Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Deutsches Wörterbuch (DWB)
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gelind
pfahlzaun u. ä.: wann .. am gelind zu bauen oder zu bessern. Frisch 1, 616ᶜ aus der Treptower dorfsordnung 1683; s. u. geländer 1, c.
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gelind
verstärktes lind (s. d.), beide formen gehen noch neben einander, wie getreu und treu (vergl. sp. 1623), doch im umgekehrten verhältnis, indem hier gelind die vorderste stelle im sprachbewusztsein hat, dort aber das einfache treu, während lind und getreu nur im hintergrunde stehn, mehr als alterthümlich mit fortgeführt oder wieder aufgenommen (vergl. lind 12). mhd. war vielmehr linde das he...
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glind
s. Mensing 2, 392. einzäunung, lattenzaun, jünger auch planke, bretterverschlag; specieller mühlkasten, mühlengang. das wort ist auf nd. boden seit alters bezeugt: as. glint aus dem cod. Trad. Westf. 1, 76, s. Gallée vorstud. 439; mnd. glint Schiller-Lübben 2, 121; in modernen nd. mundarten s. u. ferner im mnl., s. Verwijs-Verdam 2, 1223 f., und ags., s. Bosworth-Toller suppl. 476ᵃ; vgl.æt ...
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glind
fels, klippe, s. klint, glint teil 5, 1199 f. dazu glinthaus, name eines am glint liegenden domhauses K. Sallmann neue beitr. z. dtsch. ma. in Estland (1880) 121.
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