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„glauren“

Jacob Grimm und Wil­helm Grimm, Deut­sches Wör­ter­buch (DWB)

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glauren

undiphthongiert gluren 'lauern, blinzeln, schielen', vereinzelt auch 'starren, glotzen'. literarisch seit dem 14. und bis ins 17. jh. auf alemannisch-elsässischem boden bezeugt, häufig undiphthongiert als gluren: ich ... virkuͤnde dir, Hannes Bogg, dem glurenden (1374) bei Schilter chron. von Jakob v. Königshofen (1698) anm. 802; suͦchstu den toͤberich ..., schaw dort stot er ..., als ob er n...

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glauren

tresterwein, nachwein, zu lat. lora, lorea als glossierung zu Hosea 3, 1 (et diligunt vinacia uvarum), bereits ahd. mehrfach bezeugt: glura ahd. gl. 1, 667, 20 (12. jh.); 5, 10, 34 (ende des 13. jh.); 4, 283, 3 (14. jh.); glur 1, 667, 20 (12. jh.); gliura, gluira (der umlaut erklärt sich aus lat. lōrea, spätlatein. lorja gesprochen) 1, 667, 20 (12. jh.); daneben die älteren formen lurrun (au...

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