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„Herbst“

Di­gi­ta­les Wör­ter­buch der deut­schen Spra­che

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Herbst, der

Grammatik

Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Herbst(e)s · Nominativ Plural: Herbste · wird meist im Singular verwendet

Bedeutungen

  1. dritte der vier Jahreszeiten, Zeit der Ernte und des Welkens
    1. ● [gehoben, übertragen] Zeit des Alterns, Spätzeit

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WAHRIG Deutsches Wörterbuch

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Herbst

1 Jahreszeit zw. Sommer u. Winter, beginnt zw. 20.-23.9. u. endet zw. 20.-23.12. (auf der nördl. Halbkugel)
2 ⟨fig.⟩ Zeit des Welkens, Alterns
● ~ des Lebens ⟨fig.⟩ das beginnende Alter; ein früher, später, kalter, warmer, schöner ~; heißer ~ ⟨bes. Pol.⟩ Zeit der Konflikte nach eher ruhigen Sommermonaten; im ~ dieses, nächsten, vorigen Jahres; den ~ im Süden verbringen; die Blüte dauert bis in den ~ hinein; im, vor ~ dieses Jahres
[←ahd. herbist, engl. harvest ←germ. *harbista-; zu idg. *(s)ker- „schneiden“]

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Schweizerisches Idiotikon

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Herbst

Bedeutungen

  1. 1. die Jahreszeit als solche
  2. 2. speciell der 'H.- Monat', September; im ä. Kalender unterschied man aber: 'erster H.' = September; 'ander H.' = Oktober; 'dritter H.' = November
  3. 3. die Herbsternte, bes. die Weinlese
  4. 4. der Ertrag der Herbsternte, bes. der Weinlese

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Goethe-Wörterbuch

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1 Treffer im Goethe-Wörterbuch gefunden

Herbst

Eintrag

  1. Herbst   165 Belege  
    1 die dritte der vier Jahreszeiten; mehrf personifiziert  
    a als regelmäßig wiederkehrende Naturerscheinung   [ aus Rom ] Der Sommer war sehr und ungewöhnlich heiß, daß ich also einmal sagen kann: ich habe einen Sommer gelebt. Der H. wird unvergleichlich werden B8,254,10 Seidel 18.8.[87]   Resedasamen .. Stiefmütterchensamen .. im H-e säet er sich selbst aus B22,352,2 Christiane 23.4.12   Farbe der Landschaft dieser Gegenden .. bei heitern Tagen, besonders des H-es, so farbig .. daß sie in jeder Nachbildung bunt scheinen muß 32,139,5 ItR   B19,400,2 Reinhard 28.8.07   18,341,12 Nov [ Zit s v Biene Bd2,649,45ff ] uö in vergleichendem Zshg u im Bild (mit der Konnotation von Erlesenheit, letzter Reife)   [ üb Lamartines ‘Sur la Politique rationelle’ ] Äußerst gut- und schwachmüthig, wie der feuchte Wind durch H-es Blätter säuselt […]

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Literatur zur Wortforschung

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3 Einträge gefunden

  • Hirt, H.: Etymologien, 1916.
  • Krahe, H.: Über 'st'-Bildungen in den germ. und idg. Sprachen, 1949.
  • Meringer, R.: Wörter und Sachen, 1904.

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Quelle: exit_to_app DWDS-Wortprofil

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