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Wortgeschichte zu

Gentrifikation · Gentrifizierung

gentrifizieren

Politik & Gesellschaft

Kurz gefasst

Das Substantiv Gentrifizierung bezeichnet die Sanierung von Wohnungen in bevorzugten großstädtischen Wohngebieten, was in der Regel dazu führt, dass alteingesessene Bewohner ausziehen müssen. Es geht auf das englische gentrification, das in den 1960er Jahren in der Soziologie geprägt wurde, zurück. Im Deutschen begegnet zunächst das englische Zitatwort gentrification sowie Gentrification, seit den 1990er Jahren kommen dann die stärker eingedeutschten Formen Gentrifikation und Gentrifizierung auf. Letzteres löst erst nach der Jahrtausendwende Gentrification hinsichtlich der Verwendungshäufigkeit ab.

Wortgeschichte

Gentrification: Wortprägung in der englischen Soziologie

Gentrifizierung ist eine Entlehnung aus dem englischen gentrification, das 1964 von Ruth Glass in der Soziologie geprägt wurde (1964; vgl. auch Neologismenwb. unter Gentrifizierung). Glass führte das Wort im Zuge der Beschreibung des komplexen sozio-ökonomischen Wandels Londons in der Nachkriegszeit, insbesondere der Arbeiterviertel als Folge des Zuzugs der Mittelschicht, ein. Gentrification ist eine Ableitung von gentry, niederer (englischer) Adel; in der Forschung wird gelegentlich darauf verwiesen, dass Glass eine Analogie zwischen den Entwicklungen im London der 1960er Jahre und dem 18. Jahrhundert gezogen habe, als Angehörige des grundbesitzenden niederen Adels auf ihre Liegenschaften in die Innenstädte zogen (vgl. Kronauer 2018), was zur Wortprägung beigetragen haben mag.

Von der Soziologie ausgehend, wird das Wort in die englische Allgemeinsprache übernommen; das 3OED bucht gentrification mit Belegen ab den 1970er Jahren (3OED unter gentrification, n.; vgl. daneben auch die Wortverlaufskurve des Google NGram Viewers für die Verbreitung im englischsprachigen Raum).

GentrificationGentrifikationGentrifizierung. Varianten und Ablösung im Deutschen

Im Deutschen begegnet das Wort für Sanierung von Stadtvierteln, die eine Veränderung der Sozialstruktur zur Folge hat zunächst vorwiegend in der Fachsprache der Städtesoziologie – zunächst noch in der englischen Form und über Anführungszeichen als fremdsprachig gekennzeichnet (1982a, 1986, 1991). Daneben ist Gentrification – in deutscher Großschreibung aber noch mit dem englischen Suffix -ification – zeitgleich gelegentlich auch schon bildungssprachlich in der deutschen Presse bezeugt, ebenfalls als fremdsprachliches Wort und zunächst mit Übersetzungen wie Vernobelung oder veredelt, die Hinweise auf die Entstehung des englischen gentrification aus dem englischen gentry sind (1980). Die deutschen Formen Gentrifikation und Gentrifizierung sind seit den 1990er Jahren bezeugt (1990, 1993), beide zunächst in der Fachsprache und als Synonyme (1985b, 1985a), seit Mitte der 1990er Jahre auch bildungssprachlich in der Presse (1997, 1999c), wo zeitgleich aber auch immer noch das englische gentrification begegnet (1998, 1999a).

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Sachhistorischer Kontext für die Wortprägung im Englischen ebenso wie für die Entlehnung und die Verbreitung im Deutschen ist ein Strukturwandel der Städte im Zuge des Übergangs von der Industrie- zur postindustriellen Gesellschaft in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, in der die Gentrifizierung ein Teilaspekt ist – in Deutschland setzt der Prozess der Gentrifizierung verstärkt ab den 1990er Jahren, als nach einer Phase der Suburbanisierung die Kernstädte auch für einkommensstärkere Bevölkerungsgruppen wieder attraktiver werden, ein (vgl. mit einem Überblick zu Ursachen, Formen und Folgen von Gentrifizierung Kronauer 2018, online).

