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Wortgeschichte zu

Büro

Politik & Gesellschaft

Kurz gefasst

Büro ist ein Lehnwort aus dem Französischen und wird zunächst in den Bedeutungen Schreibpult und Schreibstube verwendet. Im Wortgebrauch des 19. Jahrhunderts bezeichnet Büro weiter gefasst auch einen Ausschuss oder ein Komitee. Ebenso wird unter Büro personifizierend die Gesamtheit der Mitarbeiter eines Betriebs oder einer Dienststelle verstanden. Im Zusammenhang der sich ausweitenden Bürokratisierung wird mit Büro insbesondere seit dem späten 19. Jahrhundert der staatliche Verwaltungsbereich mitsamt seinen Behörden und dem Beamtentum assoziiert. In heutiger Zeit dient Büro allgemeiner als Bezeichnung für Dienst- oder Arbeitszimmer.

Wortgeschichte

Entlehnung aus dem Französischen

Büro ist ein Lehnwort aus französisch bureau und tritt zuerst im 17. Jahrhundert in deutschen Texten zur Beschreibung französischer Verhältnisse auf (vgl. Pfeifer unter BüroDWDS; 1673). Bis in die 1920er Jahre überwiegt die dem Französischen angenäherte Schreibweise Bureau und seltener auch Büreau (vgl. 2DWB 5, 1030; 1924c, 1924a, 1925b, 1925d, 1925e). Das französische Wort bedeutet Schreibtisch und Amtszimmer und wird seit dem frühen 18. Jahrhundert im Französischen auch als Kollektivum – im Sinne von Personen, die in einem Büro arbeiten – verwendet (vgl. 1DHLF 1, 328).

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Zur Herkunftsgeschichte

Französisch bureau ist seinerseits eine Entlehnung aus dem Lateinischen (vgl. 1DHLF 1, 327). Das vulgärlateinische Wort bura bedeutet Wolle (vgl. 1DHLF 1, 327). Mit grober Wollstoff trägt auch das altfranzösische Wort bure eine ähnliche Bedeutung (vgl. 1DHLF 1, 327). Da dieser Wollstoff zum Beziehen von Schreibtischen verwendet wurde, ist französisch bureau als metonymische Bedeutungsübertragung zu verstehen, die zunächst den Schreibtisch und schließlich das gesamte Amtszimmer, die Schreibstube, bezeichnet (vgl. 1DHLF 1, 327 f.; 1882a, 1962b ).

Auch im Deutschen finden sich – sehr wahrscheinlich in gleichzeitiger Übernahme aus dem Französischen – die Verwendungsweisen Schreibtisch (1741, 1794, 1831, 1846, 1855b, 1857) und Amtszimmer beziehungsweise Arbeitszimmer (1715, 1749, 1804b, 1852, 1882b). Dabei fällt auf, dass die Bedeutung Amtszimmer zunächst vor allem in Bezug auf offizielle Amtstätigkeiten entfaltet wird. Während der Wortgebrauch im Sinne von Schreibtisch im Laufe des 19. Jahrhunderts allmählich zurücktritt, bleibt die Bedeutung von Arbeits- beziehungsweise Amtszimmer weiterhin erhalten (1902b, 1914a).

Der personifizierende Wortgebrauch: Ausschuss und Mitarbeiter

Neben den Bedeutungen Schreibpult und Arbeitszimmer begegnen insbesondere im 19. Jahrhundert Wortverwendungen, in denen Büro (1865) ein Komitee, ein Gremium oder einen Ausschuss meint, der mit bestimmten – zumeist politischen – Entscheidungs- und Korrespondenzaufgaben betraut ist (vgl. 2DWB 5,1020; 1799, 1835, 1840b, 1841b, 1848e). Dabei scheint im politischen Kontext zum Teil auch eine ähnliche Bedeutung vorzuliegen, wie sie sich noch heute mit politisches Kabinett verbindet (1848d, 1966a, 2017a).

Seit dem frühen 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart wird Büro auch im Deutschen personifizierend verwendet, um auf die (Gesamtheit der) Angestellten und Mitarbeiter eines Büros zu verweisen (1804a, 1840a, 1850, 1922a, 1925c, 1949b, 2013b).

