Das Portal zum deut­schen Wort­schatz von
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aus: exit_to_app Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache

Flohsamen, der

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sozialisieren, Verb

Neologismen

aus: exit_to_app Neologismenwörterbuch

Insektenhotel, Nullerjahre

Webseite, 90er Jahre

Stalking, Nullerjahre

Geschichte

Wortgeschichten

aus: Wortgeschichte digital

Umwelt

Umwelt wird im Deutschen seit 1800 verwendet, zunächst vor allem von Dichtern. Anfangs in der Bedeutung noch dem deutlich älteren Außenwelt nahe, bildet sich im Verlauf des 19. Jahrhunderts die Bedeutung ‚Wechselbeziehung zwischen dem Menschen und seiner Umgebung‘, später die ‚Wechselwirkung zwischen Lebewesen im Allgemeinen und seiner Umgebung‘ heraus. Einmal ausgeprägt, findet Umwelt mit diesen Bedeutungen Eingang in unterschiedliche Fachterminologien, von Biologie und Soziologie über Pädagogik bis hin zur Kriminologie. Eine gänzlich anders gelagerte Verwendung findet das Wort in der soziologischen Systemtheorie, in der Umwelt ausschließlich in Relation zum systemtheoretischen Zentralbegriff des Systems bestimmt wird. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts schließlich entsteht die abstrakte Bedeutung von Umwelt, das dann eine regelrechte Wortkarriere durchläuft. Die abstrakte Bedeutung von Umwelt bezieht sich auf die ‚natürliche Umgebung sowohl vom Menschen als auch von anderen Lebewesen‘; neu hinzu kommen die Konnotationen, dass diese potentiell gefährdet ist und daher ein schützenswertes Gut darstellt. Erst dieser Kontext bestimmt die abstrakte Bedeutung von Umwelt, weshalb der bestimmte Artikel erforderlich wird.

Deutsches Wörterbuch

exit_to_app von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm

gewinnfieber

zu gewinn, erwerb: wie kommt mir heute der Philipp vor? er ist doch sonst nüchtern und gewissenhaft. sollte ihn auch das gewinnfieber erfaszt haben? man hört, dasz es jetzt so arg grassiert. P. Rosegger das sünderglöckel 85.

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  • 11. Mai 2020: Aufgrund der COVID-19-Pandemie müssen wir leider alle Veranstaltungen bis voraussichtlich September 2020 absagen.

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Über

Zentrum für di­gi­ta­le Le­xi­ko­gra­phie
der deutschen Spra­che

Das Zentrum für digitale Lexikographie der deutschen Sprache hat zum Ziel, die deutsche Sprache in Gegenwart und Geschichte umfassend und wissenschaftlich verlässlich zu beschreiben. In Form dieses Portals bietet es Zugriff auf umfangreiche gegenwartssprachliche und historische Wortinformationen. Diese reichen von der Darstellung der Schreibweise, der Grammatik und der Bedeutungen eines Begriffs über die seiner typischen Verbindungen bis hin zur Beschreibung seiner Frequenz und Bedeutungsentwicklung. Die Suchergebnisse werden übersichtlich auf einer Ergebnisseite präsentiert, von wo aus die individuellen Ressourcen angesteuert werden können. Die ZDL-Portalseite befindet sich im Aufbau. Weitere Dienste und Ressourcen der Akademien und weiterer Projektpartner werden im Laufe des Projekts eingebunden.

Ressourcen des ZDL

Wörterbücher

Von hier aus gelangen Sie direkt zu den mit unserem Portal verknüpften Wörterbüchern: Zum DWDS, das den Wortschatz der Gegenwart im Hinblick auf Grammatik, Aussprache, Bedeutung(en), Wortverbindungen und Wortverwendung umfassend beschreibt, zu den Texten des Projekts „Wortgeschichte digital“, die wesentliche Entwicklungen in der jüngeren Wortschatzgeschichte von 1600 bis heute nachzeichnen, zum Neologismenwörterbuch des IDS, das seit 1991 etablierte neue Wörter und Wortbedeutungen erfasst, und zum Deutschen Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, das die bisher umfangreichste historische Darstellung des deutschen Wortschatzes bietet.

exit_to_app Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache Pfeil

Der deutsche Wortschatz der Gegenwart


Wortgeschichte digital Pfeil

Entwicklungen in der Wortschatzgeschichte von 1600 bis heute


exit_to_app Schweizerisches Idiotikon Pfeil

Die deutsche Sprache in der Schweiz vom Spätmittelalter bis in die Gegenwart


exit_to_app Neologismenwörterbuch Pfeil

Neue Wörter und Bedeutungen aus den 90er, Nuller- und Zehnerjahren


exit_to_app J. und W. Grimm: Deutsches Wörterbuch Pfeil

Das umfangreichste historische Bedeutungswörterbuch des Deutschen

Korpora

Von hier aus gelangen Sie zu den mit unserem Portal verknüpften Korpusressourcen. Diese umfassen die Referenz-, Zeitungs-, Web- und Spezialkorpora des DWDS, das Deutsche Textarchiv (DTA), das mit dem DTA-Kernkorpus einen disziplinen- und gattungsübergreifenden Grundbestand deutschsprachiger Texte aus dem Zeitraum von ca. 1600 bis 1900 zur Verfügung stellt, sowie das am IDS gepflegte DeReKo, das u. a. Grundlage des Neologismenwörterbuches ist. Weitere Ressourcen werden im Projektverlauf folgen.

exit_to_app BBAW-Korpora Pfeil

Umfangreiche Referenz-, Zeitungs-, Web- und Spezialkorpora


exit_to_app Deutsches Textarchiv Pfeil

Belletristik und Sachliteratur von 1600 bis 1900 im Volltext


exit_to_app Deutsches Referenzkorpus DeReKo Pfeil

Am IDS gepflegtes Referenzkorpus des Gegenwartsdeutschen

Werkzeuge

Von hier aus gelangen Sie zu den mit unserem Portal verknüpften Visualisierungen. Diese beruhen auf den linguistisch vorannotierten Textkorpora des DWDS und darauf ausgeführten statistischen Berechnungen zu Wortfrequenzen: Zu den Verlaufskurven, die Wortkarrieren über den geschichtlichen Verlauf sichtbar machen, zum Wortprofil, das die typischen Verbindungen eines Wortes in Wortwolken anzeigt, und zu DiaCollo, einer Anwendung, die typische Wortverbindungen zu einem Wort ermittelt und deren Veränderungen im geschichtlichen Verlauf anschaulich visualisiert.

exit_to_app Wortverlaufskurven Pfeil

Häufigkeit von Wörtern im geschichtlichen Verlauf


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Typische Wortverbindungen geordnet nach grammatischen Funktionen


exit_to_app DiaCollo Pfeil

Typische Wortverbindungen im geschichtlichen Verlauf

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