die zeit verletzet, wird bald haben dort ergetzet ewigkeit, die ohne ziel uns auffs neue freuen wil. Logau 1, 182, 69 (176 Eitner); wolan lasz regen, reif und wind bald oder lang ansetzen: wer gott liebt, bleibet gottes kind, kein fall wird ihn verletzen. P. Gerhardt 13, 71 Gödeke; (Lampe der hase) der mann, der keinen verletzte. Göthe 40, 7. ward neben mir ein held verletzt, da wuszt ich hülf und rath zu schaffen. 41, 128; partic.: Christus thut wunder ... als er die vom teufel erwürget oder verderbet und verletzet sind, wider lebendig und gesund machet. Luther 7, 72ᵇ. selten verletzen vom schädigen an äuszern gütern gesagt: item welcher eyn gelerten meyneydt schwert, so derselb eydt zeitlich gut antrifft .. der ist zuvorderst schuldig wo er das vermag solch felschlich abbeschworn gut dem verletzten wider zu kehren. Carolina art. 107. von körpertheilen: ein glied verletzen. Frank weltb. 6; die instrument der empfindligkeit verletzen, als das aug vom hällen glantz, den mund von bitterkeit, den griff, wenn etwas zuͦ kalt oder zuͦ warm ist, sensus compungere. Maaler 423ᵈ; diese gemüthsverbergung habe nachfolgende jahr sein verstand etwas debilitirt und verletzet. Schuppius 756. c) mit sächlichem object: keine hacke verletzet und zerquetschet mit so verdrieszlichem knirschen die steine, als deine stimme die ohren der menschen. pers. rosenth. 4, 13; desgleichen steine .. hielt auch das alterthum .. für viel zu gut, sie von der kunst verletzen zu lassen. Lessing 8, 62; nun thet in der landtschafft Athen ein ungehewer wild schwein umbgehn, das in dem feldt die frücht abfretzet, weinstöck und ölbäum verletzet. H. Sachs 2, 3, 170 (8, 665 Keller). 2) von geistiger beeinträchtigung, zurücksetzung, herabsetzen, schwächen, schädigen. a) ohne object: man fürchtete sich zu verletzen und grade die furcht war am ersten verletzbar. Göthe 17, 176. b) mit persönlichem objecte (meist von moralischem herabsetzen gebraucht): und wer sein schmer für katzen setzt, würt offt benaschet und verletzt. Schwarzenberg 123, 2; obglych etliche ding, die unberichten verletzen, werdend sy doch mit der zyt bas erlernet. Zwingli 2, 4; einen verletzen und beleydigen, commereri aliquid erga alterum. Maaler 423ᵈ; unser boszheit mit welcher wir gott anderwerts verletzt haben. Sghuppius 717; jetzt da nicht etwa in der mitte von glücklichen ein oder der andere zufall diesen oder jenen verletzt. Göthe 15, 102; erfunden haben wir im rat, weyl sie hat dein person verletzt, das die küngin werd abgesetzt. H. Sachs 1, 25 (1, 114, 14 Keller); darumb ist ernstlich drein zu sehen ohn recht und urtheil, jn zu tödten .. der die keyserliche majestat so schwerlichen verletzet hat. 2, 3, 30 (8, 116, 5 Keller); mich verletzte stets am meisten jenes sauersüsze zucken um das maul — ganz unerträglich wirkt auf mich dies menschenlächeln. H. Heine 17, 33. c) mit sachlichem objecte: das sie drauff sehen, das die seele inwendig unverrückt bleib in rechtem glauben und derselb nicht verletzt werde. Luther 2, 356; er schemet sich nicht jtzt wider die heiligen concilien öffentlich zu reden und die nach seinem willen zu schmelern und zu verletzen. 2, 427; wer aber an mir sündiget, der verletzt seine seele, alle die mich hassen lieben den tod. spr. Salom. 8, 36; alle falschen syrenen, welche (wie zu allenn) doch zuͦ unseren ziten furnemlich nitt on groszen schaden und verderbnusz der frommen fursten gemuͦtt vergifften und schwarlichen verletzend. Kessler sabbata 122; es schien .. als fürchtete sie zugleich den wohlstand zu verletzen wenn sie stehen bliebe. Göthe 19, 44; die hartausgesprochenen widergesetzlichen handlungen verletzen das ästhetische und moralische gefühl. 26, 113; den soll dieser arm gleich zur leiche machen, der jemals zagt oder zweifelt oder zurücktritt! ein gleiches wiederfahre mir von jedem unter euch, wenn ich meinen schwur verletze. Schiller hist.-krit. ausg. 2, 48 (räuber 1, 2); der husarensäbel des rittmeisters von Enckefusz zerhieb alle schwierigkeiten .. verhältnisse, vorurtheile, meinungen, gewohnheiten wurden verletzt, mit ihnen die personen. Gutzkow zaub. v. Rom 3, 158; ich wolt gern hören ein allhier, welch leges er doch allegier juris prudentiae, also ex codice vel Bartolo dasz sie hiemit haben verletzt. Kirchhof wendunm. 4, 45 Österley; wie er der Römer bund meineydisch hat verletzt, wie er verräthrisch mich des reiches hat entsetzt. Lohenstein Sophon. 