Dienststelle und Arbeitsraum

Auch wenn sich seit dem 18. Jahrhundert bis heute Belege finden, in denen mit Büro das Arbeitszimmer einer Privatwohnung benannt wird (vgl. 2DWB 5,1030), dominiert im 19. Jahrhundert und bis ins 20. Jahrhundert hinein die Verwendungsweise, die mit Büro das Arbeitsleben und eine räumliche Trennung von Privat- und Arbeitsbereich assoziiert (1902a, 1919a, 1935a, 1936b). Mit Büro ist somit vor allem das Geschäftszimmer (1924a) oder die Dienststelle gemeint, bei der jemand angestellt ist (1838b) und wo Dienstgeschäfte (1807, 1836a) sowie Schreibarbeit (1841a) erledigt werden. Die räumliche Spezifikation kommt auch in Komposita wie Büromöbel und Bürobedarf zum Ausdruck (1908, 1923).

Den berufsbezogenen Aspekt unterstreichen des Weiteren Komposita wie Büroarbeit (1914b), Büroangestellter (1918a), Bürochef (1911b, 1962a), Dienstbüro (2002) und Bürogebäude (1930), die vermehrt im 20. Jahrhundert gebildet werden.

Während für das Geschäftszimmer in privatwirtschaftlichen Betrieben lange Zeit der Ausdruck Kontor überwog (1922a), werden mit Büro vor allem öffentliche Behörden und Einrichtungen, Planungsbüros, Vereinsbüros (1903, 1920) und andere Anlaufstellen des öffentlichen Lebens bezeichnet (1847a, 1924b). Hier ist eine Vielzahl von Komposita und Wortverbindungen wie Auswanderungsbüro (1847b), statistisches Büro (1838a), politisches Büro (1848c, 1949b, 1950a, 1964a), technisches Büro (1877), öffentliches Büro (1840c), Architekturbüro (1956), Baubüro (1919b), Anwaltsbüro (1848a) und Postbüro (1869, 1973) zu verzeichnen.

Unter dem heute veraltetet erscheinenden Ausdruck Kontor wird dagegen Geschäftszimmer beziehungsweise Handelsniederlassung im Ausland verstanden (vgl. DWDS unter KontorDWDS). Die semantische Differenz von Büro und Kontor ist allerdings nicht immer ganz trennscharf; so finden sich auch Verwendungsweisen von Büro, die sich auf kaufmännische Aspekte und Handel beziehen (1862), wie etwa auch das Kompositum Handelsbüro (1855a, 1948, 1997) vor Augen führt. Das Büro ist damit auch der Ort der Kaufleute (1922c) und des Geschäftemachens (1918b).

Daneben dient Büro auch als Bezeichnung für Nachrichtenagenturen – wie zum Beispiel für das Nachrichtenbüro Reuter (1889, 1916a, 1918d) – und für Reisebüros (1888, 1895). Das erste Reisebüro unter diesem Namen wurde 1868 gegründet (vgl. Pfeifer unterBüroDWDS) – bis heute handelt es sich bei dem Kompositum Reisebüro um einen geläufigen Ausdruck (1950b, 2017c).

Büro im Kontext von Verwaltung

Im Kontext der voranschreitenden Bürokratisierung insbesondere im 19. Jahrhundert wird Büro mit Macht beziehungsweise staatlicher Herrschaft assoziiert und als der Ort verstanden, von dem aus regiert wird (1848b, 1932).

Büro ist zudem Wortbestandteil der Entlehnung BürokratieWGd, mit der – dem französischen Vorbild bureaucratie entsprechend – die Herrschaft des Beamtenapparats kritisiert wird. Der Ausdruck Büro ist in diesem Zusammenhang mit Verwaltung, Beamtentum und Staatsapparat verknüpft (1876, 1911a, 1915, 1935b) und damit mit all jenen Aspekten, die der Verwaltung zugeschrieben werden, wie etwa Versachlichung, Tristesse, Lebensferne und Leidenschaftslosigkeit (1904, 1925a, 1936a, 1944 1989b).

