Ergebnisse für

„begehren“

Di­gi­ta­les Wör­ter­buch der deut­schen Spra­che

exit_to_app Mehr über das DWDS

begehren

Grammatik

Verb · begehrt, begehrte, hat begehrt

Bedeutungen

  1. [gehoben] um etw. (fordernd) bitten
    1. ● etw. wünschen, erstreben

Vollständigen Artikel im DWDS lesen

WAHRIG Deutsches Wörterbuch

exit_to_app Mehr über WAHRIG Deutsches Wörterbuch

begehren

I
I.1 etwas ~ etwas sehnlich wünschen, heftig verlangen, nach etwas Verlangen haben
I.2 jmdn. ~ sexuelles Verlangen nach jmdm. haben
● etwas zu wissen ~; (man kann nicht) alles haben, was das Herz begehrt ⟨sprichwörtl.⟩ ; sie war eine begehrte Partnerin, Tänzerin beliebt; eine begehrte Rolle für Charakterschauspieler
II jmds. od. einer Sache ~ jmdn. od. eine Sache haben wollen
[←mhd. begern ←ahd. geron; zu ger „gierig“; GierBegierdeGeier]

Vollständigen Artikel in WAHRIG Deutsches Wörterbuch lesen

Schweizerisches Idiotikon

exit_to_app Mehr über das Schweizerische Idiotikon

1 Treffer im Register des Schweizerischen Idiotikons gefunden. Hinweis: Dieser Treffer wurde durch eine Ähnlichkeitssuche ermittelt.

Jacob Grimm und Wil­helm Grimm, Deut­sches Wör­ter­buch (DWB)

exit_to_app Mehr über das DWB

Hinweis: Diese Treffer wurden durch eine Ähnlichkeitssuche ermittelt.

begehr

petitum, voluntas (vgl. begier). das mhd. einfache ger ist f. (Ben. 1, 531ᵃ) und wahrscheinlich auch beger f. pass. H. 112, 23. K. 103, 13. 398, 13, welche stellen über das genus nicht entscheiden. das n. scheint erst durch das substantivisch gesetzte verbum begehren, dem jenes begehr vorzuziehen ist, herbeigeführt. was ist dein begehr? auf sein begehr geschah es; er macht den buntschuͦ so v...

Vollständigen Artikel im DWB lesen


begehren

petitum, begehr, verlangen, wunsch. Fischart, unter den spielen, nennt eins nᵒ 100: was wer dein gröst begern?; ach, soll ich nur, o mein begehren, nach meiner wahren lieb und klag, nach solcher zweifelfreien plag allzeit nur meinen zweifel hören? Weckherlin 398; mit begehren, sub petito. pers. rosenth. 7, 1; gott erfülle dein begehren. Schuppius 731; auf dein begehren; in sein begehren...

Vollständigen Artikel im DWB lesen


begehren

cupere, petere, stärker als bitten, schwächer als verlangen und fordern. ahd. nicht vorhanden, mhd. noch selten und der späteren zeit eigen (Ben. 1, 534ᵃ), nnl. begeeren. 1) mit gen. der sache: wenn ich die heiden fur dir ausstoszen und deine grenze weitern werde, sol niemand deines landes begeren. 2 Mos. 34, 24; die bilde irer götter soltu mit fewr verbrennen und solt nicht begeren des ...

Vollständigen Artikel im DWB lesen

Jacob Grimm und Wil­helm Grimm, Deut­sches Wör­ter­buch (Neu­be­ar­bei­tung, ²DWB)

exit_to_app Mehr über das ²DWB

begehren, n.

   mhd. begern, substantivischer gebrauch von begehren vb. 1 zu begehren vb. 3. sinnliches verlangen. a anthropolog. u. psycholog. begriff ‘sinnlich-triebmotiviertes streben, wünschen’, häufig den rationalen vermögen entgegengesetzt modern psychoanalyt. u. in gender studies ‘triebwunsch, mangelgefühl, -erleben’ ⟨E13./A14.jh.⟩ unde diu sêle hât daz begeren unde daz vermügen, daz got in sî gebor...

Vollständigen Artikel im ²DWB lesen


begehren, vb.

   mhd. begern, selten begirn, mnd. be- gēr(e)n; der ansatz eines schon ahd. bigerōn (s. glossenwortschatz 3,443a Sch.) muß nach den ergebnissen von Bergmann/S. (katalog d. glossenhss. 1,268 u. 425) aufgegeben werden. (1) herkunft. das schw. wb. ist eine späte präfixbildung zu dem – im frnhd. auslaufenden – vb. ahd. gerôn, mhd. ger(e)n, das von dem adj. ahd. ger, mhd. ger ‘begierig, verlange...

Vollständigen Artikel im ²DWB lesen


begehr, m.

