Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Deutsches Wörterbuch (DWB)
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genesen
heil davon kommen.
1)
die form.
a)
goth. ganisan, ahd. alts. ginesan, ags. genesan, mhd. mnd. mnl. genesen, nnl. genezen (dem nord. fehlend), fast ausschlieszlich so mit steigerndem ga- gi- ge- (ahd. einmal nisit convaluerit Graff 2, 1098, mnd. nesen wb. 3, 177ᵇ), das doch dem von seinem stamme nisan genommenen nähren, ahd.
nerian in der regel fehlt (s. generen), sodasz es dem begriff...
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genetzen
verstärktes netzen, harnen, eig. nasz machen, ein schonender ausdruck, gewiss aus ärztlichem gebrauch: ist der stein aber in der platern (blase), so ist im vorn an dem leib wee und er mag nit wol genetzen. Ortolf arzn. 1477 33ᵇ; thut der stein einem menschen so wee, daʒ er nicht genetzen mag, so leg er sich an den rucken, so weltzet der stein von der rören und netzet dester bas. 34ᵃ.
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genst
ginster, genista: genesten oder genst und ginster. Hohberg 3, 1, 513ᵃ, auch bei Tabernaemontanus schon genst und genster (Dief. 259ᶜ), nl. ghenst Kilian; blühender genst Voss 1, 34, Pyrker Tunis. 3, 395. dazu genstgesträuch Stolberg 12, 286, genstgezweig 11, 198.
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gnesen
'höhnisch lachen', nd., vgl. Schiller-Lübben 2, 125ᵃ; Woeste westf. 81; Strodtmann Osnabr. 74 (dazu gnees 'von einem, der über alles lacht': gnees upn schette); 'lachen, höhnisch lachen, eigentlich im lachen einen ton durch die nase hören lassen' brem.-nieders. wb. (1797) 2, 523. dazu gneseln durch die nase sprechen Damköhler Nordharzer wb. 63: ein ursprünglich lautmalendes wort ist hier an n...
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vernasen
hüttenmännischer kunstausdruck, schlacken im schmelzofen über die form vor den rost setzen, damit sich das gebläse nicht verstopfe. Schönberg berginformation J ii: wenn man nun anlesset .. pfleget man erstlich schlacken zu setzen und die form uber des blaszbalgs tüfel zu vernasen. Mathesius Sarepta 148ᵇ.
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