Spätestens seit dem frühen 20. Jahrhundert bezieht sich der Wortgebrauch von Büro häufig auf öffentliche, staatliche Verwaltungseinrichtungen, Behörden und Ämter (1925f, 1955, 1994), in denen Büro den Ort der schriftlichen (Verwaltungs-)Arbeit meint (1922b, 1949a, 1964b, 1971). Büro bedeutet damit auch die Dienststelle in der öffentlichen Verwaltung (vgl. DWDS unter BüroDWDS). Wie sehr Verwaltung und Büro aufeinander bezogen werden, zeigt etwa auch das Kompositum Verwaltungsbüro (1916b, 1933). Neben Beamten arbeiten im Büro Schreiber, Angestellte, Sekretäre und auch Hilfskräfte (1836b, 1901, 1918e, 1947, 1950c). Im 20. Jahrhundert verweisen die Komposita Bürokaufmann (1966b, 2017d) und Bürokraft (1918c) auf die verschiedenen beruflichen Positionen innerhalb der Büroarbeit.

Heutige Verwendungsweisen

Im heutigen Sprachgebrauch wird Büro – neben der Bezogenheit auf die öffentliche Verwaltung – in einer Bedeutungserweiterung verwendet, die sich den Bedeutungen von Arbeitszimmer (2001, 2013a, 2016b, 2017f), Sekretariat (2015a, 2016a), Dienststelle (1989a, 1996, 2002, 2010) oder Geschäftszimmer (2017b, 2017g) annähert. Die Bedeutungserweiterung besteht darin, dass Büro nicht mehr vorrangig mit offizieller Amtstätigkeit, Regierungsaufgaben und Aspekten des öffentlichen Lebens – wie etwa Planung oder Handel – verbunden ist, sondern allgemeiner den Ort bezeichnet, an dem organisatorisch oder schriftlich gearbeitet wird. Eine noch heute geläufige Verwendungsweise stellt zudem der personifizierende Gebrauch von Büro dar, mit dem auf die Angestellten rekurriert wird (vgl. DWDS unter BüroDWDS; 2015b). Das sprachgeschichtlich noch jüngere Kompositum Bürokommunikation zeigt an, wie wesentlich der kommunikative Aspekt in der Büroarbeit geworden ist (1981, 2017e).

Johanna Meixner

Literatur

1DHLF Dictionnaire historique de la langue française, par Alain Rey et al., 3. Aufl. Bd. 1–2. Paris 2000.

2DWB Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm. Neubearbeitung. Hrsg. von der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (vormals Deutsche Akademie der Wissenschaften) und der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen. Bd. 1–9. Stuttgart 1983–2018. (woerterbuchnetz.de)

DWDS DWDS. Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute. (dwds.de)

Pfeifer Pfeifer, Wolfgang u. a.: Etymologisches Wörterbuch des Deutschen (1993), digitalisierte und von Wolfgang Pfeifer überarbeitete Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache. (dwds.de)

Weitere wortgeschichtliche Literatur zu Büro.

Belegauswahl

Zu Thionville hat der König in Franckreich ein sonderbahres Bureau zu Eintreibung derselbigen von den umliegenden Spanischen Landen angeordnet […]/ von welchem das Hertzogthum Luxenburg auff 250000. livres par advenance vor dieses Jahr zu bezahlen taxirt worden/ welches den guten Leuten zu Metz ziemlich bang macht/ in dem sie besorgen/ daß sie von den Spanischen nicht gelinder dörfften tractirt werden.

Teutscher Kriegs-Curier. Nr. 16, Nürnberg, 1673. (deutschestextarchiv.de)

Nach diesem unwürdigen Schritt begab ich mich voller Verwirrung in mein Bureau, wo ich die Arbeit, die man mir aufgetragen hatte, beendete.

Le Sage, Alain René: Die Geschichte des Gil Blas von Santillana. Wiesbaden 1957 [zuerst 1715]. [DWDS]

In derselben [Galerie] zeigen sich verschiedene bureaux oder Schreib=Cabinete, Tische und Uhren von eingelegter sowol ebener als erhabener Florentinischer Arbeit; ein bureau von künstlicher Bildhauer-Arbeit mit kostbaren Steinen besetzt […].

Keyßler, Johann Georg: Neüeste Reise durch Teütschland, Böhmen, Ungarn, die Schweitz, Italien und Lothringen. Bd. 2. Hannover 1741, S. 568. (google.de)

Jedes Pays d’Election hat ſein Bureau des Tréſoriers de France und 2. Receveurs Generaux, durch welche alle unverpachtete Einkuͤnfte gehoben werden.

