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aus: exit_to_app Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache

Dispositionsfreiheit, die

Alpaka, das, die

knuddeln, Verb

Agrardiesel, der

Zytokinsturm, der

Neologismen

aus: exit_to_app Neologismenwörterbuch

Inliner, 90er Jahre

Piraten, Nullerjahre

gruscheln, Nullerjahre

Inline, 90er Jahre

Adrenalinjunkie, 90er Jahre

Geschichte

Wortgeschichten

aus: Wortgeschichte digital

nachhaltig

Nachhaltig wird gemeinhin auf Hans Carl von Carlowitz‘ Verwendung von nachhaltend im Sinne von ›Ressourcen schonend‹ in der forstwirtschaftlichen Abhandlung Sylvicultura Oeconomica (1713) zurückgeführt. Wenig später wird nachhaltend zu nachhaltig. Bereits Mitte des 18. Jahrhunderts scheint nachhaltig nicht mehr auf den Bereich der Forstwirtschaft beschränkt, sondern wird nun auch im ökonomischen Diskurs im Allgemeinen verwendet; spätestens um 1800 hat sich die neue Bedeutung ›anhaltend, dauerhaft‹ ausgebildet. Im ausgehenden 20. Jahrhundert erhält nachhaltig im Ökologiediskurs die neue Bedeutung ›umweltverträglich, zukunftsfähig, ökologisch‹.

Deutsches Wörterbuch

exit_to_app von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm

wühlig

unruhig, belebt, mehrfach bei Hoffmann v. Fallersleben: in der groszen, wühligen, hie und da wüsten stadt leben 1 (1868) 256; zwischen hohen finsteren häusern bewegte sich langsam eine wühlige volksmenge ebda 2, 1; bei dem wühligen gedränge und dem heidenlärme war es mir sehr unbehaglich ebda 3, 69.

Fremdwörter

exit_to_app aus: Deutsches Fremdwörterbuch

konkret

Adj. ‘körperlich, greifbar’ im 18. Jahrh. aus der philosophischen Terminologie eingebürgert, die seit Gilbertus Porretanus (12. Jahrh.) den Gegensatz von abstractus und concretus kennt (Eucken, Philosoph. Terminologie S. 66). Letzte Quelle: lat. concretus ‘verhärtet, starr’.

Über

Zentrum für di­gi­ta­le Le­xi­ko­gra­phie der deut­schen Spra­che

Das Zentrum für digitale Lexikographie der deutschen Sprache hat zum Ziel, die deutsche Sprache in Gegenwart und Geschichte umfassend und wissenschaftlich verlässlich zu beschreiben. In Form dieses Portals bietet es Zugriff auf umfangreiche gegenwartssprachliche und historische Wortinformationen. Diese reichen von der Darstellung der Schreibweise, der Grammatik und der Bedeutungen eines Begriffs über die seiner typischen Verbindungen bis hin zur Beschreibung seiner Frequenz und Bedeutungsentwicklung. Die Suchergebnisse werden übersichtlich auf einer Ergebnisseite präsentiert, von wo aus die individuellen Ressourcen angesteuert werden können. Die ZDL-Portalseite befindet sich im Aufbau. Weitere Dienste und Ressourcen der Akademien und weiterer Projektpartner werden im Laufe des Projekts eingebunden.

Ressourcen des ZDL

Wörterbücher

Von hier aus gelangen Sie direkt zu den mit unserem Portal verknüpften Wörterbüchern: Zum DWDS, das den Wortschatz der Gegenwart im Hinblick auf Grammatik, Aussprache, Bedeutung(en), Wortverbindungen und Wortverwendung umfassend beschreibt, zu den Texten des Projekts „Wortgeschichte digital“, die wesentliche Entwicklungen in der jüngeren Wortschatzgeschichte von 1600 bis heute nachzeichnen, zum Schweizerischen Idiotikon, das die deutsche Sprache in der Schweiz vom Spätmittelalter bis in die Gegenwart dokumentiert, zum Neologismenwörterbuch des IDS, das seit 1991 etablierte neue Wörter und Wortbedeutungen erfasst, zum Deutschen Fremdwörterbuch und zum Deutschen Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, das die bisher umfangreichste historische Darstellung des deutschen Wortschatzes bietet, sowie dessen Neubearbeitung.

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Der deutsche Wortschatz der Gegenwart


Wortgeschichte digital Pfeil

Entwicklungen in der Wortschatzgeschichte von 1600 bis heute


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Die deutsche Sprache in der Schweiz vom Spätmittelalter bis in die Gegenwart


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Das umfangreichste historische Bedeutungswörterbuch des Deutschen


exit_to_app J. und W. Grimm: Deutsches Wörterbuch, Neubearbeitung Pfeil

Neubearbeitung des Deutschen Wörterbuches (A–F)

Korpora

Von hier aus gelangen Sie zu den mit unserem Portal verknüpften Korpusressourcen. Diese umfassen die Referenz-, Zeitungs-, Web- und Spezialkorpora des DWDS, das Deutsche Textarchiv (DTA), das mit dem DTA-Kernkorpus einen disziplinen- und gattungsübergreifenden Grundbestand deutschsprachiger Texte aus dem Zeitraum von ca. 1600 bis 1900 zur Verfügung stellt, sowie das am IDS gepflegte DeReKo, das u. a. Grundlage des Neologismenwörterbuches ist. Weitere Ressourcen werden im Projektverlauf folgen.

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Umfangreiche Referenz-, Zeitungs-, Web- und Spezialkorpora


exit_to_app Deutsches Textarchiv Pfeil

Belletristik und Sachliteratur von 1600 bis 1900 im Volltext


exit_to_app Deutsches Referenzkorpus DeReKo Pfeil

Am IDS gepflegtes Referenzkorpus des Gegenwartsdeutschen

Werkzeuge

Von hier aus gelangen Sie zu den mit unserem Portal verknüpften Visualisierungen. Diese beruhen auf den linguistisch vorannotierten Textkorpora des DWDS und darauf ausgeführten statistischen Berechnungen zu Wortfrequenzen: Zu den Verlaufskurven, die Wortkarrieren über den geschichtlichen Verlauf sichtbar machen, zum Wortprofil, das die typischen Verbindungen eines Wortes in Wortwolken anzeigt, und zu DiaCollo, einer Anwendung, die typische Wortverbindungen zu einem Wort ermittelt und deren Veränderungen im geschichtlichen Verlauf anschaulich visualisiert.

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Häufigkeit von Wörtern im geschichtlichen Verlauf


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Typische Wortverbindungen im geschichtlichen Verlauf

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