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„mauer“

Jacob Grimm und Wil­helm Grimm, Deut­sches Wör­ter­buch (DWB)

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mau

nachahmung des katzengeschreies (vgl. miau): die katze schreit mau; als nun der has (die in ein hasenfell eingenähte katze) nit enlich laufen kund, sprang er uf die baum, und ruͦft mawaw und wer gern wider zuͦ hus gewest. Ulensp. 55, s. 81 Lappenberg; auch ein widerbellen bezeichnend: sein maister pin ich gar (spricht die frau von ihrem manne). das wird dick sein hals gewar. es (l. er) dör...

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mauer

murus. 1) frühes lehnwort aus dem lateinischen, ahd. mûri, mûre, mûra, mhd. miure, mûre, mûr, alts. mûra, fries. mûre. geschlecht und form des wortes lehren, dasz die entlehnung nicht aus der büchersprache, sondern im täglichen leben erfolgt sei, dergestalt, dasz man es aus dem munde jener südgallischen werkmeister empfieng, welche seit den zeiten Karls des groszen den steinbau in Deuts...

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