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„behagen“

Di­gi­ta­les Wör­ter­buch der deut­schen Spra­che

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behagen

Grammatik

Verb · behagt, behagte, hat behagt

Bedeutungen

  1. 1. [gehoben] jmdm. zusagen, gefallen
  2. 2. [veraltet] ⟨sich behagen⟩ sich wohl fühlen

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WAHRIG Deutsches Wörterbuch

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behagen

gefallen, angenehm sein, erfreulich sein
● das behagt mir (nicht)
[←mhd. behagen „passen“; zu idg. *kak- „vermögen, helfen“]

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Schweizerisches Idiotikon

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1 Treffer im Register des Schweizerischen Idiotikons gefunden. Hinweis: Dieser Treffer wurde durch eine Ähnlichkeitssuche ermittelt.

b(e)hagen

Bedeutung

  1. einzäunen, -schliessen, bewahren; um-, bestricken

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Jacob Grimm und Wil­helm Grimm, Deut­sches Wör­ter­buch (DWB)

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behag

voluntas, gefallen, schw. dän. behag n., das m. ist schon mhd.: nâch sînes wunsches behage. Rudolfs weltchr. cod. cass. 64ᶜ und cod. argent. bei Oberlin 109, aus welcher stelle Ben. 1, 608ᵃ ein f. folgert, dem allerdings das einfache hage Trist. 3, 8 vorschub thut, gleichwol steht MSH. 3, 468ᵇ: ir bluomen wolbehac. ein nhd. m. behag wird gebraucht in Knittels poet. sinnfrüchten 1677 s....

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behagen

delectatio, suavitas, moderatio, zufriedenheit, freude, frohes gefühl, stille, innige kraft: ich bin der götter spiel und kurzweil, ihr behagen und lustiger pallon, den immer himmel an bald die, bald jene faust, bald hin und her thut schlagen, bisz er wird athemlos und nicht mehr steigen kan. Fleming 117; da drängte sich frohes behagen hervor aus verödeter ruh. Göthe 1, 104; mich e...

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behagen

placere, convenire. dies schöne, wollautige wort scheint in unsrer sprache nie allgemein durchgedrungen, und wie es die heutige schwäbische, schweizerische, bairische volkssprache gar nicht kennt, Luther, obwol er beheglich setzt, behagen nirgends anwendet, Dasypodius, Maaler und Henisch es gar nicht einmal aufführen; enthalten sich seiner auch schon mhd. dichter wie Wolfram, Freidank, Conrad...

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behege

bereit? gerüstet? s. behegen: Bajardo machte sich stracks gegen ihm behege, Rinaldo springt auf ihn und rennt weg seiner wege. (e, dove aspetta ll suo Bajardo, passa e sopra vi si lancia, e via galoppa.) Werders Ariost 2, 19.

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behegen

arcere, sepire, hegen: wie man das gericht behegen soll? weisth. 2, 190; und nur der busch, der auch das wild behegt, und nur die schluft, die auch das raubthier birgt, war uns herberge. Uhlands Ernst 104.

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Jacob Grimm und Wil­helm Grimm, Deut­sches Wör­ter­buch (Neu­be­ar­bei­tung, ²DWB)

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behegen, vb.

   mhd. behegen, mnd. behēgen. mit ahd. hag, mhd. hac ‘hag, einfriedung, eingefriedeter bereich, (dorn)gesträuch’ zusammenzubringende bildung, deren familie auf eine idg. wurzel *⟨sup char="()"⟩k̑⟨/sup⟩agh- oder *⟨sup char="()"⟩k̑⟨/sup⟩h2egh- ‘einfassen’ (Rix lex. idg. verben 2342) zurückzuführen ist. unklarer zusammenhang mit behagen vb. (vgl. dazu Rix lex. idg. verben a. a. o., Lloyd/S. et. wb...

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behagen, vb.

   as. bihagon, mhd. behagen, mnd. behāgen, mnl. behāghen. zuweilen frühe kontraktionsformen wie beheien, behaien (vgl. ⟨1338⟩ zu 1). etymologie u. zusammenhang mit dem vb. (be)hegen bleiben umstritten (vgl. dazu Seebold germ. st. verben [1970]245 f., Kluge/S. et. wb. 24103a). ahd. ist das wort nicht belegt (vgl. aber int-haganen), was wohl zu dem schluß geführt hat, daß sich das wort von norden...

