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„entbehren“

Di­gi­ta­les Wör­ter­buch der deut­schen Spra­che

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entbehren

Grammatik

Verb · entbehrt, entbehrte, hat entbehrt

Bedeutungen

  1. 1. etw., was man braucht, jmdn., den man braucht, nicht haben, etw., jmdn. missen
    1. ● etw., jmdn. dringend brauchen, ohne etw., jmdn. nicht auskommen können
  2. 2. [gehoben] ⟨einer Sache entbehren⟩ etw. nicht haben, einer Sache fehlt etw.
    1. ● [veraltet] ⟨jmds. entbehren⟩

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WAHRIG Deutsches Wörterbuch

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entbehren

nicht haben, was man gern hätte, Mangel leiden an, vermissen
● ich entbehre es sehr; diese Behauptung entbehrt jeder Grundlage; der Anblick entbehrte nicht einer gewissen Komik ⟨einfacher⟩ war etwas komisch; sie müssen das Nötigste ~; des Trostes, des Zuspruchs ~; etwas od. jmdn. (nicht) ~ können
[←ahd. inberan = beran mit verneinender Vorsilbe ←germ. *ne, *ni; eigtl. „nicht tragen, nicht haben“; Bahre]

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Schweizerisches Idiotikon

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entbëreⁿ

Bedeutungen

  1. 1. ohne etwas sein, auf etwas verzichten, etwas unterlassen; gew. mit Gen., selten abs.
  2. 2. vermissen

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Jacob Grimm und Wil­helm Grimm, Deut­sches Wör­ter­buch (DWB)

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entbehren

carere, mangeln, ermangeln, entraten, ahd. inpëran (Graff 3, 145), mhd. enbërn (wb. 1, 155ᵇ), nnl. ontberen, schw. umbära, vgl. undvara, dän. undväre. kein ags. ođbëran. Luther und mehrere schreiben empern, nur weish. Sal. 17, 9 steht entbern; alle älteren aber halten noch das mhd. starke verbum fest, praes. enbir, praet. enbar, part. enborn, erst im 17 jh. mag entbehre, entbehrte, entbehrt...

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entbären

s. entbehren.

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entbären

ex urso hominem facere: ein häszlicher, unfreundlicher bär bin ich diesen winter über gewesen. seitdem der frühling wieder angefangen hat, mich etwas zu entbären, kann ich doch etwas mehr in articulierten menschentönen reden. Bürger 482ᵃ.

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Jacob Grimm und Wil­helm Grimm, Deut­sches Wör­ter­buch (Neu­be­ar­bei­tung, ²DWB)

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ent-.

die nhd. ent-verben haben sich aus zweifacher wurzel entwikkelt meist liegen ihnen bildungen mit dem präfix ant-, zum teil aber auch solche mit in- zugrunde. durch die germ. akzentfestlegung nach der entstehung der nominal-, aber vor derjenigen der verbalkomposita erscheint das in substantiven wie antlitz, antwort in voller form erhaltene ant- als verbalpräfix in gestalt einer unbetonten vorsil...

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entbehren, vb.

   (1) ahd. inberan, mhd. enbern. mnd. enbēren; mnl. nnl. ontberen; afrs. ontbera; ae. onberan ‘wegtragen, schwächen’. (2) in übereinstimmung mit dem simplex ahd., mhd. starkes vb. IV. seit ende 14. jhs., wohl im anschluß an mhd. swern, mehrfach formen der starken vb. VI: ⟨n1391⟩ e ich untbur bruder Hans marienlieder 3944 ATB. 1520 das wir gern entbuͤren Hutten 3,484 B. im 16. jh. fast g...

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Goethe-Wörterbuch

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1 Treffer im Goethe-Wörterbuch gefunden

entbehren

Eintrag

  1. entbehren von rund 520 Belegen knapp 2/3 in Bed 1; PartPrät attr einmal superl 15 2 ,48 Faust II 7268 Var ; mit Akk od (seltener) Gen; öfter in verallgemeinernder, maximenartiger Betrachtung
    1 auf Erwünschtes, Notwendiges, Gewohntes verzichten, auch mBez auf Personen
    a bewußt, willentlich Verzicht leisten, vielfach iVbdg mit Modalausdrücken: ‘gern, wohl, leicht, mit Mühe, ungern e.’ uä, ‘etw, jdn (nicht) e. wollen, mögen, sollen’; auch absol u subst ich fürchte mich, wenn man es genau besieht, vor neuen Einwirkungen und Aufregungen, und entbehre daher mit Willen manchen Genuß B19,408,4 Zelter 15.9.07 So will ich denn auch Morgen der lieben Gegenwart e. B50,89,21 ChStein [23.2.08 Korr Fränkel 2 2,427] Er [ Gleim ] hätte eben sowohl des Athemholens entbehrt als des Dichtens und Schenkens 27,300,6 DuW 10 was man nicht immer haben kann, soll man lieber ganz e. B41,106,22 Kanzl Müller […]

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Literatur zur Wortforschung

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5 Einträge gefunden

  • Gansberg, M. L.: Der Prosa-Wortschatz des deutschen Realismus. Unter besonderer Berücksichtigung des vorausgehenden Sprachwandels 1835-1855, 1966.
  • Karg-Gasterstädt, E.: Aus den Ergebnissen unserer Arbeit am ahd. Wörterbuch: ein Bericht über das Jahr 1940, 1942.
  • Karg-Gasterstädt, E.: Aus der Werkstatt des althochdeutschen Wörterbuchs 15. Aus den Ergebnissen unserer Arbeit am althochdeutschen Wörterbuch, ein Bericht über das Jahr 1940, 1942.
  • Leitzmann, A.: Mhd. 'êren', 'entêren' in specieller Bedeutung, 1938.
  • Saran, F.: Das Übersetzen aus dem Mittelhochdeutschen: eine Anleitung für Studierende, Lehrer und zum Selbstunterricht, 1957.

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Quelle: exit_to_app DWDS-Wortprofil

Anschuldigung Behauptung Berechtigung Beschuldigung Brisanz Dramatik Evidenz Gerücht Grundlage Ironie Komik Legitimation Legitimität Logik Meldung Mutmaßung Originalität Peinlichkeit Pikanterie Plausibilität Rechtfertigung Rechtsgrundlage Reiz schmerzlich Spekulation Symbolik Tragik Tragikomik Unterstellung Vorwurf

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