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„verletzen“

Jacob Grimm und Wil­helm Grimm, Deut­sches Wör­ter­buch (DWB)

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verletzen

verderben, schädigen. in den alten dialekten findet sich zwar das unzusammengesetzte letzen mehrfach, so goth. ags. alts. (s. th. 6, 802. Grimm 4, 635), aber verletzen, vorletten ist bis jetzt nur mhd. nhd. und mnd. nachgewiesen. im mhd. zeigt das einfache letzen drei bedeutungen: die älteste ist etwas zu einem hintanstehenden machen, zur seite schieben (häufigste bedeutung). seltner ist di...

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verletzigen

verletzen; doch aus dem genannten adj. gebildet, voͤrletzigen perledere Dief. 427ᶜ; sie demnach auch mit andern lesterlichenn schme-, schelttworten und jniurien zu verletzigen unnd ann ehr und glimpff anzutasten ... understanden. urfehde d. Cunz Engelhardt aus Selbolt (v. j. 1554).

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