Mit Blick auf die Verwendungsfrequenz der Synonyme und Formvarianten (vgl. die Wortverlaufskurve des Google NGram Viewers) fällt auf, dass im deutschsprachigen Raum ab den 1980er Jahren zunächst das englische gentrification bezeugt ist, das dann in der an die deutsche Großschreibung von Substantiven angepassten Form Gentrification (1982b1999b, 2001b) weitere Verbreitung gefunden hat – und zwar deutlich weitere Verbreitung, als die Formvariante Gentrifikation. In den 2010er Jahren löst Gentrifizierung schließlich Gentrification hinsichtlich der Verbreitung ab. Das Verb gentrifizieren ist im Vergleich mit den Substantiven deutlich weniger verbreitet. Gelegentlich begegnet auch seit Ende der 1980er Jahre YuppisierungWGd als Synonym zu Gentrifizierung (1988).

Gentrifizieren: Späte Rückbildung

Während Gentrifikation, ein Substantiv-Derivat mit dem Suffix -ifikation, möglicherweise in Anlehnung an das englische gentrification entsteht, handelt es sich bei Gentrifizierung um eine Bildung aus dem englischen Stamm und dem indigenen Suffix -ifizierung. Ungewöhnlich ist in diesem Zusammenhang, dass das Verb gentrifizieren mit der Bedeutung (einen Stadtteil) durch Sanierung aufwerten mit der Folge, dass die einkommensschwächere Bevölkerung durch Wohlhabendere verdrängt wird (Duden online unter gentrifizieren) erst deutlich nach dem Substantiv belegt ist: Erste fachsprachliche Bezeugungen reichen zwar bis an den Anfang des 21. Jahrhunderts zurück (2001a), weitere allgemeinsprachliche Verbreitung findet gentrifizieren jedoch erst ab den 2010er Jahren (2013a, 2013b, 2016, vgl. daneben auch die Wortverlaufskurve des Google NGram Viewers). Es handelt sich bei dem Verb gentrifizieren somit um eine Rückbildung aus dem älteren Substantiv.

Von Gentrifizierungsprozess bis Gentrifizierungsdebatte. Wortbildungen im 21. Jahrhundert

Ab den 2000er Jahren und vermehrt dann ab den 2010er Jahren – und damit zeitgleich zur langsamen Verbreitung des Verbs gentrifizieren – sind zunehmend Komposita mit Gentrifizierung wie etwa Gentrifizierungsprozess (2000), Gentrifizierungswelle (2010a), Gentrifizierungsvorbote (2010b) oder Gentrifizierungsdebatte (2011a) bezeugt. Wortbildungen mit Gentrifikation (2003) scheinen dahingegen die Ausnahme zu sein. Dass die Produktivität des Wortes Gentrifizierung ebenso wie seine Verbreitung zu dieser Zeit zunehmen, mag auch damit zusammenhängen, dass das Wort spätestens zu dieser Zeit zu einem Schlagwort des politischen Diskurses wird (2009, 2011b, 2012), in dem es deutlich negativ konnotiert ist.

Anna S. Brasch

Literatur

Duden online Duden online. Hrsg. von der Dudenredaktion. Mannheim 2011 ff. (duden.de)

Kronauer 2018 Kronauer, Martin: Gentrifizierung: Ursachen, Formen und Folgen. In: Bundeszentrale für politische Bildung (Hrsg.): Dossier „Stadt und Gesellschaft“, Bonn 9. 7. 2018. (bpb.de)

Neologismenwb. Leibniz-Institut für deutsche Sprache (IDS): Neologismenwörterbuch. (owid.de)

3OED Oxford English Dictionary. The Definite Record of the English Language. Kontinuierlich erweiterte digitale Ausgabe auf der Grundlage von: The Oxford English Dictionary. Second Edition, prepared by J. A. Simpson and E. S. C. Weiner, Oxford 1989, Bd. 1–20. (oed.com)

Weitere wortgeschichtliche Literatur zu Gentrifikation, Gentrifizierung, gentrifizieren.

