Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Deutsches Wörterbuch (DWB)
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nutzen
uti und prodesse. die doppelform geht zurück auf ahd. nuzzôn und nuzjan (nuzzan, nuzzen), die wie das ags. nytjan, altn. nytja und nd. nutten nur transitive bedeutung haben; mhd. nutzen und nützen, nhd. in den älteren vocabularien nur nutzen (frui, fungi, uti, prodesse Dief. 249ᵃ. 252ᶜ. 631ᶜ. 462ᵇ), ebenso in den wörterbüchern von Maaler, Denzler, Erberg und Rädlein; auch Stieler setzt nutz...
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nutzend
nach der transitiven und intransitiven bedeutung des verbs:
möge stets so der gescheute
nutzend blumenzierde pflegen.
Göthe 5, 16;
ihr aber seid die nützenden.
40, 384.
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vernützen
durch benutzung aufbrauchen, verderben. die vorsilbe ver in der ursprünglichen bedeutung: fort, hinweg. mhd. vernutzen, vernützen fehlt in den nd. nl. wörterbüchern.
1)
völlig aufbrauchen: mhd. dô gebrast in spîse, wanne was spîse sy hettent darbracht, die was vernutzet. historienbibel 730 Merzdorf; nhd. solche pfandt (fahrend haab, desz schuldmanns eigen) soll der schuldtherr also trewl...
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