Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Deutsches Wörterbuch (DWB)
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schäker
1)
vom menschen, meist im guten sinne von schalk, schelm, der kurzweil oder mutwillen treibt, scherzt, lacht,
kost, tändelt. Adelung. Dähnert 399ᵃ. in älterer zeit auch schäcker und schöcker (s. die belege und schäkerei, schäkern): du kleiner, loser schäker! Campe; der schäker, .. dem immer sein system zu gebote steht, sah die überraschung nur zu gut voraus, die er mir und meinem lehrmeist...
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schäkern
kurzweil, mutwillen treiben, scherzen, tändeln Adelung. Frisch 2, 156ᵃ erklärt es als 'überlaut in gesellschaft lachen'. die schreibart des zuerst aus dem anfang des vorigen jahrhunderts belegten wortes schwankt in älterer zeit. neben schäkern findet sich scheckern, tscheckern. Rädlein bei Weigand 2, 542, schäckern, joculor Steinbach 2, 368, tschäckern Günther 238 neben schäckern 925, schöker...
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schöker
1)
nebenform zu schäker, s. daselbst theil 8, 2054 f. und Adelung. Weigand 2, 628: der schöker .. sah die überraschung nur zu gut voraus, die er mir und meinem lehrmeister zubereitete. Thümmel reise 9, 89.
2)
in einem lat.-nd. glossare des 15. jh. findet sich schoker, methodus (nach Jellinghaus = pflugeisen), s. zeitschr. für d. phil. 16, 225, 14.
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