Belegauswahl

Once this process of ‚gentrification‘ starts in a district, it goes on rapidly until all or most of the original working class occupies are displaced, and the whole social character of the district is changed.

Glass, Ruth: Introduction. In: Center for Urban Studies (Hrsg.): London. Aspects of Change. London 1964, S. xiii-xlii, hier S. xviii-xix.

Die Administration des demokratischen Bürgermeisters Ed Koch möchte auf dem teuren Grund und Boden der Lower Eastside die New Yorker Mittelklasse ansiedeln. Diese Politik der „Gentrification“ (wörtlich: Vernobelung) folgt seit Jahren einem perfiden Ritual:

Der Spiegel,14. 4. 1980, S. 190. [IDS]

In Erneuerungsgebieten wurden höhere Zuschüsse gegeben als außerhalb. Am höchsten waren sie in „Housing Action Areas“. […] Um künftig die „gentrification“ eines Erneuerungsgebietes zu verhindern, wurden restriktive Bedingungen an die Vergabe von Modernisierungsmaßnahmen geknüpft.

Hirsch-Borst, Renate/Stefan Krätke/Fritz Schmoll: Stadterneuerung ohne Spekulanten. Ansätze zu einer sozialen Stadterneuerungspolitik in England und Holland. Alternativen zur Stadterneuerung in Berlin. Berlin 1982, S. 39.

Tausende aber sind schlicht das Opfer einer städtischen Sanierungspolitik, die den schönen Namen „Gentrification“ trägt. Ganze Straßenzüge wurden schon „veredelt“.

Die Zeit, 25. 6. 1982, Nr. 26. [DWDS] (zeit.de)

Der Prozeß der Gentrifizierung von Kerngebieten und des Absinkens von Wohnvierteln am Stadtrand kann typischerweise ein paar ‚verteidigte‘ Gebiete auslassen, in denen ethnische Bevölkerungsgruppen weißer Hautfarbe versuchen, sowohl verdrängte Unterschichts-Haushalte als auch Gentrifizierungs-Promoter auszuschließen.

Fainstein, Norman J./Susan S. Fainstein: Die Umstrukturierung der amerikanischen Stadt in vergleichender Sicht. In: Krämer, Jürgen/Rainer Neef (Hrsg.): Krise und Konflikte in der Großstadt im entwickelten Kapitalismus. Texte zu einer ‚New Urban Sociology‘. Basel u. a. 1985, S. 88–112, hier S. 95.

Gentrifikation“, also ökonomische und soziale ‚Aufwertung‘, erfaßt Teile ihrer Innenstädte, nämlich v. a. günstig gelegene Unterschichts-Gebiete, und verwandelt sie in Bereiche luxoriösen Wohnens und gehobener Dienstleistungen für einkommensstarke, meist in der nahegelegenen City beschäftigte Angehörige der Mittel- und Oberschichten.

Krämer, Jürgen/Rainer Neef: Stadtentwicklung und städtische soziale Bewegungen: Einführung. In: Dies (Hrsg.): Krise und Konflikte in der Großstadt im entwickelten Kapitalismus. Texte zu einer ‚New Urban Sociology‘. Basel u. a. 1985, S. 73–87, hier S. 79.

Die „gentrification“ von Paris begannn schon Ende der 50er Jahre!

Neef, Rainer: Raumentwicklung, Wirtschaftsentwicklung und die Wirkungen der Krise in Frankreich. In: Friedrichs, Jürgen/Hartmut Häußermann/Walter Siebel (Hrsg.): Süd-Nord-Gefällt in der Bundesrepublik? Sozialwissenschaftliche Analysen. Opladen 1986, S. 152–186, hier S. 158.

Bestritten wird allerdings, das Viertel gehe durch das Flora-Projekt einer rücksichtslosen „Yuppisierung“ entgegen, die die sozial Schwachen vertreiben würde.

