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„wogen“

Jacob Grimm und Wil­helm Grimm, Deut­sches Wör­ter­buch (DWB)

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gewogt

particip, ganz vereinzelt: ... sie stand vor des waldweibs haus. da kam es gewogt durch die stille luft, die glocken klangen so tief. Geibel (juniuslieder: herr Walther) 2³, 170.

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woge

älter wage, bewegung von wasser, wogenschlag; bewegtes wasser, meeresflut, gewässer, strudel, tiefe wasserstelle; welle. verbreitung, herkunft und form. 1) woge erscheint in dieser form zuerst bei Luther. unter dem einflusz seiner bibelübersetzung setzt sich das wort in der form mit -o- und in der bedeutung 'welle' im gesamten hochdeutschen schriftbereich durch. in allen bedeutungen...

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woge

älter wage, eine nur fürs nd. nachweisbare adjektivableitung von wagen I, vb., 'sich bewegen', s. teil 13, 389 ff., verdumpft ¹wogen, s. u.(kaum als aus wage, f., 'bewegung schlechthin' entwickelt anzusehen, wie teil 13, 346 will, da die bedeutungen mit denen des verbums in engerem zusammenhang stehen als mit der des nomens); zur verdumpfung vgl. Sarauw nd. forsch. 1 (1921) 302. in den jünge...

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wogen

mundartlich im nd. und im älteren alem. belegbare nebenform des deverbativums wagen I, vb., 'sich bewegen', s. teil 13, 389 ff.; zu dessen herleitung aus dem entsprechenden starken verbum wegen (ahd. wegan) vgl. Wissmann nom. postverb. 1, 14; zur verdumpfung zu wogen vgl. für das nd. Sarauw nd. forsch. 1, 302, für das (westl. und südwestl.) alemann. Weinhold alem. gram. 27 u. 95 sowie Jutz ...

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wogen

wellen schlagen. denominativum zu woge B 'welle', nicht wie ¹wogen als ursprüngliche dialektform von wagen I (teil 13, 389 ff.) anzusehen, das in der anwendung auf wasser zwar bedeutungsmäszig mit ²wogen übereinstimmt (s. wagen I 1 eingangs), aber nicht in entwicklungszusammenhang mit ihm steht. denn wagen I ist mundartlich in der vorliegenden bedeutung nicht mehr zu belegen und schriftspra...

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