Achenwall, Gottfried: Abriß der neuesten Staatswissenschaft der vornehmsten Europäischen Reiche und Republicken, zum Gebrauch in seinen Academischen Vorlesungen. Göttingen 1749, S. 146. (deutschestextarchiv.de)

Das unuͤbertrefflichſte Produkt dieſes Kuͤnſtlers aber iſt ein Buͤreau oder Schreibepult, welches die Kaiſerinn dem Kunſtkabinett der Akademie der Wiſſenſchaften vor einigen Jahren ſchenkte.

Storch, Heinrich Friedrich von: Gemählde von St. Petersburg. Zweiter Theil. Riga 1794, S. 63. (deutschestextarchiv.de)

Die Deputirten verließen die Bänke und ströhmten zum Bureau, redeten unter einander, aber berathschlagten nicht.

Buchner, Eberhard: Das Neueste von gestern. Kulturgeschichtlich interessante Dokumente aus alten deutschen Zeitungen. Fünfter Band, zweiter Teil. München 1913. S. 416.

Hier meldet sich der Verfasser eines Schauspiels, zeigt sein Werk an, und laͤßt nun das Buͤreau fuͤr alles Uebrige sorgen.

Kotzebue, August von: Erinnerungen aus Paris im Jahre 1804. Zweytes Bändchen. 3., unveränd. Aufl. Berlin 1804, S. 162. (deutschestextarchiv.de)

Hier theilt er ein dejeuneur à la fourchette, welches diese verzehren, ehe sie in ihre Buͤreaus gehen.

Kotzebue, August von: Erinnerungen aus Paris im Jahre 1804. Zweytes Bändchen. 3., unveränd. Aufl. Berlin 1804, S. 151. (deutschestextarchiv.de)

Ob E. E. sich hierzu der Buchhalterei der Generalkontrolle für sich bestehend bedienen oder solche mit dem statistischen Bureau verbinden wollen, muß ich anheimstellen.

Scheel, Heinrich (Hrsg.): Das Reformministerium Stein. Akten zur Verfassungs- und Verwaltungsgeschichte aus den Jahren 1807/08. Bearb. von Doris Schmidt. Berlin 1966–1968, S. 18.

In der Mitte des Saals ſteht ein Büreau, an welchem ein Commis poſtirt iſt, der klingelt, ſobald man etwas von den Waiters verlangt, die Rechnung führt, auch bei ſtreitigen Fällen die claſſiſchen Werke über das Whist herbeibringt.

Pückler-Muskau, Hermann von: Briefe eines Verstorbenen. Ein fragmentarisches Tagebuch aus Deutschland, Holland und England, geschrieben in den Jahren 1826, 1827 und 1828. Dritter Theil. Stuttgart 1831, S. 115. (deutschestextarchiv.de)

Die Bildung der Ausſchuͤſſe kann geſchehen wie bei den Franzoͤſiſchen Deputirten, wo ſich die ganze Kammer von Anfang her in 9 moͤglichſt gleichzaͤhlige Buͤreaus durchs Loos theilt, von welchen dann ein jedes ſein Mitglied zum Ausſchuſſe waͤhlt.

Dahlmann, Friedrich Christoph: Die Politik, auf den Grund und das Maaß der gegebenen Zustände zurückgeführt. Erster Band. Staatsverfassung. Volksbildung. Göttingen 1835, S. 143. (deutschestextarchiv.de)

Von dort eilte ich auf mein Buͤreau zu den Dienſtgeſchaͤften, die meine Gegenwart bis gegen ein Uhr verlangten.

Eckermann, Johann Peter: Gespräche mit Goethe in den letzten Jahren seines Lebens. 1823–1832. Erster Theil. Leipzig 1836, S. 24. (deutschestextarchiv.de)

Ich erhielt nun eine Anſtellung im Buͤreau der Direction der directen Steuern zu Luͤneburg, und als dieſe im naͤchſten Jahre gleichfalls aufgeloͤſt wurde, kam ich in das Buͤreau der Unterpraͤfectur zu Ülzen. Hier arbeitete ich bis gegen Ende des Jahres 1812 […], wo der Praͤfect, Herr von Duͤring, mich befoͤrderte und als Mairie-Secretair zu Bevenſen anſtellte. Dieſen Poſten bekleidete ich bis zum Fruͤhling des Jahres 1813, wo die herannahenden Koſaken uns zur Befreiung von der franzoͤſiſchen Herrſchaft Hoffnung machten.