Die Zeit, 29. 7. 1988, Nr. 31. [DWDS] (zeit.de)

Während der Ausbau der Fußgängerbereiche und die Begrünungsmaßnahmen auf ein weithin positives Echo stoßen, ist die optische „Gentrifizierung“ der Geschäftsstandorte sicherlich nicht unumstritten.

Mose, Ingo: Bremen – Krise und Neuorientierung am Ende der 80er Jahre. Ausgewählte Exkursionsziele. In: Klohn, Werner (Hrsg.): Exkursionen zur Siedlungs- und Wirtschaftsgeographie in Nordwestdeutschland. Vechta 1990, S. 11–36, hier S. 17.

Standort ist nämlich eine schmale Kontaktzone zwischen dem ehemaligen Industrievorort Bockenheim und dem einstigen gehobenen Wohngebiet Westend, das einem kaum aufhaltbaren Vordringen von Betrieben des Dienstleistungssektors und von wohlhabenden Bewohnern („gentrification“) unterliegt.

Freud, Bodo: Pendler-Universität Frankfurt am Main. Räumliche Herkunft und Wohnprobleme der Studierenden der Johann Wolfgang Goethe-Universität. In: Wolf, Klaus (Hrsg.): Frankfurt am Main und seine Universität. Vorträge der Frankfurter Geographischen Gesellschaft anläßlich der 75-Jahr-Feier der Johann Wolfgang Goethe-Universität im Jahre 1989. Frankfurt a. M. 1991, S. 47–58, hier S. 57.

In Europa muß die Gentrifikation überhaupt etwas anders gesehen werden als in den USA.

Fliedner, Dietrich: Sozialgeographie. Berlin u. a. 1993, S. 476.

Gentrifikation" nennen Stadtdenker die Veredelung alter Stadtquartiere durch neue soziale Nutzerschichten.

Berliner Zeitung, 16. 9. 1997. [DWDS]

Um eine drohende gentrification im Kiez zu verhindern, war jedoch auch ein Wohnanteil von 50 Prozent der Flächen Vorgabe.

Der Tagesspiegel, 28. 12. 1998. [DWDS]

Aber es findet sich auch ein Hintergrundbericht von der gentrification der Linienstraße und zum Kontrast etwas über Veränderungen in Großsiedlungen.

Der Tagesspiegel, 22. 4. 1999. [DWDS]

Anhand von Stichworten spannt sich ein Bogen, der – von Armut und Ausgrenzung über Gentrification, Großsiedlungen, Kriminalität, lokale Demokratie, Mobilität, Sanierung, Wohnungsnot bis zu Zeitstrukturen und Zuwanderung – das Universum „Großstadt“ abdecken will.

Der Tagesspiegel, 7. 5. 1999. [DWDS]

Ihr fehle es an den sozialen Orten, die für die Politisierung von Subkulturen seit jeher prägend gewesen seien. Die „Gentrifizierung“ der Szeneviertel samt illegaler Kneipen und Party-Gelegenheiten, die rasche Kommerzialisierung des gesamten Milieus habe zu einer „Desintegration“ der Popinteressen geführt und ihren übergreifenden „Diskurs“ verhindert. Doch könne sich nur in diesem entfalten, was an politischem Gehalt in den fortschrittlichen ästhetischen Vorlieben angelegt ist.

Berliner Zeitung, 19. 6. 1999. [DWDS]

Bonik findet, die Präsentation nehme Bezug zu ihrem Umfeld und erinnere daran, dass Modeboutiquen an Gentrifizierungsprozessen wie in Mitte beteiligt sind.

Der Tagesspiegel, 4. 11. 2000. [DWDS]

Diese globalen, urban und international orientierten Professionellen dominieren die alltäglichen Kulturen weiter Teile der City und gentrifizieren die von ihnen bevorzugten Gründerzeitviertel in den Randlagen der Innenstadt.