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behagen, n.

   ‘wohlgefallen, belieben, freude, glück, geborgenheit, wohlgefühl’ ⟨u1350/77⟩ got der czewcht wol gnaͤdichleich, / wen er wil, nach seim behagen Teichner 564,1137 DTM. 1444 it en is mir neit lieff / dat ir in myn lant as dieff / sijt getreden na uren behagen pilgerfahrt d. mönchs 1705 M. ⟨1548⟩ das er (alter hund) in seinen jungen tagen / hat gejagt nach all seim behagen Waldis Esopus 1,51 K. ...

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Goethe-Wörterbuch

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2 Treffer im Goethe-Wörterbuch gefunden

Behagen

Eintrag

  1. Behagen Über 250 Belege. Mit wenigen Ausnahmen erst nach der ital Reise verwendet iUz Verb, dessen Gebrauch ohne großes Schwanken seit der Leipziger Zeit belegt ist. In markanten Belegen angewendet mit stark individueller Prägung u Vertiefung des konventionellen Bedeutungsinhalts iS einer glücklichen Lebensstimmung seelischer Offenheit u Daseinsbejahung. Häufig iVbdg mit Präp wie ‘mit, in B.’, ‘B. an, bei etw’; auch in antithet Vbdgn wie ‘B. und Unbehagen’, ‘B. und Mißbehagen’
    1 als gehobener Gemütszustand, Annehmlichkeit verursachende Gegebenheit uä, auch als Qualität einer Lebensform
    a kreatürl Sinnengenuß, elementare Lebenslust, Freude am sinnl Eindruck; mit Qualifikationen wie ‘froh, gut, groß, wild, himmlisch’ uä, iVbdg mit charakterist Attr auch als zwiespältige Regung Reineke machte sich dran mit Weib und Kindern, sie pflückten | Eilig dem Hasen das Fell und speis’ten mit gutem B. ReinF VI 202 dieß [ Nacktbaden der Brüder Stolbg im Gebirgsfluß ] geschah freilich nicht ohne Geschrei, nicht ohne ein wildes, theils von der Kühlung, theils von dem B. aufgeregte[s] Lustjauchzen 29,135,23 DuW 19 Mich ergreift, ich weiß nicht […]

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behagen

Eintrag

  1. behagen
    1 gefallen, zusagen; meist mit Dat der Person, mehrf ‘es behagt (jdm)’
    a Empfindungen sinnl Wohlbehagens, sinnl Freude erregen; jdm angenehm, wohltuend, zuträglich sein (einmal von einer Pflanze); auch im Bild [ Homunc: ] Hier weht gar eine weiche Luft, | Es grunelt so und mir behagt der Duft! [ Proteus: ] Das glaub’ ich, allerliebster Junge! | Und weiter hin wird’s viel behäglicher, | .. Der Dunstkreis noch unsäglicher Faust II 8266 König Saul [ eine Marionette ] .. wollte Marianen gar nicht gefallen .. Desto besser behagte ihr Jonathan, sein glattes Kinn, sein gelb und rothes Kleid und der Turban 21,14,18 Lj I 3 Besonders wollen mir die Frauens [ in Vicenza ] sehr wohlgefallen .. besonders die schwarzhärigen haben ein eigen Interesse für mich, es giebt auch eine blonde Art die mir aber nicht b. will T1,218,3 v 20.9.86 ~ 30,86,11 ItR [ das Mädchen: ] Du hast mich rein, und wenn […]

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Literatur zur Wortforschung

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4 Einträge gefunden

  • Kuhberg, W.: Verschollenes Sprachgut und seine Wiederbelebung in neuhochdeutscher Zeit. Ein Beitrag zur deutschen Wortforschung, 1933.
  • Müller, M.: Wortkritik und Sprachbereicherung in Adelungs Wörterbuch: ein Beitrag zur Geschichte der neuhochdeutschen Schriftsprache, 1903.
  • Stave, J.: Wie die Leute reden. Betrachtungen über 15 Jahre Deutsch in der Bundesrepublik, 1964.
  • Weisgerber, L.: Verschiebungen in der sprachlichen Einschätzung von Menschen und Sachen, 1958.

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