Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Deutsches Wörterbuch (DWB)
exit_to_app Mehr über das DWB
Hinweis: Diese Treffer wurden durch eine Ähnlichkeitssuche ermittelt.
garaus
völliges ende, untergang u. ä., das adverbiale gar aus (sp. 1322) zum subst. erhoben, wie anderen adverbialen wendungen geschah, z. b. voraus, davon den voraus haben, einen vorsprung beim fliehen Kirchhof wend. 2, 322 Öst.
1)
neben der gewöhnlichen betonung gáraus ( Campe) kommt auch garáus vor, z. b. bei Gries unter 2, ohne zweifel von jeher, z. b. im 16. jh. nach folg. reimen: bespräng...
Vollständigen Artikel im DWB lesen
garaus
bei Fischart unter unheimlichen wesen: von wehrwölfen, pilosen, geiszmänlin, dusen, trutten, garausz und bitebawen (s. d.). Garg. 119ᵇ, garousz Sch. 214. es ist das frz. garou, jetzt loup-garou, werwolf.
Vollständigen Artikel im DWB lesen
garaus
gleich karausche (s. d.), östr.:
seekarpfen, seepunkel, garáusz.
Schmelzl lobspr. 92,
selbst im plur. ohne endung (vgl. unter kabliau); gewöhnlich im demin. garäusel n. Popowitsch versuch 219, der aussprache nach gareisel Höfer 1, 273, bair. garäuslein Schm. 2, 60. auch mit û, wie karûse: von schleim, garuszen und andern speisfischen. Hohberg 2, 481ᵃ.
Vollständigen Artikel im DWB lesen