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„beißen“

Di­gi­ta­les Wör­ter­buch der deut­schen Spra­che

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beißen

Grammatik

Verb · beißt, biss, hat gebissen

Bedeutungen

  1. 1. jmdn., etw. mit den Zähnen packen und sich damit eingraben
    1. a) essen
    2. b) [übertragen] ...
  2. 2. scharf, stechend, ätzend sein
    1. ● [übertragen] nur im Partizip I

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WAHRIG Deutsches Wörterbuch

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beißen

1 die Zähne aufeinanderpressen
2 die Zähne in etwas hineindrücken, -schlagen, mit den Zähnen packen
3 essen, kauen, mit den Zähnen zerkleinern
4 stechen (Insekten)
5 brennen, ätzen (Geruch, (fig.) Spott)
6 scharf sein (Säure, Speisen)
● er kann das harte Brot nicht mehr ~; die Farben ~ sich ⟨fig.⟩ passen nicht zueinander; die Flöhe, Läuse ~ (ihn); die Hunde haben sich/einander gebissen; ein toter Hund beißt nicht mehr ⟨fig.⟩ ein Toter kann sich nicht mehr wehren
● auf einen Kirschkern ~; Pfeffer beißt auf der Zunge; sich auf die Zunge, auf die Lippen ~ (um das Lachen od. ein Wort zurückzuhalten); der Rauch beißt in den Augen; ins Brot ~; der scharfe Wind beißt einem ins Gesicht; ins Gras ~ ⟨fig.⟩ sterben; jmdn. in die Hand ~; der Hund biss nach ihm suchte ihn mit den Zähnen zu fassen; der gefangene Hund biss um sich suchte wahllos jmdn. mit den Zähnen zu fassen; nichts zu brechen und zu ~ haben nichts zu essen haben, Not leiden
● ein ~der Geruch; ~der Hohn, Spott; eine ~d scharfe Soße; eine ~de Kälte; auch: Apfel; Granit; Hund1
[←ahd. bizzan, engl. bite, got. beitan „beißen“; urspr. „spalten“ ←idg. *bheid-; hierzu Biss, bisschen, Bissen, bitter; beizenBeil]

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Schweizerisches Idiotikon

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Bīsseⁿ

Bedeutung

  1. (durch Ungeziefer bewirktes) Hautjucken

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bīsseⁿ

Bedeutungen

  1. 1. im Allg. wie nhd. beissen, (mit den Zähnen) beissen, eig. und bildl.
  2. a) im Allg. wie nhd. beissen, (mit den Zähnen) beissen, eig. und bildl., abs.
  3. b) im Allg. wie nhd. beissen, (mit den Zähnen) beissen, eig. und bildl., mit präp. Bestimmung des Zieles; mit hinzugefügtem Dat. P.
  4. c) im Allg. wie nhd. beissen, (mit den Zähnen) beissen, eig. und bildl., mit Acc.-Obj., gew. der Person; mit abstr. Subj.; durch eine präp. Bestimmung erweitert; seltener mit Acc. der Sache, meist in perfectivem Sinne, zerbeissen
  5. d) im Allg. wie nhd. beissen, (mit den Zähnen) beissen, eig. und bildl., 'mit Einem b.', sich mit ihm herumbeissen
  6. 2. im Allg. wie nhd. beissen, beissen, stechen, von Insekten (Ameisen, Flöhen, Läusen)
  7. 3. im Allg. wie nhd. beissen, refl.
  8. 4. im Allg. wie nhd. beissen
  9. a) im Allg. wie nhd. beissen, eine beissende Empfindung auf der Haut, Hautreiz verursachen; oft unpers., auch mit dem gereizten Körperteil als Subj.; seltener von der Reizung der Geruchs- und Geschmacksnerven
  10. b) im Allg. wie nhd. beissen, uneig.
  11. α) im Allg. wie nhd. beissen, uneig., spec., reizen i. S. v. gelüsten
  12. β) im Allg. wie nhd. beissen, uneig., spec., ärgern, verdriessen, wurmen, z. B. von 'spitzigen' Bemerkungen

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Goethe-Wörterbuch

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1 Treffer im Goethe-Wörterbuch gefunden

beißen

Eintrag

  1. beißen Inf u 3. SgPräs in der Frühzeit hs -ss-, -sst, einmal -st 38,483,34 PartPrät einmal in der obd bzw an die Lit des 16. Jh anschließenden Form ‘bissen’ 8,152,14
    1 mit den Zähnen packen, angreifen (u Verletzungen beibringen); meist von Tieren, bes in der Tierfabel (Fuchs, Wolf, Hund, Kater ua) u bei Darstellung der Laokoon-Sage (Schlange), selten von Menschen u mythol Wesen
    a trans bzw rezipr, gelegentl iVbdg mit Lokalbestimmung, auch in absol u subst Gebrauch hielt er [ Reineke ] ihn immer | Fest und schleppte den Wolf und zog .. und kneipt’ und druckt’ und biß und klaute den Armen ReinF XII 186 [ Mutter: ] Du blutst? [ Knab: ] Hamster hat mich bissen 8,152,14 Götz 2 V [ Antonio, Tassos Dialog mit dem Arzt wiedergebend: ] So trinkt denn Wasser. Wasser? Nimmermehr! | Ich bin so wasserscheu als ein [ von einem tollwütigen Hund ] Gebiss’ner. Tasso 2906 […]

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Literatur zur Wortforschung

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5 Einträge gefunden

  • Hoffmann, W.: 'Schmerz', 'Pein' und 'Weh'. Studien zur Wortgeographie deutschmundartlicher Krankheitsnamen, 1956.
  • Pischel, R.: 'Aus Gras beissen', 1908.
  • Schröder, E.: Zur Vorgeschichte der germanischen -ll- und -l-, -mm- und -m-, 1898.
  • Schwartz, H.: Zur neuhochdeutschen Verbalrection. Aus dem Nachlasse des Gymnasiallehrers zu Soest, Dr. Hubertus Schwartz, geb. 1853, gest. 1882, 1885.
  • Weimann, K.-H.: Die deutsche medizinische Fachsprache des Paracelsus, Diss, 1951.

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Quelle: exit_to_app DWDS-Wortprofil

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