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„genesen“

Di­gi­ta­les Wör­ter­buch der deut­schen Spra­che

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genesen

Grammatik

Verb · genest, genas, ist genesen

Bedeutungen

  1. 1. ⟨jmd., etw. genest (von etw.)⟩ (nach symptomatischem oder asymptomatischem Durchlaufen bzw. erfolgreicher Therapie einer Infektion, Krankheit) wieder gesund werden bzw. nicht mehr infektiös sein; nach einer (durch eine Infektion, Krankheit hervorgerufenen) Schwächung wieder zu Kräften kommen
  2. 2. [selten] [dichterisch, veraltet] ⟨jmds. [z. B. eines Kindes, Sohnes, einer Tochter] genesen⟩ zur Welt bringen, gebären

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WAHRIG Deutsches Wörterbuch

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genesen

I gesunden
● von einer Krankheit noch nicht ganz, völlig, wieder ~ sein
II gebären, zur Welt bringen
● sie genas eines gesunden Jungen
[←ahd. ginesan „lebend davonkommen“, got. ganisan „gesund, gerettet, selig werden“; zu idg. nes- „davonkommen, am Leben bleiben, gesund bleiben“; nähren]

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Schweizerisches Idiotikon

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g(e)nëseⁿ

Bedeutungen

  1. 1. intr., gesund, heil werden
  2. 2. tr., heilen

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Jacob Grimm und Wil­helm Grimm, Deut­sches Wör­ter­buch (DWB)

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genesen

heil davon kommen. 1) die form. a) goth. ganisan, ahd. alts. ginesan, ags. genesan, mhd. mnd. mnl. genesen, nnl. genezen (dem nord. fehlend), fast ausschlieszlich so mit steigerndem ga- gi- ge- (ahd. einmal nisit convaluerit Graff 2, 1098, mnd. nesen wb. 3, 177ᵇ), das doch dem von seinem stamme nisan genommenen nähren, ahd. nerian in der regel fehlt (s. generen), sodasz es dem begriff...

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genest

ginster, genista scoparia Nemnich 4, 1331; genester z. b. bei Hohberg 1, 215ᵇ fg., genester blumen Steinh. Bocc. (1580) 1, 9ᵇ.

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genetzen

verstärktes netzen, harnen, eig. nasz machen, ein schonender ausdruck, gewiss aus ärztlichem gebrauch: ist der stein aber in der platern (blase), so ist im vorn an dem leib wee und er mag nit wol genetzen. Ortolf arzn. 1477 33ᵇ; thut der stein einem menschen so wee, daʒ er nicht genetzen mag, so leg er sich an den rucken, so weltzet der stein von der rören und netzet dester bas. 34ᵃ.

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genst

ginster, genista: genesten oder genst und ginster. Hohberg 3, 1, 513ᵃ, auch bei Tabernaemontanus schon genst und genster (Dief. 259ᶜ), nl. ghenst Kilian; blühender genst Voss 1, 34, Pyrker Tunis. 3, 395. dazu genstgesträuch Stolberg 12, 286, genstgezweig 11, 198.

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gnesen

s. genesen, vb., teil 4, 1, 2, 3384.

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gnesen

'höhnisch lachen', nd., vgl. Schiller-Lübben 2, 125ᵃ; Woeste westf. 81; Strodtmann Osnabr. 74 (dazu gnees 'von einem, der über alles lacht': gnees upn schette); 'lachen, höhnisch lachen, eigentlich im lachen einen ton durch die nase hören lassen' brem.-nieders. wb. (1797) 2, 523. dazu gneseln durch die nase sprechen Damköhler Nordharzer wb. 63: ein ursprünglich lautmalendes wort ist hier an n...

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vernasen

hüttenmännischer kunstausdruck, schlacken im schmelzofen über die form vor den rost setzen, damit sich das gebläse nicht verstopfe. Schönberg berginformation J ii: wenn man nun anlesset .. pfleget man erstlich schlacken zu setzen und die form uber des blaszbalgs tüfel zu vernasen. Mathesius Sarepta 148ᵇ.

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Jacob Grimm und Wil­helm Grimm, Deut­sches Wör­ter­buch (Neu­be­ar­bei­tung, ²DWB)

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allergernst, adv.

   ahd. allero gernôst (adv.), mhd. allergernest (aller- 2 b): ⟨u1060⟩ princeps .. aller gernost besuîchet praelatos ecclesiae Williram 51,24 S. ⟨u1300⟩ daz er ie allergernst/ warf sinen steten ernst/ uf ein tugentlich gewerb passional 453a K. 2.h15.jh. so wir ein anndren allergernest hettind, so muessend wir, wen es gott uber unns verhengtt, die fart leisten, .. das ist der bitter tod dt. volksb...

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aller-.

ursprüngl. gen. plur. (selten sing., s. z.b. allerschlacht) von all indef.pron., der (1) als erstes glied in zusammenrückungen mit substantiven indefinitpronomen (1 a) und adverbien (1 b) bildet. die anfangs deutlich auf den gen. plur. weisende endung des substantivischen gliedes (s. allerhand u. vgl. z.b. mhd. allerdinge) kann in späterer zeit durch adverbiales -s ersetzt werden (frnhd. allerdi...

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Goethe-Wörterbuch

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genesen

Eintrag

  1. genesen vereinzelt -ß-; 3.SgPräs auch ‘geneset’; wiederholt subst, auch ‘Genesende, Genesene’ (gelegentl Kleinschr); Mehrzahl der gut 100 Belege in A 1 a α
    A gesunden, sich wiederherstellen
    1 (wieder) gesund werden; wiederholt ‘von (vereinzelt: zu) etw g.’
    a (überwiegend) physisch: in einen intakten Zustand (zurück)gelangen, das Wohlbefinden (wieder)erlangen, sich erholen; gelegentl auch von mythol-poet od Tierfabel-Gestalten
    α eine schwere, langwierige Krankheit überwinden, Folgen einer Verletzung, Verwundung überstehen, (allmähl) wieder zu Kräften kommen [ mBez auf lebensgefährl Erkrankung im Jan ] wollen wir uns .. als G-de behandeln .. zufrieden mit einer so baldigen Wiederherstellung, nach einem so großen Übel B15,177,16 Reichardt 5.2.01 eine Lungenentzündung von der er nicht wieder genes’t B36,158,15 Cotta 8.9.22 [ nach Lungenblutsturz ] die schönsten Grüße von dem gar löblich wieder g-den B48,25,5 Riemer 30.11.30 er [ Cell ] hört, daß Benedetto von seiner Wunde g. ist […]

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Ty­pi­sche Ver­bin­dun­gen

Quelle: exit_to_app DWDS-Wortprofil

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