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„gebaren“

Di­gi­ta­les Wör­ter­buch der deut­schen Spra­che

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gebaren

Grammatik

Verb · reflexiv gebart sich, gebarte sich, hat sich gebart

Bedeutungen

  1. a) [veraltet] sich gebärden
  2. b) in bestimmter Weise behandeln, (mit etw.) umgehen

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WAHRIG Deutsches Wörterbuch

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gebaren

sich ~ sich gebärden [←mhd. gebaren, gebæren „jammern, heulen; sich benehmen, verfahren“ ←ahd. giparon, gibaren ←germ. *gabarian „sich (traurig) gebärden, rufen, klagen“; zu *ber- „tragen“; BahregebärenBürde]

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Schweizerisches Idiotikon

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g(e)bëreⁿ

Bedeutungen

  1. 1. hervorbringen, ein Kind «g.»
  2. a) hervorbringen, ein Kind «g.», gebären
  3. b) hervorbringen, ein Kind «g.», vom Manne, zeugen
  4. 2. hervorbringen, Früchte, Produkte «g.»
  5. 3. hervorbringen, mit abstr. Obj., «das hät 's giboreⁿ», das hat es (z. B. den Zwist) verursacht
  6. 4. hervorbringen, refl. «das het-siᶜʰ giboreⁿ», das hat sich so zugetragen

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Jacob Grimm und Wil­helm Grimm, Deut­sches Wör­ter­buch (DWB)

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gebaren

so und so thun, sich betragen, verfahren. I. Form und verwandtschaft. a) im 16. jh. auch noch einfach baren (s. d.), md. wie oberd. und zwar in prosa (sich fürstlich baaren Maaler 150ᵈ), mhd. bâren wb. 1, 146ᵃ, gewiss auch ahd. pârôn, gebildet von pâra (s. unter gebar 3) gleich pârida geberde; mnl. baeren, gewiss auch mnd. bâren. das part. gebaret kann auch zu baren gehören, wie z. b. i...

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gebaren

das vorige als infin. subst. (s. auch gebarung), schon mhd., z. b.: si hât zuht bî hôchgemüete, daʒ gebâren ir vil wol an stât. MSH. 1, 358ᵇ. nhd.: aber Reichart liesz von seinem kläglichen gebaren. Aimon v; ein damit übereinstimmendes gebaren. Hamann 7, 30; er kannte das innere gebaren in all den häusern des dorfes. Auerbach dorfg. 1, 296. gerade diesz subst. ist wieder in vollem gebrauc...

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gebartet

barbatus Steinbach 1, 68, mhd. gebartet Trist. 2624; nhd.: gebarteter jüngling, manbarer. Dasyp. 301ᵇ; barbatus, wol gebartet. voc. opt. Lpz. 1501 D ijᵇ (wohlbebartet Steinbach 1, 68); etliche (fische) sind gebartet, andere one bart. Forer fischb. 19ᵃ; auf den gipfeln der röhrlin wachsen grüne gebartete knöpflin. Tabernaem. 595. daneben mhd. gebart, ahd. gipart, ungipart Graff 3, 211, d. h. n...

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Goethe-Wörterbuch

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1 Treffer im Goethe-Wörterbuch gefunden

gebaren

Eintrag

  1. gebaren meist -ahr-; 27 Belege, erst ab 1811/12 1) ‘mit etw/(selten) jdm g.’: mit etw verfahren, von etw (nach Gutdünken) Gebrauch machen, mit etw/jdm umgehen; sporadisch absol konstruiert Die neue Chemie wird .. immer unzugänglicher, indem das Gedächtniß die unendliche Nomenclatur nicht mehr fassen .. und das Urtheil mit dem unzähligen Gegebenen nicht mehr spielen und gebahren kann B22,379,26 Seebeck 29.4.12 K [ Hafis: ] Weil in glücklichem Gedächtniß, | Des Korans geweiht Vermächtniß | Unverändert ich verwahre, | Und damit so fromm gebahre | .. Darum gab man mir den Namen 6,33 Vs 8 DivHafis Klopstocks Patriotismus und Messianismus hatten .. ihm [ FAvSonnenberg ] Gestalten und Gesinnungen geliefert, mit denen er denn nach wilder und wüster Weise gutherzig gebahrte 35,61,23 TuJ Wie sie [ Friederike ] auf dem Lande mit der Gesellschaft gebahrte, so that sie es auch hier [ in der Stadt ]. Jeden Augenblick wußte sie zu beleben 28,36,11 DuW 11 […]

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Literatur zur Wortforschung

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8 Einträge gefunden

  • Götz, H.: 'Gebaren', 1959.
  • Götz, H.: Mhd. 'bilhouwe' und das 'billi' des Hildebrandliedes/ Aus der Werkstatt des Althochdeutschen Wörterbuches 23-26, 1959.
  • Karg-Gasterstädt, E.: Aus den Ergebnissen unserer Arbeit am ahd. Wörterbuch: ein Bericht über das Jahr 1940, 1942.
  • Karg-Gasterstädt, E.: Aus der Werkstatt des althochdeutschen Wörterbuchs 15. Aus den Ergebnissen unserer Arbeit am althochdeutschen Wörterbuch, ein Bericht über das Jahr 1940, 1942.
  • Langen, A.: Der Wortschatz des deutschen Pietismus, 1954.
  • Lindheim, B. v.: Mhd. 'gebâren', 1938.
  • Lindquist, A.: Deutsches Kultur- und Gesellschaftsleben im Spiegel der Sprache, 1955.
  • Wiessner, E.: Über Ruhe- und Richtungskonstruktionen mhd. Verba, untersucht in den Werken der drei grossen höfischen Epiker, im Nibelungenlied und in der Gudrun. II, 1902.

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