Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Deutsches Wörterbuch (DWB)
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gabelle
abgabe. Henisch 1330, gabell M. Kramer 1787, nrh. gabelle, ongelt, gabellum Teuth. 97ᵃ, nl. gabelle Kil. 684ᵃ: muest unser ieder 4 mödin bezalen, welches gleichsam ein gabell oder zoll über die christen. Kiechel reisen 282. sieh dazu gaffel und folg.
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gabeln
gaukeln, vom vorigen verschieden.
1)
es ist schwäb., alem., z. b.: weilen sie hinzugesprungen, mit den händen im gesicht herumbgegabelt, so habe er sie mit den händen zurückgestoszen. Birlinger Augsb. wb. 175ᵇ. bregenzerw.: der vater wird luogo und Josef loso (horchen) im herbst, wenn es bei uns daheim so auseinandergabelt. Felder Nümmam. 148, von den familiengliedern, die sich trennen; ...
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gabeln
auch gäbeln,
1)
mit der gabel arbeiten, bearbeiten, fassen, essen u. ä.
a)
ein altes sprichwort vom heumachen: wer nit gablet, so die brem zablet u. s. w. Keisersb. has im pf. Bb ijᶜ, narrenschiff 84 (Frisch 1, 312ᵃ), vgl. Brant 70 überschr., auch unter breme und krabbeln II, 1, a, bei Henisch 1354 auch: wer im hew nicht gappelet (: zappelet); schwz. gäbeln das heu wenden, umschütteln T...
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