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„krüppel“

Jacob Grimm und Wil­helm Grimm, Deut­sches Wör­ter­buch (DWB)

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krüppel

'der krumm und lahm ist' Rädlein 568ᵇ, und diese alte formel drückt den eig. begriff wirklich genau aus. 1) bedeutung und gebrauch. a) von menschen, eigentlich, wer seine vollen glieder nicht hat oder doch ihres vollen gebrauchs mangelt, sei es von natur oder durch lähmung oder wunden: ain juncfro loblich und schön diu was ainem krüppel holt. lieders. 2, 385, alem. 14. jh., auch in ...

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krüppel

adj. krüppelig M. Kramer deutsch-holl. wb. 1768 u. 1787 (sonst in keinem wb.). 1) hochd.: weil man damals niemand inn orden stiesz, schmisz und risz als ... blinde schilende bettschelmen (vgl. sp. 123), hogerige, krüppele, veitzdänzige butzenandlitz .... Garg. 272ᵇ, Sch. 516. ebenso kripel, schwäb. 16. jh.: noch am krechten arm, hand und schenkel, fuos ganz lam und kripel. tagebuch des L...

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