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„gediegen“

Di­gi­ta­les Wör­ter­buch der deut­schen Spra­che

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gediegen

Grammatik

Adjektiv

Bedeutungen

  1. 1. gut und solid
  2. 2. [umgangssprachlich] seltsam, eigenartig
  3. 3. [Bergmannssprache] von Metallen: ohne andere Bestandteile, rein

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WAHRIG Deutsches Wörterbuch

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gediegen

1 rein, lauter, echt, unvermischt (Metall, bes. Gold)
2 nicht an andere Elemente gebunden
3 haltbar, dauerhaft, sorgfältig (handwerkl. Arbeit)
4 ⟨fig.⟩
4.1 zuverlässig, solide, rechtschaffen (Charakter)
4.2 fundiert, stichhaltig (Kenntnisse, Wissen)
5 ⟨umg.⟩ wunderlich, putzig, drollig-merkwürdig
● das ist aber ~!
[←mhd. gedigen „ausgewachsen, fest“ ahd. gidigan; altes Part. zu gedeihen; gedeihen]

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Schweizerisches Idiotikon

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gedige(nt)

Bedeutungen

  1. 1. wesentl. wie nhd. gediegen
  2. a) wesentl. wie nhd. gediegen, eig., von Metallen, rein, echt, ohne fremde Bestandteile
  3. b) wesentl. wie nhd. gediegen, in übertr. S., gehaltvoll, lauter, vortrefflich
  4. 2. fest, hart, zäh, konzentriert zusammengedrängt
  5. a) fest, hart, zäh, konzentriert zusammengedrängt, von Pflanzenteilen, reif und somit fest geworden
  6. b) fest, hart, zäh, konzentriert zusammengedrängt, von einer zähen, kompakten Masse
  7. α) fest, hart, zäh, konzentriert zusammengedrängt, von einer zähen, kompakten Masse, 'von Speisen ... die fest und fett und hiemit schwer zu verdauen sind', nicht luftig und locker, zu wenig aufgegangen, etwa von Brot, 'Backwerk', Käse
  8. β) fest, hart, zäh, konzentriert zusammengedrängt, von einer zähen, kompakten Masse, «'tigneʳ Schnē», 'zsgepresster, wie bei den sog. Wächten'
  9. c) fest, hart, zäh, konzentriert zusammengedrängt, 'dicht'
  10. 3. ausgetrocknet, dürr, auch nur halbwegs gedörrt
  11. a) ausgetrocknet, dürr, auch nur halbwegs gedörrt, eig.
  12. α) ausgetrocknet, dürr, auch nur halbwegs gedörrt, eig., insbes. von Pflanzlichem, von Obst, Gemüse, an-, eingetrocknet, von Holz, von Heu
  13. β) ausgetrocknet, dürr, auch nur halbwegs gedörrt, eig., insbes. von Fleisch, Fleischwaren uä., gedörrt, an der Luft getrocknet, geräuchert
  14. b) ausgetrocknet, dürr, auch nur halbwegs gedörrt, uneig., 'hager, braun und sehnicht vom Mensch'

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Gedigen(de)

Bedeutung

  1. Koll. zu «Dëgen» I. 1., Gefolgschaft, Gesamtheit der Dienstmannen, auch von der Bürgerschaft einer Stadt

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Jacob Grimm und Wil­helm Grimm, Deut­sches Wör­ter­buch (DWB)

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gediegen

fest, tüchtig, trocken, geronnen u. ä. 1) es ist eigentlich das part. praet. zu gedeihen, urspr. mit kurzem vocal (daher eben das -g), mhd. gedigen, ahd. gadigan, alts. githigan, s. unter gedeihen I, b. im 15. 16. jahrh. auch getigen (2, b. 4), das meint aber eigentlich tigen (s. digen), d. h. mit t- für gd- nach sp. 1606 fg. mnd. gedegen, auch bei Luther, s. 3, e. 6. a) daher als adj. ...

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Goethe-Wörterbuch

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1 Treffer im Goethe-Wörterbuch gefunden

gediegen

Eintrag

  1. gediegen abgekürzt ‘ged.’ N13,420,8 MinGeol Plp
    1 von Metallen, bes Gold, Silber: rein, lauter, massiv, von Natur aus od durch menschl Bearbeitung Ein Stück blättriges Roth-Kupfererz, zum Theil mit g-em Kupfer N13,398,16 MinGeol Plp Goldstufen sowohl g-e als mineralisirte B11,218,1 Voigt 27.9.96 Zeigen Metalle .. im g-en Zustande solche specifische Determinationen zu diesem oder jenem Farbenausdruck N1,208,15 FlD 510 [ Epimeth: ] Dieß göttliche Gehäge nicht das Haar [ Pandoras ] bezwang’s | .. [ Prometh: ] Drum schlang er [ Hephaistos ] Ketten neben an, g-e Pand 610 Tgb 10.8.28 B36,179,18 Grüner 12.10.22 im Gleichnis u metaphor; im Hinblick auf die Läuterung des eigenen Innern u bezogen auf den künstlerischen Schaffensprozeß, auch mBez auf den echten Gehalt, brauchbaren Kern einer philos Lehre Ich habe unsäglich ausgestanden .. Laß mich ein Gleichniß brauchen. Wenn du eine […]

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Literatur zur Wortforschung

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4 Einträge gefunden

  • Andresen, K. G.: Wortspaltungen auf dem Gebiete der nhd. Schrift- und Verkehrssprache, 1891.
  • Lindquist, A.: Deutsches Kultur- und Gesellschaftsleben im Spiegel der Sprache, 1955.
  • Ochs, E.: 'Gottesfürchtig', 'andächtig', 'fromm' im Ahd, 1920.
  • Trier, J.: 'Lehm'. Etymologien zum Fachwerk, 1951.

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