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Lebensstil

Lebensstil tritt mit der entstehenden Soziologie in Erscheinung, zuerst wohl bei Georg Simmel, aber auch etwa bei Max Weber. Der Ausdruck Styl des Lebens begegnet bei Friedrich Schleiermacher zwar bereits 1835, doch scheint es sich hier um eine ad-hoc-Bildung zu handeln. Ab den 1980er Jahren hat Lebensstil als Wort und Konzept in der Soziologie weitere Verbreitung gefunden: Lebensstil wird nun namensgebend für die Lebensstilsoziologie. Von der Soziologie ausgehend wird das Wort Lebensstil bereits in den 1920er Jahren in die Individualpsychologie eingeführt. An der Schnittstelle zwischen Soziologie und Individualpsychologie ist Folkert Wilken zu verorten, der in den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts vom Lebensstil der Neuzeit spricht. In Alfred Adlers individualpsychologischem Theoriegebäude wird Lebensstil später zum eingeführten Begriff. Von den Fachsprachen aus wird Lebensstil in den allgemeinen Sprachgebrauch übernommen.

Deutsches Wörterbuch

exit_to_app von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm

sechsmal

sexies Corvinus fons latinit. 1 (1660), 598ᵇ. Stieler 1222, sechsmahl Adelung. Campe, zusammenrückung aus sechs mal. vgl. sechsmalen. 1) wiederholt bis einschlieszlich sechs: ich habe sechsmal gerufen. Luther schreibt bei solcher anwendung zwei wörter: hettestu fünff oder sechs mal geschlagen, so würdestu die Syrer geschlagen haben. 2 kön. 13, 19. 2) mit sechs vervielfacht: sechsmal mehr. Maaler bietet: sechszmal hundert, sexcenties 368ᵇ. sexcenties kann heute nur sechshundertmal heiszen. vielleicht ist sexcenti gemeint, nach analogie von sechsmalhunderttausend. wir empfinden heute mal, wenn es zur vervielfältigung einer zahl mit einer andern dient, mehr als selbstständiges wort oder fassen die ganze verbindung als einheit und schreiben lieber sechs mal acht oder sechsmalacht als sechsmal acht. vergl. sechs 2, a, θ, mal oben theil 6, 1497 und fünf theil 4, 1, 1, 568.

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Zentrum für di­gi­ta­le Le­xi­ko­gra­phie der deut­schen Spra­che

Das Zentrum für digitale Lexikographie der deutschen Sprache hat zum Ziel, die deutsche Sprache in Gegenwart und Geschichte umfassend und wissenschaftlich verlässlich zu beschreiben. In Form dieses Portals bietet es Zugriff auf umfangreiche gegenwartssprachliche und historische Wortinformationen. Diese reichen von der Darstellung der Schreibweise, der Grammatik und der Bedeutungen eines Begriffs über die seiner typischen Verbindungen bis hin zur Beschreibung seiner Frequenz und Bedeutungsentwicklung. Die Suchergebnisse werden übersichtlich auf einer Ergebnisseite präsentiert, von wo aus die individuellen Ressourcen angesteuert werden können. Die ZDL-Portalseite befindet sich im Aufbau. Weitere Dienste und Ressourcen der Akademien und weiterer Projektpartner werden im Laufe des Projekts eingebunden.

Ressourcen des ZDL

Wörterbücher

Von hier aus gelangen Sie direkt zu den mit unserem Portal verknüpften Wörterbüchern: Zum DWDS, das den Wortschatz der Gegenwart im Hinblick auf Grammatik, Aussprache, Bedeutung(en), Wortverbindungen und Wortverwendung umfassend beschreibt, zu den Texten des Projekts „Wortgeschichte digital“, die wesentliche Entwicklungen in der jüngeren Wortschatzgeschichte von 1600 bis heute nachzeichnen, zum Neologismenwörterbuch des IDS, das seit 1991 etablierte neue Wörter und Wortbedeutungen erfasst, und zum Deutschen Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, das die bisher umfangreichste historische Darstellung des deutschen Wortschatzes bietet, sowie dessen Neubearbeitung.

exit_to_app Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache Pfeil

Der deutsche Wortschatz der Gegenwart


Wortgeschichte digital Pfeil

Entwicklungen in der Wortschatzgeschichte von 1600 bis heute


exit_to_app Schweizerisches Idiotikon Pfeil

Die deutsche Sprache in der Schweiz vom Spätmittelalter bis in die Gegenwart


exit_to_app Neologismenwörterbuch Pfeil

Neue Wörter und Bedeutungen aus den 90er, Nuller- und Zehnerjahren


exit_to_app J. und W. Grimm: Deutsches Wörterbuch Pfeil

Das umfangreichste historische Bedeutungswörterbuch des Deutschen


exit_to_app J. und W. Grimm: Deutsches Wörterbuch, Neubearbeitung Pfeil

Neubearbeitung des Deutschen Wörterbuches (A–F)

Korpora

Von hier aus gelangen Sie zu den mit unserem Portal verknüpften Korpusressourcen. Diese umfassen die Referenz-, Zeitungs-, Web- und Spezialkorpora des DWDS, das Deutsche Textarchiv (DTA), das mit dem DTA-Kernkorpus einen disziplinen- und gattungsübergreifenden Grundbestand deutschsprachiger Texte aus dem Zeitraum von ca. 1600 bis 1900 zur Verfügung stellt, sowie das am IDS gepflegte DeReKo, das u. a. Grundlage des Neologismenwörterbuches ist. Weitere Ressourcen werden im Projektverlauf folgen.

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Umfangreiche Referenz-, Zeitungs-, Web- und Spezialkorpora


exit_to_app Deutsches Textarchiv Pfeil

Belletristik und Sachliteratur von 1600 bis 1900 im Volltext


exit_to_app Deutsches Referenzkorpus DeReKo Pfeil

Am IDS gepflegtes Referenzkorpus des Gegenwartsdeutschen

Werkzeuge

Von hier aus gelangen Sie zu den mit unserem Portal verknüpften Visualisierungen. Diese beruhen auf den linguistisch vorannotierten Textkorpora des DWDS und darauf ausgeführten statistischen Berechnungen zu Wortfrequenzen: Zu den Verlaufskurven, die Wortkarrieren über den geschichtlichen Verlauf sichtbar machen, zum Wortprofil, das die typischen Verbindungen eines Wortes in Wortwolken anzeigt, und zu DiaCollo, einer Anwendung, die typische Wortverbindungen zu einem Wort ermittelt und deren Veränderungen im geschichtlichen Verlauf anschaulich visualisiert.

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Häufigkeit von Wörtern im geschichtlichen Verlauf


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Typische Wortverbindungen im geschichtlichen Verlauf

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