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„rutsch“

Jacob Grimm und Wil­helm Grimm, Deut­sches Wör­ter­buch (DWB)

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rutsch

im ablaut mit ritsch sp. 1050 und ratsch sp. 189, zur bezeichnung einer schnellen, reiszenden bewegung, dann überhaupt im sinne von schnell: nd. et is rutsch vorbî. Schambach 178ᵃ.

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rutsch

subst. zu rutschen, mehr der volkssprache angehörig, als nomen actionis, einmaliges ausgleiten, rutschen bezeichnend (wie rutscher): das war ein gefährlicher rutsch; (ein marsch,) in dessen zweitem theile ein rutsch mit einem einzigen finger über eine ganze octave vorkam. Grillparzer 15, 12. in derber übertragung für reise (s. rutsche, f. und rutschen): glücklichen rutsch. oberd. im sinne von...

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rutschen

labi. I. das wort begegnet in der litteratur erst verhältnismäszig spät und nur vereinzelt. Lexer handwb. 2, 559. in umgelauteter form: myn gên behilffet sich mit eym stab, und treist und rütsche ellendclich. altd. bl. 1, 30, 10 (15. jahrh.). rüttschen, schnacken, kriehen, serpere, correpere Maaler 338ᵃ, rutschen, sive rütschen Stieler 1572; vergl. oben ritschen 1 sp. 1050. die ety...

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