Eckermann, Johann Peter: Gespräche mit Goethe in den letzten Jahren seines Lebens. 1823–1832. Erster Theil. Leipzig 1836, S. 10. (deutschestextarchiv.de)

Auf dem ſtatiſtiſchen Bureau zu Berlin werden monatlich die Marktpreiſe der vier Hauptgetreidearten aus allen Theilen des preußiſchen Staates zuſammengeſtellt und Durchſchnitte für die einzelnen Provinzen daraus gezogen.

Deutsche Vierteljahrs Schrift 1/4 (1838), S. 17. (deutschestextarchiv.de)

Als ich neulich in Muͤnſter war, fragte mich ein alter Kammerad, der jetzt in einem hoͤheren Bureau dort angeſtellt iſt, wie es mir in Steinfurt ginge […], die Leute dort muͤßten uns recht haſſen, und als ich ihn fragte, was ilm zu dieſer Meinung beſtimme, erfuhr ich, daß man genaue Kundſchaft von dort habe, und das Schloß durch allerlei Spuͤrhunde beobachtet werde; man wiſſe, daß hier gegen die franzoͤſiſche Regierung gearbeitet, daß ganze Naͤchte hindurch geſchrieben wuͤrde.

Varnhagen von Ense, Karl August: Denkwürdigkeiten und vermischte Schriften. Dritter Band. Mannheim 1838, S. 159. (deutschestextarchiv.de)

Das Bureau der Deputirtenkammer begab sich am 25 Jan. Abends zu dem König, um ihm zu der Verbindung des Herzogs von Nemours ihre Glückwünsche darzubringen. Am Nachmittag hatte sich das Bureau der Paiskammer in derselben Absicht zu Sr. Maj. begeben.

Allgemeine Zeitung, 1. Februar 1840, Nr. 32, S. 251. (deutschestextarchiv.de)

Der Deputirtencongreß ist endlich constituirt. Hr. Isturiz ward mit großer Mehrheit zum Präsidenten ernannt. Die andern Mitglieder des Bureau’s sind in dem Sinne derselben Partei.

N. N.: Allgemeine Zeitung. Nr. 87. 27. März 1840. Augsburg 1840, S. 689. (deutschestextarchiv.de)

Einsicht kann mit jedem Tage von diesen Objecten genommen werden; weitere Auskunft aber ertheile ich auf Verlangen nicht nur selbst, sondern auch durch das öffentliche Bureau des Hrn. Kammerrevisors Dibold in Stuttgart […], so wie durch den Schloßgärtner Kroll auf dem Schlosse Hornek, indeß ich hier lediglich bemerke, daß ich nach Umständen auf eine Aufstreichs-Verhandlung verzichten und jedenfalls meine Bedingungen sehr billig stellen werde.

Allgemeine Zeitung, 20. Juni 1840, Nr. 172, S. 1376. (deutschestextarchiv.de)

Sie erheben ihren Gehalt aus der Staatskaſſe und ſchreiben, ſchreiben, ſchreiben im ſtillen mit wohlverſchloſſenen Thuͤren verſehenen Buͤreau unbekannt, unbemerkt, ungeruͤhmt und ziehen ihre Kinder wieder zugleich brauchbaren Schreibmaſchienen an.

Jacoby, Johann: Vier Fragen beantwortet von einem Ostpreußen. Mannheim 1841, S. 23. (deutschestextarchiv.de)

Es muß bemerkt werden, daß von den dreien Mitgliedern des Ausschusses oder Bureaus, der Direktor Herr Stassart ein Wallone aus Mons, der Vicepräsident, Herr Gerlache ein Lütticher und der Sekretair Herr Quetelet ein Flamänder ist, dergestalt daß die drei Hauptbestandtheile der belgischen Nation würdig repräsentirt sind.

