Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Deutsches Wörterbuch (Neubearbeitung, ²DWB)
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elfenbein, n.
ahd. helfantbein, mhd. helfenbein. mnd. elpenbēin; mnl. elpenbeen, elephantenbeen, nnl. elpenbeen; ae. elpenbān, ylpenbān, me. ilpenban. verdeutlichende zuss. von ahd. helfant m. ‘elefant, elfenbein’ und bein n. ‘knochen’. das genus im älteren nhd. vereinzelt auch mask. erste formen ohne anlautendes h- begegnen in md. texten des 12. jhs., deutlicher erst im 17. jh. sie verdrängen die h-formen...
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elfenbeinen, adj.
ahd. helfantbeinîn, mhd. helfen- beinîn. mnd. elpenbēinen; mnl. elpenbenen, nnl. elpenbeenen; ae. elpenbǣnen, ylpenbænen, me. ilpenbænen. abl. von elfenbein n. mit dem suffix idg. ī̆no-, ahd. -în. älter für elfenbeinern adj. anlautendes h- dominiert bis etwa 1600, es verschwindet zu beginn des 18. jhs. vollständig. stoffadjektiv in attributiver älter auch in prädikativer verwendung. biblisch ...
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elfenbeinern, adj.
abl. von elfenbein n. mit dem suffix -ern. wohl zuerst bei Luther, für älteres elfenbeinen adj. im 17./18.jh. vereinzelt mit anlautendem -h. attributiv, seltener prädikativ. ohne steigerung.
1 aus elfenbein hergestellt oder elfenbeinähnlich: 1523 der konig machte eynen grossen elffenbeynern stuel Luther bibel 1,295 W. 1668 unsre jungfrauen (prangen) mit dem elffenbeinern glantze ihrer zähnlein...
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