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„gebären“

Di­gi­ta­les Wör­ter­buch der deut­schen Spra­che

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gebären

Grammatik

Verb · gebärt/gebiert, gebar, hat geboren

Bedeutungen

  1. ein Kind zur Welt bringen
    1. a) ⟨geboren werden⟩
    2. b) [gehoben, übertragen] etw. hervorbringen

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WAHRIG Deutsches Wörterbuch

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gebären

1 ein Kind ~ zur Welt bringen
2 etwas ~ ⟨fig.⟩ hervorbringen, erschaffen
● sie hat einen Jungen geboren; sie hat noch nicht geboren; etwas Neues ~ ⟨fig.⟩ ; geboren sein zur Welt gekommen sein; Hans Müller, geboren am 1. 6. 1960 in München; ich kenne die Stadt gut, ich bin dort geboren; in diesem Haus bin ich geboren (worden); unter einem glücklichen, unglücklichen Stern geboren sein von Kindheit an viel Glück, Unglück im Leben gehabt haben; wo sind Sie geboren?; lebendig ~de Tiere lebendige Junge zur Welt bringende Tiere; er gebiert jeden Tag eine neue Idee ⟨fig.⟩ ; auch: geboren
[←ahd. giberan, got. gabairan „hervorbringen, gebären“,eigtl. „zu Ende tragen“; zu germ. *ber- ←idg. *bher- „tragen“; verwandt mit Bahre, Bürde]

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Schweizerisches Idiotikon

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g(e)bëreⁿ

Bedeutungen

  1. 1. hervorbringen, ein Kind «g.»
  2. a) hervorbringen, ein Kind «g.», gebären
  3. b) hervorbringen, ein Kind «g.», vom Manne, zeugen
  4. 2. hervorbringen, Früchte, Produkte «g.»
  5. 3. hervorbringen, mit abstr. Obj., «das hät 's giboreⁿ», das hat es (z. B. den Zwist) verursacht
  6. 4. hervorbringen, refl. «das het-siᶜʰ giboreⁿ», das hat sich so zugetragen

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Jacob Grimm und Wil­helm Grimm, Deut­sches Wör­ter­buch (DWB)

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gebar

zu gebaren (s. d.), ahd. gipâr gleich gipârida gestus Schm. 1, 186, mhd. gebâr m. 1) im 15. jahrh. noch in bair. vocc.: gesta, gepar Dief. 261ᶜ, Mones anz. 8, 251ᵃ. und noch aus H. Sachs Göz in s. auswahl 4, 181, 'äuszerlicher anstand, geberde' ohne den beleg (den ich vergeblich suchte), die gewöhnliche form des dichters ist gebär (s. d.); aber auch jenes wird als reimwort im 15. 16. jh....

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gebars

s. I, 565. auch Stieler 58 gibt es, aus der sprache der (thür.) kinder, Gebarsch Nehmarsch, als scheltwort gegen einen, der etwas eben erst geschenktes zurückverlangt, reposcones; auch bei Luther: ihr (der welt) geben ist also, das die rechte hand gibt, aber die linke zu sich zeucht, das heiszet man gebers nemers (pluralisch), wie die kinder unternander spotten. das 5. 6. 7. cap. Matth. (1532...

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gebeier

fortgesetztes beiern (s. d.), glockengebeier Voss heumad v. 49, festgebeier Salis.

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geberen

s. die zwei gebären.

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geboren

sich geboren, s. gebüren.

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geboren

s. unter gebären sp. 1645ff.; nachträglich: als reines subst., mit gen., im 16. jh.: wirt es nit weniger dann ein geborner des lands zuͦ eeren gesetzt. Frank weltb. 64ᵃ. mit dat. (sp. 1645 m.): das .. ie einer sich dem andern geboren sein gedenken sol. Frank spr. 2, 5ᵇ; gar oft schon fühlt ichs tief, des mädchens seele wird nicht sich selbst, dem liebsten nur geboren. Eichendorf ged. 229. ...

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geborne

gleich geborenheit (s. d.), enthalten in euer wolgeboren u. ä., jetzt verdunkelt, auch in den wbb. und sonst der beobachtung noch entgangen. 1) die ursprüngliche form war wolgeborne, genauer wolgeborene, das sich im 17. jahrh. entwickelt haben musz, vielleicht schon im 16. beginnend, der bildung nach entsprechend dem ahd. widarboranî f., regeneratio, êristboranî erstgeborenheit Graff 3, ...

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gebär

gebaren, haltung, erscheinung, mhd. gebære wb. 1, 148ᵇ, gleich gebärde. 1) nhd. z. b.: du bewisest (zeigst) das mit einer geber oder mit einem wörtlin. Keisersb. bilg. 65; im 16. jahrh oft bei H. Sachs, als reimwort: schaw wie geht dort ein mensch daher in armutseliger geber. 3, 1, 200ᵇ; sie ist holdseliger geber. 1, 13 Göz; tritt her ganz höflicher geber, sam sie die göttin Ven...

