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„südlich“

Jacob Grimm und Wil­helm Grimm, Deut­sches Wör­ter­buch (DWB)

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siedlich

1) zu sieden, was gesotten werden kann, adverbial, auf dem wege des siedens; kaum in gebrauch. dafür: opopanacum zerlasz in zwo masz essig seudlichen, und so er zergangen, seihe jhn durch ein tuch, dan lasz den essig darvon sieden. Paracelsus chir. schrift. (1618) 445 C. 2) in anderm sinne (vgl. siedig 2) in fränkischen mundarten: mittelfränk. siedli nach und nach Reinwald 2, 160, pfälz....

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sudlicht

sieh sudelig.

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südlich

ende des 15. und im 16. und 17. jh., zunächst als adverb, in der mnd. seemannssprache nachweisbar (sieh unten 4 a und b, sowie 1 b), etwa gleichzeitig mit mndl. zuydelik (1485), s. Verwijs-Verdam 7, 2401; sudelijc australis v. d. Schueren 385ᵇ Verdam; australis, meridionalis Kilian (1605) 541. für die hochdt. schriftsprache stehen zeugnisse erst seit dem 17. jh. zu gebote, z. b. Comenius j...

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südling

gelegenheitsbildung: damit die menschheit sich vollendet offenbare, musz nord besuchen süd und süd besuchen nord. ist dann des südlings kopf im nord gekühlt, erheitert, ist dann des nördlings herz im süd erwärmt, erheitert, so kehre jeder treu zurück an seinen ort Baggesen poet. w. 4, 249. —

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