Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Deutsches Wörterbuch (DWB)
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glätte
älter glett, glet, n. und f., mnd. glad, glat, n., und glede, f., lithargyrum, bleioxyd, blei- (silber-, gold-) glätte. schwierigkeiten bereitet die herleitung und die von ¹glätte weithin getrennte formgeschichte des wortes. — zufrühest mnd. bezeugt, als glat, n.: ein vas gladdes (in Wismarer urk. 1279/85) mecklenburg. urk.-buch nr. 2711; dedimus vor glad 5 [[undefined:poundsign]] 5 D (baur...
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glätte
levitas, lubricitas.
zu glatt als abstraktes fem. auf î. über die ahd. glosse glati algor ahd. gl. 1, 6 St.-S. in Pa. (aber in K., Ra. chaldi, chalti) vgl. oben sp. 7706; vereinzelt im frühmhd. gletî, gletîn (12. jh., s. u. 1); sprachliches leben gewinnt das wort erst im 16. jh., in der schreibung glette neben glätte, seit dem 17. jh. nur glätte; vereinzelt glät Er. Alberus (1540) ll 4ᵇ; g...
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glätten
nur vereinzelt und in älterer sprache als verbale bildung zu ²glätte lithargyrum: fuͤr allen dingen musz er sehen, das es (beim treibprozesz) wol glette, und kein werck mit schiesse Mathesius Sarepta (1571) 149ᵇ.
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glätten
nebenformen geletten vocab. praedic. (1482) q 8ᵇ, gleden Diefenbach 337ᵃ, glatten (16. jh.) Uhland volkslieder² 913, nomenclator lat.-germ. (1634) 288. verbum factitivum zu glatt, zufrühest lexikalisch im 15. jh. bezeugt (s. u. 1), im 16. jh. namentlich im bereich 3 entwickelt. dann scheint sich das wort mehr zurückzuziehen, um erst seit dem späten 18. jh. neue bereiche, vornehmlich im über...
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