Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Deutsches Wörterbuch (DWB)
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schwirn
pfahl, stange, pflock, besonders brückenpfahl, uferpfahl, heute nur mundartlich. s. schwier 1 oben sp. 2619. hier mögen noch einige zeugnisse für das in mehreren leicht abweichenden formen erscheinende wort nachgetragen werden: swirn, tonsilla. voc. opt. im mhd. wb. 2, 2, 814ᵇ, schwirn, tonsilla. quelle bei Schmeller² 2, 646, schwir das ist ein pfal dar an man die schiff pindet, tonsilla. Die...
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schwirren
sich mit zitterndem laut bewegen, seit dem 17. jahrh. bezeugt. eine vorstufe des worts ist vielleicht erkennbar in der folgenden mnd. stelle: de hoepe lantzknechte, so dusse negstvergangen dage van den kanten unses stifftz Munster umblanx geschworren. Oldenburger urkunde von 1538
bei Schiller-Lübben 4, 500ᵇ. die bedeutung des hier vorliegenden starken verbs wird a. a. o. wol mit recht ang...
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schwirren
zu schwirn, schwirr, pfahl, gehörig, pfählen, einschwirren, einpfählen, ausschwirren, pfähle herausziehen, bäume ausstocken oder auspfählen d. i. einen ort mit grenzpfählen bezeichnen. Stalder 2, 366. vergl. ahd. suirôn, firmare Graff 6, 893.
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