Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Deutsches Wörterbuch (DWB)
exit_to_app Mehr über das DWB
Hinweis: Diese Treffer wurden durch eine Ähnlichkeitssuche ermittelt.
genügde
nebenform von genüge (gebildet wie gelübde, das gelübe neben sich hatte), mhd. genüegede, ahd. ginuogida, ginuhtida copia Graff 2, 1014 neben ginuhtî (s. dazu genucht), mnd. genogede, genochte, genöchte wb. 2, 61ᵃ, nl. ghenoegte Kilian (s. unter genüge 4, c), jetzt genoegte, geneugte, altn. nœgđ, noch norw. nögd; noch bis ins 16. jahrh.: das gericht sal besetzt sein mit dem richter und neun ...
Vollständigen Artikel im DWB lesen
genüge
subst. zu genug, ahd. ginuogî, ginôgî abundantia, alts. ginôgî befriedigung, mhd. genüege, mnd. genoge, genuge, gnoge wb. 2, 61ᵃ, noge 3, 194ᵇ. im 15. jahrh. auch genung, genüng, d. i. genünge, der nebenform genung von genug folgend, s. dort 1, g. übrigens gilt auch gnüge nicht blosz bei oberd. schriftstellern, wie gnug neben genug. s. auch die alte nebenform genügde.
1)
fraglich ist z...
Vollständigen Artikel im DWB lesen
genügen
satisfacere, goth. ganôhjan, ahd. ginuogian, ginuogan, mhd. genüegen, mnd. genôgen, nôgen, nl. genoegen. im 15. 16. jh. hochd. auch genungen, genüngen, nach genung für genug, s. dort. ganz gleich geltend übrigens anfangs benügen, mhd. benüegen, s. unter 1, b ff.
1)
in die vorgeschichte zurückweisend ist eine auffallende verbindung mit acc. der person, die sich noch nhd. zeigt.
a)
ahd., ...
Vollständigen Artikel im DWB lesen
genügen
der inf. des vorigen als subst., gleich genüge f., mit dem es im gebrauch durchaus zusammenfällt, bis zu vermischung beider formen, s. u. genüge 1, a ff. ein genüge als n., selbst m. ein genügen. wieder auch genungen (1, c).
1)
ein genügen, gewöhnlich so mit unbestimmtem artikel, so viel dasz einer genug hat, befriedigt ist.
a)
z. b. bei austheilung u. ä. (vgl. unter genug darüber): abe...
Vollständigen Artikel im DWB lesen
vernügen
des vorigen: als aber gott an menschlichem jamer vernügen ghebt. Zwingli 2, 10; ich hoff, gott werd an unserm leyd bald ein vernügen haben und uns unsern trübsal in freude verkehren. buch d. liebe 256, 2;
wir nemen oft vierhundert pfund
so wir mit einem vernügen thund.
Murner narrenzunft 54, 4 Gödeke.
Vollständigen Artikel im DWB lesen
vernügen
genüge thun. vernügen zusammensetzung mit dem einfachen nügen, welches, wenn auch nicht als zeitwort, so im substant. nügung nhd. nachgewiesen ist (s. o. 7, 978). im hd. überhaupt ist das wort selten, desto zahlreichere belege im nd., wo sich eben vergnügen nicht entwickelt hat und vernügen dessen bedeutungen übernommen hat. vgl. brem. wb. 3, 247, welches vergnügen nicht kennt, Woeste westf...
Vollständigen Artikel im DWB lesen