Ergebnisse für

„gedeihen“

Di­gi­ta­les Wör­ter­buch der deut­schen Spra­che

exit_to_app Mehr über das DWDS

gedeihen

Grammatik

Verb · gedeiht, gedieh, ist gediehen

Bedeutungen

  1. wachsen, sich (gut) entwickeln
    1. ● in seiner Entwicklung fortschreiten

Vollständigen Artikel im DWDS lesen

WAHRIG Deutsches Wörterbuch

exit_to_app Mehr über WAHRIG Deutsches Wörterbuch

gedeihen

1 sich gut entwickeln, wachsen u. knospen (Pflanzen)
2 wachsen u. zunehmen (Kind, Tier)
3 vorwärtsgehen, vorankommen, fortschreiten (Unternehmen)
● gut, prächtig ~; die Pflanze will nicht recht ~; die Sache ist so weit gediehen, dass …
[←ahd. (gi)dihan, got. (ga)deihan „gedeihen, sprießen“; zu idg. *tenk- „gerinnen“; hierzu gediegen; dicht]

Vollständigen Artikel in WAHRIG Deutsches Wörterbuch lesen

Schweizerisches Idiotikon

exit_to_app Mehr über das Schweizerische Idiotikon

1 Treffer im Register des Schweizerischen Idiotikons gefunden. Hinweis: Dieser Treffer wurde durch eine Ähnlichkeitssuche ermittelt.

gedīhen

Bedeutungen

  1. a) intr.
  2. α) intr., wesentl. wie nhd. gedeihen, sich in erwünschter Weise, erfreulich entwickeln
  3. β) intr., zum Wohle gereichen, nützen, gelingen
  4. γ) intr., zuteil werden
  5. b) tr.

Vollständigen Artikel im Schweizerischen Idiotikon lesen

Jacob Grimm und Wil­helm Grimm, Deut­sches Wör­ter­buch (DWB)

exit_to_app Mehr über das DWB

Hinweis: Diese Treffer wurden durch eine Ähnlichkeitssuche ermittelt.

gedeih

seltnes subst. verb. zu geheihen (gedeyen), jetzt durch das gedeihen ersetzt: des herren homeisters sin stund nicht anders dan zu frundschaft und ir aller gedey. script. rer. pruss. 4, 95 (15. jh.); disem lande zu gedeye. 94; dasz ich mich der warheit befleisz, die lügen meid und heucheley, es ist dabey doch kein gedey. froschmeus. Aa iijᵃ (II, 2, 6). Die bildung ist vom praes. genommen,...

Vollständigen Artikel im DWB lesen


gedeihe

vollkommen, völlig, ein seltnes wort; mhd. einmal gedîhe (wb. 1, 330ᵃ): swer dir sîn guot lîhe, daʒ gilt im gedîhe. Laszberg liedersaal 1, 563, zahle ihm völlig zurück, gedîhe kann adv. sein, aber auch als acc. zu gilt gezogen werden. nhd. im 17. jh. md., in meisznischer mundart: es lacht doch alles an ihm .. deswegen ich mich auch .. für ein gedeyen mann schätze, dasz ich so einen knappe...

Vollständigen Artikel im DWB lesen


gedeihen

der inf. von gedeihen als subst., neben dem auch die wirklichen subst. gedeih und gedieg nicht haben durchdringen können; es erscheint seit dem 14. 15. jh.: daʒ si ires herren und seiner lande gedien und vorterbin woldin ansehen (im auge haben). Rothe düring. chron., s. Bech Germ. 5, 239, zu der formel s. u. gedeihen 2, b; das gott müsse das gedeyen und geraten geben in unser erbeit. Luther b...

Vollständigen Artikel im DWB lesen


gedeihen

wachsen, gelangen, gereichen u. ä. I. Die formen. a) goth. gaþeihan, ags. geþîhan Grein 1, 472 (auch geþeón, s. unter e), alts. githîhan, ahd. gidîhan, mhd. gedîhen, mnd. gedîen Sch. u. L. 2, 29ᵃ, mnl. gedien, nnl. gedijen und falsch zerdehnt gedijden, altengl. iþi (s. unter e), eine zusammensetzung aus ga- und dem einfachen goth. þeihan, mhd. dîhen u. s. w. Es gab solcher zusammenset...

Vollständigen Artikel im DWB lesen


gedie

seltnes subst. verb. zu gedeihen, gedeien, wie z. b. trieb zu treiben, bisz zu beiszen, im 17. jh.: wären der hoffnung, dasz es den landen zu seligem aufnehmen, prosperirung und gedie .. gereichen werde. verhandl. der schles. fürsten u. stände vom j. 1619 s. 362. s. das folgende.

Vollständigen Artikel im DWB lesen

Goethe-Wörterbuch

exit_to_app Mehr über das Goethe-Wörterbuch

1 Treffer im Goethe-Wörterbuch gefunden

gedeihen

Eintrag

  1. gedeihen in Br u Schr der Frühzeit auch -ey(h)-, Zusammenschr Inf ‘wohlgedeihn’ B33,387,14 . Von rund 370 Belegen 68 mal subst ‘Gedeihen’ (Kleinschr 15 2 ,130 Faust II 10017 Var )
    1 wachsen (können), sich (gesund) entwickeln, entfalten, (gute) Fortschritte machen; mit Angabe eines best Entwicklungsgrades, -ergebnisses: ‘weit g.’, ‘g. zu, bis, dahin (daß)’ (wiederholt ‘zur Reife g.’); auch kombiniert mit ‘wachsen’, ‘werden’
    a bezogen auf Wachstum, organ Ausbildung, natürl Gesamtentwicklung; bes von Pflanzen, mehrf von Kindern; mit Charakterisierungen wie ‘vortrefflich, schön, (sehr) gut, herrlich, glücklich, zum freudigsten’; auch im Bild [ Askalaphus: ] Holzbirn’, Schleen, rothe Beerchen .. | Ist alles, was bei uns gedeiht 17,39,18 TriumphEmpfindsamk IV Mögen sie [ von G gezogene Dattelbäume ] .. grünen, wachsen und g. 32,326,12 ItR Fruchtbau, alles gedeiht glücklich auf den Höhen T8,291,7 v 14.8.22 [ Sol: ] Von mir kommt Leben und Gewalt, | G., Wohlthun, Macht […]

Vollständigen Artikel im Goethe-Wörterbuch lesen

Literatur zur Wortforschung

exit_to_app Mehr über die DB Literatur zur Wortforschung

3 Einträge gefunden

  • Donath, Ch.: 'gedeihen' im Althochdeutschen, 1962.
  • Trier, J.: 'Lehm'. Etymologien zum Fachwerk, 1951.
  • Wiessner, E.: Über Ruhe- und Richtungskonstruktionen mhd. Verba, untersucht in den Werken der drei grossen höfischen Epiker, im Nibelungenlied und in der Gudrun. II, 1902.

Trefferliste in der Datenbank anzeigen

Feedback-Icon Möchten Sie einen Titel zur Aufnahme vorschlagen?

Ty­pi­sche Ver­bin­dun­gen

Quelle: exit_to_app DWDS-Wortprofil

Alge bestens Boden Extremismus Flora Gemüse Gewächs Gewächshaus Halbschatten Humus Klima Nährboden Orchidee Pflanze Pflanzenart Pflänzchen Pilz prächtig Rebe Rebsorte Sandboden Schatten Sorte soweit Tomate Traube Verborgene Verschwörungstheorie weit üppig

De­tail­an­sicht im DWDS-Wort­pro­fil