Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Deutsches Wörterbuch (DWB)
exit_to_app Mehr über das DWB
Hinweis: Diese Treffer wurden durch eine Ähnlichkeitssuche ermittelt.
gefährde
eig. nur vollere nebenform von gefähr f. n. (vergl. d. und sp. 1616), die sich doch länger gehalten hat und auch etwas früher bezeugt ist, mhd. geværde f. n., es würde ahd. gifârida f. und gifâridi n. sein, die doch noch fehlen. auch älter nd. gevêrde Sch. u. L. 2, 93ᵇ, älter nl. gheveert Oudem. 2, 630. Die früh eintretende kürzung gevaͤrd, geferd führte notwendig auch zu der aussprache und...
Vollständigen Artikel im DWB lesen
gefährden
zeitwort zu gefährde, wie gefähren, gefahren zu gefähr, gefahr.
1)
mhd. geværden, doch selten (nicht in den wbb.); reflexivisch sich geværden: ein îclich man ist geleites vrî (von der verpflichtung geleite zu nehmen), ab er sich sînes gûtes gevêrden wil. Kulmisches recht 5, 21 in A (erwegen B), nach dem Ssp. II, 27, 2, wo aber genenden steht, doch in lat. übers. committere periculo; eben...
Vollständigen Artikel im DWB lesen
verfährden
in gefahr bringen, verbalbildung zu fährde (theil 3, 1247), wie verfähren, mhd. verværen, zu fahr:
es wird keiner vom tod überylet, der tod kan keinen verfährden. Philander 1, 449.
Vollständigen Artikel im DWB lesen