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„Kröse“

Di­gi­ta­les Wör­ter­buch der deut­schen Spra­che

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Kröse

Bedeutungen

  1. 1. [früher] zu bestimmten Trachten, Amtsroben o. Ä. gehörende große, steife Halskrause; Fraise
  2. 2. [Böttcherei] Einschnitt in hölzernen Fassdauben zum Einsetzen des Fassbodens

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Schweizerisches Idiotikon

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4 Treffer im Register des Schweizerischen Idiotikons gefunden. Hinweis: Diese Treffer wurden durch eine Ähnlichkeitssuche ermittelt.

chroseⁿ

Bedeutung

  1. herumkriechen, von Insekten

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Chrosseⁿ

Bedeutung

  1. Schlund, Gurgel, Halsröhre, Vorderhals

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chrōseⁿ

Bedeutungen

  1. 1. intr.
  2. a) intr., Bezeichnung eines mehr oder weniger starken, hellen oder dumpfen Geräusches beim Zsdrücken oder Brechen eines harten oder spröden Stoffes, krachen, von einem Baume, der fallen will oder fällt, von einem hölzernen Hause, das von starken Windstössen erschüttert wird oder zsstürzt, auch mit unbest. Subj., mit geringerm Schall von Speisen unter den Zähnen, z. B. von Knorpeln, hartem Gebäck, Nüssen, Zucker, beim Zertreten eines Schneckenhauses, vom brechenden Knochen bei Operationen, beim Verrenken eines Gliedes, beim Biegen eines zinnernen Tellers, auch ohne das Brechen des den Schall verursachenden Gegenstandes; tosen, dröhnen, vom Donner, Kanonen, Lawinen, Gletschern, von gefrornem Boden unter Tritten; rauschen, rascheln, von dürrem Laub, Heu, Reisig; dann formelhaft zur Verstärkung des Ausdruckes für irgend eine leibliche Tätigkeit, i. S. v. 'mit aller Macht'
  3. b) intr., rasseln, von Schleim im Hals oder auf der Brust beim Atmen, persönlich gewendet: schwer atmen, keuchen, engbrüstig husten
  4. 2. tr., auch «chrȫseⁿ», meist «ver-chr.», zermalmen, zerquetschen, zertrümmern, zerknittern, zerstampfen, zunächst von spröden Stoffen, auch von Trauben und Obst zur Bereitung von Wein und Most; bes. als gesteigerter Ausdruck von Zorn, den man an Jmdm auslassen möchte

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Chrȫs

Bedeutungen

  1. 1.
  2. a) Gedärme, Fetteingeweide, bes. von Kälbern, auch von Ziegen, von Rindern und Schweinen
  3. b) ein Gemisch von Äpfeln, Birnen, Spezereiwaaren, Nüssen, Branntwein, das man zu 'Birnenbrot' backt
  4. 2. Busenkrause an einem Hemd, ehemals vom Landvolk getragen; Halskrause; Spitzenkragen der Weiber, «Krēsli», Halskrause des weiblichen Geschlechts; Faltenkragen, kleiner und kürzer als der 'Mühlstein-Kragen'; «Chrösli», Garnierung am Mieder; Spitzengarnierung des Häubchens; «Chrös», vielfaltige Halskrause, Amtstracht der reformierten Geistlichen und Magistrate
  5. 3. in Brunnen, Teichen, Gräben sich bildende schlüpfrige Masse von Algen und andern Wasserpflanzen, gem. Froschkraut, ran. aqu., gem. Wasserlinse, lemna min., gem. Milzkraut, chrys. alt.
  6. 4. Kleie
  7. 5. Name eines dem Teufel dienstbaren Geistes

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Jacob Grimm und Wil­helm Grimm, Deut­sches Wör­ter­buch (DWB)

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kröse

beim bötticher, 1) die schmale fuge in einem fasse, worein ein boden gesetzt wird der auf einer seite abgeschärft ist, im gegensatz der kimme, welches eine breitere fuge ist, z. b. im bierbottich. Krünitz 54, 59; nd. die inwendige kerbe im fasse, wo der boden eingekröset wird. Richey hamb. id. 141, Schütze holst. id. 2, 354, krösen pl. Brem. wb. 2, 881. auch böhm. kroso, entlehnt. waldec...

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