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„geheuer“

Di­gi­ta­les Wör­ter­buch der deut­schen Spra­che

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geheuer

Grammatik

Adjektiv

Bedeutungen

  1. 1. ⟨nicht geheuer⟩
    1. a) unheimlich, gespenstisch
    2. b) unbehaglich, unwohl
    3. c) verdächtig
    4. d) unsicher
  2. 2. [selten] ...

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WAHRIG Deutsches Wörterbuch

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geheuer

nicht ~ unheimlich
● es ist hier nicht ~ hier spukt es; mir ist das nicht ~ die Sache ist mir unheimlich
[←mhd. gehiure „sanft, behaglich“, urspr. „derselben Siedlung angehörig“, dann „traut, lieb“; zu idg. *këi- „liegen“; HeimHeirat]

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Schweizerisches Idiotikon

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g(e)hǖr

Bedeutungen

  1. 1. geheuer, sicher
  2. a) geheuer, sicher, gegenüber irgend einer Gefahr; 'ruhig, gemütlich'
  3. b) geheuer, sicher, insbes. 'vor Geistern, Gespenstern, meist mit Neg.'
  4. 2. gebührlich, massvoll, mässig

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Jacob Grimm und Wil­helm Grimm, Deut­sches Wör­ter­buch (DWB)

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geheuer

gleich geheier (zu geheien 3, d), quäler u. ä.: wasser und fewer seind grosze gehewer, und währen nicht lange. Lehmann flor. 1, 332. hess. 15. jh. alter gehûer, wie alter geheier, dem eigentlichen sinne näher, als schimpfwort: Hillegart, ich sprech es unverholen, rucken wir den altin gehuer ubir die koln .. und gebin ome ein orfige und loszn ene ein altin gehuer bliben. weihnachtssp. h. ...

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geheuer

der nhd. rest eines alten wichtigen wortes. 1) a) mhd. gehiure (s. c), ahd. noch einfach hiuri (vgl. unter 2, e), aber eigentlich nur in unhiuri dirum, meist schon ungahiuri atrox, monstruosus, portentuosus, als subst. monstrum, s. Graff 4, 1014. auch alts. nur unhiuri, im Hel. vom teufel, unhiuri fîund, wie ags. im Beowulf unhŷre von Grendels mutter, unhióre vom drachen u. ähnl., hier ...

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verheuren

verheiraten, richtiger verheiren. zusammenziehung aus verheiraten (vgl. th. 4², 1291) und übergangsstufen wie verhîraͦen Woeste westfäl. wb. 291). mhd. nicht nachgewiesen: nhd. sie hetten ain gesellschaft wann ainer under inen dem ander zu haus kam, war er verheurt, so must er dem gast weichen und dorft nit ehe wider komen, bisz der ander schimpfs genug mit der frawen gehebt. Zimm. chron. 4, ...

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Goethe-Wörterbuch

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1 Treffer im Goethe-Wörterbuch gefunden

geheuer

Eintrag

  1. geheuer 5 Belege angenehm, sicher; nur negiert zum Ausdruck von Bangen, Unbehagen, bes idWdg ‘nicht (ganz) g. sein’ nirgend war es g. 5 1 ,138 ZXen IX 757 [ Serlo, scherzh üb die nächtl Furcht der Junggesellen: ] besonders in Wirthshäusern und fremden Orten, wo es nicht ganz g. ist 22,167,19 Lj V 5 5 2 ,349 Das Tagebuch 166 ungeheuerlich ungeheuer

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Literatur zur Wortforschung

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4 Einträge gefunden

  • Meyer, L.: Heirat, geheuer, Heuer, Hure, heuern, 1857.
  • Saran, F.: Das Übersetzen aus dem Mittelhochdeutschen: eine Anleitung für Studierende, Lehrer und zum Selbstunterricht, 1957.
  • Steinmeyer, E. von: Über einige Epitheta der mhd. Poesie, 1889.
  • Wood, F. A.: Etymologisches, 1899.

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Quelle: exit_to_app DWDS-Wortprofil

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