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„genügen“

Di­gi­ta­les Wör­ter­buch der deut­schen Spra­che

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genügen

Grammatik

Verb · genügt, genügte, hat genügt

Bedeutungen

  1. 1. genug sein, hinreichen, ausreichen
    1. oft im Partizip I
  2. 2. ⟨einer Sache genügen⟩ einer Sache gerecht werden

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WAHRIG Deutsches Wörterbuch

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genügen

1 einer Person od. Sache ~ für eine Person od. Sache ausreichen, genug sein
2 sich an etwas ~ lassen sich mit etwas begnügen, zufrieden damit sein, es nicht mehr wollen
● danke, das genügt (mir); mir genügt, für mich genügt die Hälfte; diese Wohnung genügt seinen Ansprüchen (nicht); er genügt den Anforderungen der Schule (nicht); es genügt, es zu sehen man braucht nichts weiter davon zu wissen; sein Genügen an etwas finden sich mit etwas begnügen, zufrieden damit sein, nicht mehr, nichts anderes wollen; ~d (als Prüfungsnote; veraltet); wir haben ~d Vorrat
[genug]

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Schweizerisches Idiotikon

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1 Treffer im Register des Schweizerischen Idiotikons gefunden. Hinweis: Dieser Treffer wurde durch eine Ähnlichkeitssuche ermittelt.

g(e)nuegeⁿ

Bedeutungen

  1. 1. meist unpers., genug werden
  2. 2. gar werden, von Speisen

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Jacob Grimm und Wil­helm Grimm, Deut­sches Wör­ter­buch (DWB)

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genügde

nebenform von genüge (gebildet wie gelübde, das gelübe neben sich hatte), mhd. genüegede, ahd. ginuogida, ginuhtida copia Graff 2, 1014 neben ginuhtî (s. dazu genucht), mnd. genogede, genochte, genöchte wb. 2, 61ᵃ, nl. ghenoegte Kilian (s. unter genüge 4, c), jetzt genoegte, geneugte, altn. nœgđ, noch norw. nögd; noch bis ins 16. jahrh.: das gericht sal besetzt sein mit dem richter und neun ...

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genüge

subst. zu genug, ahd. ginuogî, ginôgî abundantia, alts. ginôgî befriedigung, mhd. genüege, mnd. genoge, genuge, gnoge wb. 2, 61ᵃ, noge 3, 194ᵇ. im 15. jahrh. auch genung, genüng, d. i. genünge, der nebenform genung von genug folgend, s. dort 1, g. übrigens gilt auch gnüge nicht blosz bei oberd. schriftstellern, wie gnug neben genug. s. auch die alte nebenform genügde. 1) fraglich ist z...

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genügen

satisfacere, goth. ganôhjan, ahd. ginuogian, ginuogan, mhd. genüegen, mnd. genôgen, nôgen, nl. genoegen. im 15. 16. jh. hochd. auch genungen, genüngen, nach genung für genug, s. dort. ganz gleich geltend übrigens anfangs benügen, mhd. benüegen, s. unter 1, b ff. 1) in die vorgeschichte zurückweisend ist eine auffallende verbindung mit acc. der person, die sich noch nhd. zeigt. a) ahd., ...

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genügen

der inf. des vorigen als subst., gleich genüge f., mit dem es im gebrauch durchaus zusammenfällt, bis zu vermischung beider formen, s. u. genüge 1, a ff. ein genüge als n., selbst m. ein genügen. wieder auch genungen (1, c). 1) ein genügen, gewöhnlich so mit unbestimmtem artikel, so viel dasz einer genug hat, befriedigt ist. a) z. b. bei austheilung u. ä. (vgl. unter genug darüber): abe...

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vernügen

des vorigen: als aber gott an menschlichem jamer vernügen ghebt. Zwingli 2, 10; ich hoff, gott werd an unserm leyd bald ein vernügen haben und uns unsern trübsal in freude verkehren. buch d. liebe 256, 2; wir nemen oft vierhundert pfund so wir mit einem vernügen thund. Murner narrenzunft 54, 4 Gödeke.

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vernügen

genüge thun. vernügen zusammensetzung mit dem einfachen nügen, welches, wenn auch nicht als zeitwort, so im substant. nügung nhd. nachgewiesen ist (s. o. 7, 978). im hd. überhaupt ist das wort selten, desto zahlreichere belege im nd., wo sich eben vergnügen nicht entwickelt hat und vernügen dessen bedeutungen übernommen hat. vgl. brem. wb. 3, 247, welches vergnügen nicht kennt, Woeste westf...

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Goethe-Wörterbuch

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2 Treffer im Goethe-Wörterbuch gefunden

genügen

Eintrag

  1. genügen öfter ‘gnügen’ (‘g’nügen’); einmal mit (älterem?) Akk: ‘jdn g.’
    1 genug, ausreichend sein
    a zum Befriedigen eines Bedürfnisses, Erreichen eines Zwecks uä, auch zur Ermöglichung einer best Existenz(weise): ‘etw (auch: es) genügt (jdm, einer Sache)’, vereinzelt ‘jdm genügt mit etw’
    α in Hinblick auf Menge, Ausdehnung, auf Zeitdauer [ Meph zu den Phorkyaden: ] Euch Dreien g’nügt Ein Auge, g’nügt Ein Zahn Faust II 8014 [ Faust: ] Daß sich das größte Werk vollende | Genügt Ein Geist für tausend Hände Faust II 11510 dem gefrornen Wasser genügt nicht der vorige Raum N10,65,8 Austrocknen [ Homunculus, in der Phiole: ] Natürlichem genügt das Weltall kaum, | Was künstlich ist, verlangt geschloss’nen Raum Faust II 6883 Spät kam Aphrodite herbei .. | Reizend ermattet, als hätte die Nacht ihr zur Ruhe | Nicht genügt, so senkte sie sich in die Arme des Thrones […]

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Genügen

Eintrag

  1. Genügen wie ‘Genüge’ 1 a α; vereinzelt ‘G. an jdm’, ‘G. bei etw empfinden’; auch ‘wonnevolles, vollkommenes, unschuldiges G.’ [ Gedanken des Architekten ] so waren hier [ mit Ottilies Tod ] so viel .. stille Tugenden .. ausgetilgt: seltene, schöne, liebenswürdige Tugenden, deren friedliche Einwirkung die bedürftige Welt zu jeder Zeit mit wonnevollem G. umfängt und mit sehnsüchtiger Trauer vermißt 20,412,16 Wv II 18 ein ohne allen Rückhalt vollkommenes G. der Liebenden an einander 41 2 ,143,16 Serb Lieder [ Br-Schluß ] Zum Abend Ruhe und G. wünschend B17,109,12 Voigt 28.3.04 20,211,14 Wv II 2 52,180,16 ThS V 13 metonym für üppige Fülle, Überfluß 1) [ Geister: ] Schäumende Weine .. | Breiten zu Seen | Sich um’s G. | Grünender Hügel Faust I 1482 Selbst- Syn Befriedigung […]

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Ty­pi­sche Ver­bin­dun­gen

Quelle: exit_to_app DWDS-Wortprofil

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