Prigge, Walter: Urbanität produzieren. Zur Konstruktion des Städtischen in Zeiten der Globalisierung. In: Werk, Bauen + Wohnen, Band 88 (2001), S. 15–17, hier S. 17. (doi.org)

Die in Amerika als untrügliche Zeichen der Gentrification geltenden „Starbucks“-Filialen sind dort jedoch nich nicht zu sehen.

Der Tagesspiegel, 22. 5. 2001. [DWDS]

So gesehen, unterscheide ich mich wahrscheinlich gar nicht allzu sehr von besagten Gentrifikations- Opfern, die Neuerungen skeptisch gegenüberstehen.

Der Tagesspiegel, 13. 5. 2003. [DWDS]

Auch dagegen, gegen das Umpflügen ganzer Viertel, gegen die Schickimickisierung, gegen steigende, oft unbezahlbare Mieten, gegen das, was Soziologen Gentrifizierung nennen, wehren sich die Besetzer des Gängeviertels. In einem wütenden Manifest(ZEIT Nr. 46/09) griffen sie und viele Hundert Unterstützer die Hamburger Stadtplanungs- und Kulturpolitik an.

Die Zeit, 19. 11. 2009, Nr. 48. [DWDS] (zeit.de)

Das Kleinbürgeridyll überstand zunächst eine Gentrifizierungswelle nach der anderen.

Die Zeit, 22. 2. 2010, Nr. 8. [DWDS] (zeit.de)

So gehören Künstler und Kreative als Gentrifizierungsvorboten zu den Verlierern des rasanten Wandels, werden in der Öffentlichkeit jedoch vor allem als Gewinner wahrgenommen.

Die Zeit, 7. 7. 2010, Nr. 27. [DWDS] (zeit.de)

Der Titel der Kurzgeschichte – Territorio inteligente , zu Deutsch „intelligentes Territorium“ – ist einer der Schlüsselbegriffe der örtlichen Gentrifizierungsdebatte.

Die Zeit, 5. 5. 2011, Nr. 18. [DWDS] (zeit.de)

Im Neuköllner Veranstaltungslokal Neue Welt war 1979 die Alternative Liste gegründet worden. All das war der Auftakt zu ebenjener Gentrifizierung, die heute das einzige wirklich heiße Wahlkampfthema in Berlin ist. Mieten steigen, Alteingesessene müssen auf Außenbezirke ausweichen.

Die Zeit, 25. 8. 2011, Nr. 35. [DWDS] (zeit.de)

Dass das Arm-aber-sexy-Image der Stadt, für das sie zumindest mitverantwortlich sind, in Gefahr geraten ist, weil zur selben Zeit Spekulation die Mieten in die Höhe schießen lässt und die prekär lebenden Künstlerpioniere vertreibt, das wissen natürlich auch Seeed. Die lokale Politik, sagt Baigorry, agiere »schwächlich« im Kampf gegen die Gentrifizierung, treffe »teilweise falsche Entscheidungen, die in meinen Augen letztendlich zulasten der Attraktivität Berlins gehen« – und klingt dabei plötzlich doch ein wenig wie ein Politiker.

Die Zeit, 4. 10. 2012, Nr. 41. [DWDS] (zeit.de)

Hipster seien, so schrieb es kürzlich treffend dietaz , „an allem schuld, weil sie unpolitisch sind, sich in der Vergangenheit suhlen und Städte gentrifizieren“.

Die Zeit, 27. 3. 2013, Nr. 13. [DWDS] (zeit.de)

Von mir aus sollen sie, sollen sie doch München Schwabing, Hamburg Eimsbüttel und den Berliner Prenzlauer Berg gentrifizieren, aber nicht ausgerechnet auch noch Düsseldorf.

Die Zeit, 18. 4. 2013, Nr. 17. [DWDS] (zeit.de)

Betreiber Bojan ist immer im aufgekratzten Duz-Modus – hier kennt man sich oder kann wenigstens glaubwürdig so tun, selbst die Gentrifizierer unter den Gästen gentrifizieren das Viertel schon lange.

Die Zeit, 13. 1. 2016 (online). [DWDS] (zeit.de)