Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Deutsches Wörterbuch (DWB)
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gebaren
so und so thun, sich betragen, verfahren.
I.
Form und verwandtschaft.
a)
im 16. jh. auch noch einfach baren (s. d.), md. wie oberd. und zwar in prosa (sich fürstlich baaren Maaler 150ᵈ), mhd. bâren wb. 1, 146ᵃ, gewiss auch ahd. pârôn, gebildet von pâra (s. unter gebar 3) gleich pârida geberde; mnl. baeren, gewiss auch mnd. bâren. das part. gebaret kann auch zu baren gehören, wie z. b. i...
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gebaren
das vorige als infin. subst. (s. auch gebarung), schon mhd., z. b.:
si hât zuht bî hôchgemüete,
daʒ gebâren ir vil wol an stât.
MSH. 1, 358ᵇ.
nhd.: aber Reichart liesz von seinem kläglichen gebaren. Aimon v; ein damit übereinstimmendes gebaren. Hamann 7, 30; er kannte das innere gebaren in all den häusern des dorfes. Auerbach dorfg. 1, 296. gerade diesz subst. ist wieder in vollem gebrauc...
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gebartet
barbatus Steinbach 1, 68, mhd. gebartet Trist. 2624; nhd.: gebarteter jüngling, manbarer. Dasyp. 301ᵇ; barbatus, wol gebartet. voc. opt. Lpz. 1501 D ijᵇ (wohlbebartet Steinbach 1, 68); etliche (fische) sind gebartet, andere one bart. Forer fischb. 19ᵃ; auf den gipfeln der röhrlin wachsen grüne gebartete knöpflin. Tabernaem. 595. daneben mhd. gebart, ahd. gipart, ungipart Graff 3, 211, d. h. n...
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