ältere nbf. begehre, mhd. beger, mnd. begēr; deverbativ von begehren, jünger weitgehend von begehren n. (s. d.) verdrängt (so schon 1774 Adelung wb. 1,713). 1 zu begehren 1. wunsch, wille, auch ökonom. ‘nachfrage’, vereinzelt ‘das begehrte’ ⟨u1300⟩ daz dise vrouwe lobesam / uz zu worte brachte / wes ir beger erdachte hl. Elisabeth 2430 LV. ⟨u1325⟩ deme na fremden meren / stat alle sin begere...

Vollständigen Artikel im ²DWB lesen

Goethe-Wörterbuch

exit_to_app Mehr über das Goethe-Wörterbuch

2 Treffer im Goethe-Wörterbuch gefunden

Begehren

Eintrag

  1. Begehren
    a dringender Wunsch, heftiges Verlangen, gelegentl mit erot Komponente, mehrf als menschl Triebkraft im Spannungsfeld von Wunsch u Erfüllung, auch metonym u in freier Titelwiedergabe; einmal übertr auf physikal Vorgänge iS eines (wechselseitigen) Angezogenwerdens [ üb Eduard ] wenn sein lebhaftes B. zudringlich ward, wenn seine Hartnäckigkeit ungeduldig machen konnte; so waren doch alle seine Äußerungen .. dergestalt gemildert 20,16,6 Wv I 2 wer kann aber auf sein vergangenes Leben zurückblicken, ohne gewissermaßen irre zu werden, da er meistens finden wird, daß sein Wollen richtig, sein Thun falsch, sein B. tadelhaft und sein Erlangen dennoch erwünscht gewesen? 24,181,24 Wj I 10 [ Chiron üb Helena: ] Sie faßte so mich in das Haar | Wie du es thust. [ Faust: ] O ganz und gar | Verlier’ ich mich! Erzähle wie? | Sie ist mein einziges B.! Faust II 7412 das Büchlein über das B. [ von Hemsterhuis 1) ] 33,234,27 Camp [ in der […]

Vollständigen Artikel im Goethe-Wörterbuch lesen


begehren

Eintrag

  1. begehren von üb 210 Belegen 4/5 in den dichterischen Werken, sowohl mit älterem GenObj (fast ausschließl unter a) wie mit AkkObj, öfter auch iVbdg mit der Präp ‘nach’ (vereinzelt ‘zu’), mehrf absol
    a ein heftiges Verlangen nach etw (jdm) fühlen, (sich) etw lebhaft wünschen, sowohl mBez auf konkrete Objekte wie auf geistig-sittl Werte, öfter verbunden mit qualifizierenden Bestimmungen wie ‘kühn, heftig, lebhaft, eifrig’ uä; mehrf auch iSv etw ersehnen, erhoffen, gelegentlich in offizieller Korrespondenz kennzeichnend für den gehobenen Redestil; einmal im Problemzusammenhang der Subjekt-Objekt-Beziehung: in der Gegenüberstellung mit ‘verabscheuen’ als Kennzeichen der naiven, natürlichen Weltbeziehung des Menschen (iUz objektiven wiss Betrachtungsweise) [ Astrolog, bei der magischen Beschwörung Helenas: ] weit heran bewege frei | Sich herrliche verwegne Phantasei. | Mit Augen schaut nun was ihr kühn begehrt, | Unmöglich ist’s, drum eben glaubenswerth Faust II 6419 [ Antonio zu Tasso, der Urlaub vom Hof des Fürsten wünscht: ] Du scheinest mir in diesem Augenblick | Für gut zu halten, was du eifrig wünschest, | Und willst im Augenblick, was du begehrst Tasso 2676 [ Manto zu […]

Vollständigen Artikel im Goethe-Wörterbuch lesen

Literatur zur Wortforschung

exit_to_app Mehr über die DB Literatur zur Wortforschung

4 Einträge gefunden

  • Leitzmann, A.: Strickerstudien, 1944.
  • Mickel, W. W.: Der gefühlsmäßig-religiöse Wortschatz Klopstocks, insbesondere in seiner Beziehung zum Pietismus. Ein Beitrag zur Sprache und Theologie des Dichters, Diss, 1957.
  • Vortisch, R.: Grammatikalische Termini im Frühneuhochdeutschen 1500-1663, Diss. phil. Freiburg, 1911.
  • Weisgerber, L.: Verschiebungen in der sprachlichen Einschätzung von Menschen und Sachen, 1958.

Trefferliste in der Datenbank anzeigen

Feedback-Icon Möchten Sie einen Titel zur Aufnahme vorschlagen?

Ty­pi­sche Ver­bin­dun­gen

Quelle: exit_to_app DWDS-Wortprofil

Asyl Auskunft begehren Ehegatte Einlass Fan-Herz Feststellung Fußballherz Gaumen Hab heiß Herz Kinderherz Kläger Nächste Rechtsschutz Sammler Sammlerherz Schadensersatz Scheidung Sportlerherz Touristenherz umkämpfen umwerben Unmöglich Urlauberherz vergeblich Weib Zutritt

De­tail­an­sicht im DWDS-Wort­pro­fil