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„zerscheuchen“

Jacob und Wil­helm Grimm, Deut­sches Wör­ter­buch (DWB)

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scheuche

ding, das scheucht, oder mit dem man scheucht, besonders schreckbild, popanz zum verscheuchen der vögel von bebauten feldern, obstbäumen u. s. w., vgl. vogelscheuche. von Adelung (unter scheuchen) als landschaftlich bezeichnet. Frisch erwähnt das wort nicht, obgleich er 2, 175ᵇ aus einem vocab. von 1482 seine vorstufe anführt: scheuhe, larva (schewhe Dief. 319ᵇ). über das verhältnis zu mhd. s...

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zerscheuchen

auseinander scheuchen, zu scheuchen (th. 8, 2810): Judas, der die jünger Christi zuscheucht und seinen herrn verrhiet Luther 23, 35; 521 W.; öft.; Jes. 33, 4; das volk ist umher ins gebirge zerscheucht Bürger 280ᵃ Bohtz; Campe 5, 848ᵇ; verscheuchen: und sie (Babel) sol sein wie ein zuscheucht rehe Jes. 13, 14; Luther 19, 612 W.; s. ver- (th. 12, 1, 1068). —

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