5, 1; verletze nur mit vorsatz eine pflicht, so hast du schon das schreckliche vermögen, wodurch dein herz die andern bricht. Gellert 1, 170; wenn ehre zu verletzen war, so fürcht ich stand eine gröszere auf dem spiel als mir Kastilien zur morgengabe brachte. Schiller don Carlos 4, 9; partic.: .. von jenen geistreichen roturiers, die in den salons von Paris mit der hohen noblesse scheinbar auf einem fusz der gleichheit leben und doch dann und wann, sei es auch nur durch ein kaum bemerkbares, aber desto tiefer verletzendes feudallächeln an die grosze schmachvolle ungleichheit erinnert wurden. H. Heine 3, 8; man sol die christen leren, das die so des bapsts ehre und hoheit etwas entziehen, der strafe des fluchs und des lasters der verletzten majestet schuldig werden. Luther 1, 16ᵇ; wann der strenge racheyfer geringe fehler dem laster der verletzten majestät gleich rechnet. Butschky Patmos 691; wenn ich mir meine freundin ... mit thränen an verletzte gastfreundschaft sich zurückerinnernd denke, so möcht ich euch allen von herzen gram werden. Göthe 15, 98; es war nicht verletzter trotz allein, nicht die scham, wie ein abentheurer und betrüger zu erscheinen .. Freytag soll u. haben 1, 224 (1882); in frau von Baldereck kämpfte eine weile verletztes selbstgefühl und mütterliche sorgfalt. 1, 230; .. leide nun die strafe der schwer verletzten pflicht des gastrechts und der zucht, der bösen lüste bittre frucht. Wieland 18, 104; ja weinen! weine blut um den verletzten schwur ich wein auch über dich ... Gotter 2, 379; ich bin zu schwer verletzt — sie hat zu schwer beleidigt — nie ist zwischen uns versöhnung! Schiller hist.-krit. ausg. 12, 492 (M. Stuart 3, 3); subst.: zwischen dem beleidiger und dem verletzten fallen schatten, welche durch kein licht der ausredung können vertrieben werden. Butschky Patm. 316. 3) mit angabe desjenigen, in bezug worauf man verletzt ist: am guten namen verletzt werden, existimatione laedi. Stieler 1058; einen an seinem leibe verletzen, concidere aliquem vulneribus. ebenda; an ehren verletzen, dignitatem, famam, honorem alicujus laedere, violare. ebenda; ich, wie sehr ich sonst verletzet über der Rubellen bin, werde doch itzt mehr verhetzet zu betrüben meinen sinn. Fleming 411; partic.: .. da Kronion erzürnt, den treuen Hephästos deinetwegen, hinab auf Lemnos boden geschleudert und der herrliche lag, an dem fusze verletzt, wie ein erdsohn. Göthe 40, 349. wodurch man verletzt wird: würt auch nit verletzt mit dem sprichwort, welches jn zuͦ schreibt den zuͦnamen des narren. Frank Erasmus l. d. n. 10ᵇ; und nam auff die stadt Rom die flucht, sein leben zu erretten sucht, da in die raysigen nachsetzten und sie mit waffen verletzten. H. Sachs 2, 3, 158 (8, 618 Keller); sein weyben hat er (Absalon) schandt gethan, di er mit unkeusch hat verletzt. Schwarzenberg 156, 2ᵃ; zu baicht und busz dich wol berait wen du mit unrecht hast verletzt, nach deim vermügen werd ergetzt. 139, 2; er hat uns, seinem raube bisz auff die hohen berg und felsen nachgesetzt und in den wüsten uns mit hinderlist verletzt. Opitz 3, 42; 4) reflexiv: sich verletzen, stoszen, offendere. Maaler 423ᵈ; ein esel, der sich in tornhegen verletzt oder streyfft, asinus atterens se spinetis. 424ᵃ; .. sagte, er solte im fliegen ja wol sich zusehen und hüten, das er nicht zu niedrig sich an den hohen gipfeln der berge .. verletzet. Kirchhof wendunm. 4, 82 Österley; auff Lauffenburg .. da etlich berg mit groszem schall dem Rein aus neid sich widersetzen, die sich dadurch doch selbs verletzen. Fischart dicht. 2, 189, 407 Kurz. übertragen: sich demüthigen, herabsetzen: denn sie ist ja ein königskind .. wolt sie sich dann also verletzn, das wer ein schand uber all schand. J. Ayrer tr. v. keiser Otten 91ᵃ; 5) sehr selten findet sich verletzen im nhd. in der bedeutung 'einem eine letze (abschiedstrunk, schmaus) geben', also anknüpfend an letze th. 6, 798: morgens frü schickt man hinder sich die wägen, die jn nachbarlich die von Strasburg gaben bewärlich, und verlezten die fuhrleut ehrlich. Fischart dicht. 2, 206, 1053 Kurz; zogen ein fast um zwo uren mit fänlin fünfzig vir; mit fräuden samt den zwen soldnern, die sie laiten, die man vir tag hilt auf zur hand bisz man sie wol verlezt haim sant. 2, 206, 1067 Kurz.

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