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„Gebärde“

Di­gi­ta­les Wör­ter­buch der deut­schen Spra­che

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Gebärde, die

Grammatik

Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Gebärde · Nominativ Plural: Gebärden

Bedeutungen

  1. Bewegung der Hände, Gesichtszüge, Augen, die einen inneren Vorgang, ein Gefühl ausdrückt
    1. ● Geste

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WAHRIG Deutsches Wörterbuch

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Gebärde

Bewegung, um etwas (Empfindung, Willen) auszudrücken; auch: Geste
● ausdrucksvolle, beruhigende, drohende, heftige ~; sich durch ~n verständlich machen
[←ahd. gibarida „Benehmen, Aussehen, Wesen“; gebaren]

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Jacob Grimm und Wil­helm Grimm, Deut­sches Wör­ter­buch (DWB)

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geberde

subst. verb. zu gebaren (s. d.), ein lange wichtiges wort mit viel weiterem lebens- und begriffskreise als jetzt, gleich seinem zeitworte. I. Form und nebenformen. a) ahd. ist nur bezeugt fem. kipârida, gipârida, gebârda u. ä., gestus, motus, habitus, species, nutus, signum, situs, s. Graff 3, 150 fg., es musz aber auch ein neutr. gipâridi gegeben haben, wie bezeugt ist gibâri n. (s. ge...

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Goethe-Wörterbuch

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1 Treffer im Goethe-Wörterbuch gefunden

Gebärde

Eintrag

  1. Gebärde bes im Frühwerk auch -ber-; vereinzelt -behr-/-bähr-; einmal Neutr (nach Paracelsus-Vorlage) DjG 3 1,429,10 ; überwiegend im Pl. - Gut 220 Belege; bemerkenswert zum einen der anhaltende Gebrauch in weitgefaßter Bed (s 1 u 2), zum anderen die Seltenheit der Bed 4 (wofür bevorzugt ‘Miene’, ‘Gesichtszug’ eintreten, während für Bed 3 ‘Geste’ mit nur 10 Belegen keine gleichwertige Bezeichnungsalternative ist) 1)
    1 Betragen, Gehabe, Verhalten, gewöhnl im Pl die hartherzige Kälte Jarno’s, die ihm aus den Augen heraussehe, und aus allen seinen G-n spreche 21,313,24 Lj III 11 Mit seltsamen G- n | Gibt man sich viele Pein, | Kein Mensch will etwas werden, | Ein jeder will schon was sein 3,290 ZXen IV 867 16,174 Geheimnisse 95 18,172,20 Unterhaltungen 26,154,1 DuW 3 uö(nicht häufig) im Bild für charakteristische Art, Stil (Shakespeares) 28,77,1 DuW 11
    2 Bewegung, Haltung, Stellung des […]

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Literatur zur Wortforschung

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6 Einträge gefunden

  • Karg-Gasterstädt, E.: Aus den Ergebnissen unserer Arbeit am ahd. Wörterbuch: ein Bericht über das Jahr 1940, 1942.
  • Karg-Gasterstädt, E.: Aus der Werkstatt des althochdeutschen Wörterbuchs 15. Aus den Ergebnissen unserer Arbeit am althochdeutschen Wörterbuch, ein Bericht über das Jahr 1940, 1942.
  • Kobel, E.: Untersuchungen zum gelebten Raum in der mittelhochdeutschen Dichtung, 1951.
  • Lappe, C.: Studien zum Wortschatz empfindsamer Prosa, Diss, 1970.
  • Saran, F.: Das Übersetzen aus dem Mittelhochdeutschen: eine Anleitung für Studierende, Lehrer und zum Selbstunterricht, 1957.
  • Zons, F.B.: Von der Auffassung der Gebärde in der mhd. Epik: Studie über drei Hauptarten ma. Gebärdendarstellung, Diss, 1933.

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Ty­pi­sche Ver­bin­dun­gen

Quelle: exit_to_app DWDS-Wortprofil

abwehrend auftrumpfend ausdrucksvoll ausgreifend ausholend ausladend Bitten bittend ekstatisch exaltiert expressiv Flehen flehend Flehentliche Freisein gebieterisch herrisch hinweisend imperial lautsprachbegleitend martialisch pantomimisch pathetisch priesterlich segnend theatralisch verneinend vollführen wegwerfend weitausholend

De­tail­an­sicht im DWDS-Wort­pro­fil