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„nutzen“

Di­gi­ta­les Wör­ter­buch der deut­schen Spra­che

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nutzen

Grammatik

Verb · nutzt, nutzte, hat genutzt

Bedeutungen

  1. 1. ⟨jmdm., einer Sache nutzen⟩ jmdm., einer Sache Nutzen bringen, förderlich sein
  2. 2. ⟨etw. nutzen⟩ etw. nutzbringend verwenden, ausnutzen
    1. a) ...
    2. b) aus etw. Nutzen ziehen, etw. ausschöpfen

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WAHRIG Deutsches Wörterbuch

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nutzen

⟨bes. süddt., österr., schweiz.⟩ nützen
I ein Ziel zu erreichen helfen, Vorteil bringen
● ich freue mich, wenn ich Ihnen, wenn Ihnen das Buch etwas ~ kann; es nutzt nichts es hilft nichts, es hat keinen Zweck, bringt keinen Vorteil; das nutzt mir viel, wenig, nichts; zu etwas ~; wem nutzt du damit?; wozu soll das ~ ?
II etwas ~ ausnutzen, Vorteil ziehen aus, vorteilhaft gebrauchen
● den Augenblick, die Gelegenheit ~; Bodenschätze ~; ich will die Zeit noch ~, um noch etwas sehr Dringliches, Wichtiges zu erledigen
[Nutzen]

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Schweizerisches Idiotikon

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2 Treffer im Register des Schweizerischen Idiotikons gefunden. Hinweis: Diese Treffer wurden durch eine Ähnlichkeitssuche ermittelt.

nutzeⁿ I

Bedeutungen

  1. 1. (den) Nutzen aus Etw. ziehen, nutzen
  2. 2. geniessen, spec. als Arznei einnehmen

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nützeⁿ

Bedeutungen

  1. 1. nützen, oft mit Acc. P., bes. bei unpers. Gebrauch; häufig neg. in Verbindung mit einem Comparativ, um den höchsten Grad auszudrücken: «(«besser, schȫner, wüester» usw.) nützti, nützt nǖt» (Satzaccent auf «nützt(i)»)
  2. 2. «(öppis, nǖt) n.», leisten, 'arbeiten, lernen, bes. von Kindern'

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Jacob Grimm und Wil­helm Grimm, Deut­sches Wör­ter­buch (DWB)

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Hinweis: Diese Treffer wurden durch eine Ähnlichkeitssuche ermittelt.

gartennutz

gartengenusz: garten-nutz von frauen-äpfeln wird in anschlag nicht gestellt, weil es ist ein solcher nutzen, welcher steigt und welcher fällt. Logau 2, 3, 40.

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nutzen

uti und prodesse. die doppelform geht zurück auf ahd. nuzzôn und nuzjan (nuzzan, nuzzen), die wie das ags. nytjan, altn. nytja und nd. nutten nur transitive bedeutung haben; mhd. nutzen und nützen, nhd. in den älteren vocabularien nur nutzen (frui, fungi, uti, prodesse Dief. 249ᵃ. 252ᶜ. 631ᶜ. 462ᵇ), ebenso in den wörterbüchern von Maaler, Denzler, Erberg und Rädlein; auch Stieler setzt nutz...

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nutzen

utilitas. ahd. mhd. nuz (gen. nuzzes, nutzes, plur. mhd. nütze), md. noz; alts. not m., nota f., mnd. nut m., nutte, nut f., nd. nude, nutt m. (brem. wb. 3, 249); mnl. nnl. nut, ags. altn. nyt, altfries. nat. Im älteren nhd. nutz, nutzes, plur. nütze, nutz (voc. 1482 x 6ᵃ. Alberus KK 3ᵃ. Dasyp. L 1ᵃ f. Maaler 309ᵇ. Schm.² 1, 1776); Stieler, Erberg, Rädlein, Denzler setzen noch nutz an mit d...

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nutzend

nach der transitiven und intransitiven bedeutung des verbs: möge stets so der gescheute nutzend blumenzierde pflegen. Göthe 5, 16; ihr aber seid die nützenden. 40, 384.

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nütze

nutzen bringend, nützlich, wozu dienlich, brauchbar, tüchtig (vgl. den gegensatz keinnütze theil 5, 497). goth. nuts in unnuts, ahd. nuzzi, nuzze, mhd. nütze, nütz, nutze, md. nutze, nutz, mnd. nutte, mnl. nut, nd. nutte, nütt (brem. wb. 3, 250. Dähnert 332ᵃ. Danneil 148ᵇ), ags. nyt, altn. nytr, altfries. nette. — nhd. (schon bei Rädlein, Denzler und Ludwig fehlend und von Frisch und Heynat...

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Goethe-Wörterbuch

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1 Treffer im Goethe-Wörterbuch gefunden

Nutzen

Eintrag

  1. Nutzen selten (bes in frühen Briefen) auch -zz-, -z-; in weniger als 5% von knapp 600 Belegen in der älteren Form ‘Nutz’ sowie der Nebenform ‘Nutze’ (vgl auch s v zunutze), auch metrik- u reimbedingt, öfter in erstarrten Doppelformeln wie ‘zu Nutz und Schutz’, ‘zu Nutz und Frommen’ (vgl Pkt 1)
    1 (materieller) Gewinn, (immaterieller) Vorteil, aus Besitz od Gebrauch von etw od durch Anwendung eines Könnens, einer Fähigkeit, Ausübung einer Tätigkeit oä; auch abgeblaßt iSv etw Gutes, öfter ‘mit N.’: mit Erfolg, gewinnbringend, vorteilhaft, auch: sinnvoll; auch ‘gemeiner/allgemeiner/gemeinsamer N.’ für: Allgemeinwohl; häufig iGz ‘Schaden’ Du willst nach deiner Art bestehn,|Mußt selbst auf deinen N. sehn! 3,283 ZXen III 777 Bemerken, sondern, zählen, messen, wägen sind..große Hülfsmittel, durch welche der Mensch die Natur umfaßt und über sie Herr zu werden sucht, damit er zuletzt alles zu seinem N. verwende N11,65,17 Vorschl zGüte In der zweyten Cammer hatte man der Akademie der Wissenschaften vorgeworfen, sie thue zu wenig für das große Geld was sie koste, daher möchte denn wohl der eingeschärfte Unterschied von directen und indirecten N. das […]

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Literatur zur Wortforschung

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2 Einträge gefunden

  • Meringer, R.: Wörter und Sachen III, 1905.
  • Persson, P.: Beiträge zur idg. Wortforschung, T.1 u. 2, 1912.

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