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gebären

nebenform von gebaren, wie subst. gebär neben gebar, nur nhd. mit dem folg. gebären im praes. zusammenfallend, denn dieses war mhd. gebërn, jenes gebæren wb. 1, 149ᵃ, vermutlich schon ahd. gipârian; alts. gibârian, ags. gebæran, noch altengl. iberen Stratm. 312, mnd. gebêren, mnl. geberen, noch fläm. (s. gebaren II, 2). mnd. noch öfter blosz bêren, s. dazu gebaren I, a; auch als hochd. bei ...

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gebären

ferre, parere, gignere. I. Form und verwandtschaft a) goth. gabaíran, ahd. kipëran, gibëran, mhd. gebërn; alts. gibëran, ags. geberan, altengl. iberen (engl. bear), mnd. mnl. geberen, nnl. nur noch im part. geboren, im nord., dem das ge- überhaupt abgeht, nicht entwickelt, es heiszt dort noch einfach altn. bera, norw. bera, schwed. bära, dän. bäre, wie auch goth. baíran, ahd. përan, alt...

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gebären

der inf. als subst.: und vor die königin gebracht, die méines gebärens frucht an íhre brüste legend beim gatten sich des kindes mutter rühmte. Schiller 236ᵃ (Phöniz.).

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gebärt

der bart insgesamt: Machmet hat den heiden verboten, dasz sie ir gebärt nit türren abschneiden. Schiltberger 128.

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gebärt

moratus Steinbach 1, 151, d. h. mit dem und dem gebaren oder gebären, er gibt auch gebärdet so. das mhd. wol gebâret wb. 1, 146ᵇ ist vielmehr verb.

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gebört

auf Rheinschiffen, das bortwerk an den seiten des schiffes. Kehrein nachtr. 16; vgl. unter gebordet.

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zerberen

zerschlagen, -bläuen; wie das simplex beren (th. 1, 1501) nur bis ins 17. jahrh. am leben; mhd. zerbern (mhd. wb. 1, 144ᵇ; Lexer 3, 1061): Wolfram v. Eschenbach Parz. 153, 3; den (estrich) hân ich sô mit triten zerbert Gottfried v. Straszburg Trist. 17 123; halt! las dir vor dein maul zerpern H. Sachs 9, 105; 3, 47; 6, 143 K.; J. Frischlin Sus. 427; hist. volksl. 3, 240 Liliencron; die ...

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Goethe-Wörterbuch

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1 Treffer im Goethe-Wörterbuch gefunden

gebären

Eintrag

  1. gebären häufig -ähr-; PartPrät attr oft synkopiert; auch abgekürzt ‘geb.’; in Punkt 1 d mehrf Zusammenschr ‘neugeboren’
    1 mBez auf die menschl Geburt
    a ein Kind zur Welt bringen, gelegentl im Vergl u Bild [ Alpin, den gefallenen Morar beklagend: ] Du hast keine Mutter die dich beweinte .. Todt ist sie die dich gebahr [ brought thee forth ] AAJw3,63,25 Gesänge Selma ~ AA141,12 Werth II Ossian Nachricht, Herzogin Bernhard habe einen Sohn in London geboren Tgb 23.10.23 Meine arme angefangne Operette [ ‘Die Ungleichen Hausgenossen’ ] dauert mich, wie man ein Kind bedauern kann, das von einem Negersweib in der Sclaverey gebohren werden soll B7,171,10 ChStein 26.1.86 [ Egm: ] Da bringt er [ Gf Oliva in seinem Brief ] wieder die alten Mährchen auf .. Nun gut! .. Wir haben die und jene Thorheit in einem lustigen Augenblick empfangen gleich und geboren .. was ist’s nun weiter? 8,219,20 Egm II […]

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Literatur zur Wortforschung

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6 Einträge gefunden

  • Karg-Gasterstädt, E.: Aus den Ergebnissen unserer Arbeit am ahd. Wörterbuch: ein Bericht über das Jahr 1940, 1942.
  • Karg-Gasterstädt, E.: Aus der Werkstatt des althochdeutschen Wörterbuchs 15. Aus den Ergebnissen unserer Arbeit am althochdeutschen Wörterbuch, ein Bericht über das Jahr 1940, 1942.
  • Langen, A.: Der Wortschatz des deutschen Pietismus, 1954.
  • Lindheim, B. v.: Mhd. 'gebâren', 1938.
  • Lindquist, A.: Deutsches Kultur- und Gesellschaftsleben im Spiegel der Sprache, 1955.
  • Wiessner, E.: Über Ruhe- und Richtungskonstruktionen mhd. Verba, untersucht in den Werken der drei grossen höfischen Epiker, im Nibelungenlied und in der Gudrun. II, 1902.

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