Die Grenzboten 1 (1841), S. 277. (deutschestextarchiv.de)

Der Prophet betrachtete ihn noch eine Weile, dann eilte er an ſein Büreau, auf dem einige ſtärkende Flüſſigkeiten in zierlichen Kryſtallfläſchchen ſtanden, nahm eins davon und rieb mit dem Jnhalte die Stirn und Bruſt des Ohnmächtigen, der bald völlig dadurch wieder zu ſich ſelbſt kam.

Schoppe, Amalie: Der Prophet. Historischer Roman aus der Neuzeit Nord-Amerikas. Dritter Theil. Jena 1846, S. 91. (deutschestextarchiv.de)

Schon seit langer Zeit erkannte der Verwaltungsrath das Bedurfniß eines Bureau, wo Einwanderer sich Auskunft über die besten Districte für Niederlassungen erholen können, und er freut sich, in Herrn Fleischmann einen Mann gefunden zu haben, von dessen Erfahrung, Fähigkeit und erpropter Rechtlichkeit eine zuverlässige und tüchtige Geschäftsführung zuversichtlich zu erwarten steht.

Allgemeine Auswanderungs-Zeitung, 16. August 1847, Nr. 46, S. [7]. (deutschestextarchiv.de)

Nähere Auskunft ertheilen das Allgem. Bureau in Rudolstadt und die Agenten.

Allgemeine Auswanderungs-Zeitung, 16. August 1847, Nr. 46, S. 358. (deutschestextarchiv.de)

Unterdessen ging George, den Hut schief auf dem Kopf, die Ellbogen angewinkelt, mit überaus forscher martialischer Miene zur Bedford Row und stolzierte in das Anwaltsbüro hinein, als ob er der Herr und Gebieter jedes bleichwangigen, kritzelnden Schreibers dort wäre.

Thackeray, William Makepeace: Jahrmarkt der Eitelkeit. 2 Bände, Berlin 1964 [zuerst 1848], Band 1. [DWDS]

Man hat bis jetzt vom Bureau und mit der Feder regiert, die Zeit kommt aber mit raschen Schritten heran wo man mit freier Rede die Menschen leiten und die unheilbar Verirrten mit dem Schwert zwingen muß.

Allgemeine Zeitung, 14. März 1848, Nr. 74, S. 1. (deutschestextarchiv.de)

Das politische Büreau nimmt einen Theil der Dienstwohnung des Ministers ein.

Neue Rheinische Zeitung,10. Juni 1848, Nr. 10, S. 42. (deutschestextarchiv.de)

Die Thierspartei hat bei der Bildung der Bureaus der Nationalversammlung einen glänzenden Sieg davon getragen.

Neue Rheinische Zeitung, 6. Juli 1848, Nr. 36, S. 179. (deutschestextarchiv.de)

Das Bureau der Landesversammlung tritt heute Abend, in Veranlassung des Stedmannschen Protestes, wie sich erwarten ließ, zur Berathung über die etwa nöthig gewordene Berufung der Landesversammlung zusammen.

Neue Rheinische Zeitung, 11. November 1848, Nr. 140, S. 719. (deutschestextarchiv.de)

Der fragliche Antrag ist mit Zustimmung des ganzen Büreau ’s eingebracht.

Wiener Zeitung, 21. November 1850, Nr. 278, S. 5. (deutschestextarchiv.de)

Jetzt gehen Sie in’s Bureau, und beſprechen ſich mit Herrn von Fuchſius.

Alexis, Willibald: Ruhe ist die erste Bürgerpflicht oder Vor fünfzig Jahren. Vaterländischer Roman. Vierter Band. Berlin 1852, S. 236. (deutschestextarchiv.de)

Die Verantwortlichkeit aller Regierungshandlungen trägt das Ministerium; dasselbe besteht aus dem: ersten Lord des Schatzes, dem Kanzler der Schatzkammer, dem Lordkanzler, den Staatssekretären des Innern, des Aeußern, der Colonien, des Kriegs, dem ersten Lord der Admiralität, dem Präsidenten des Handelsbureaus, aus dem Präsidenten des ostind. Bureaus und einigen andern Hof- und Titularbeamten, die jedoch mit der Leitung der Staatsgeschäfte nichts zu thun haben.

N. N.: Herders Conversations-Lexikon. Dritter Band. Freiburg im Breisgau 1855, S. 161. (deutschestextarchiv.de)

Der stets geräuschlos aus- und einschwingenden Hauptthür gegenüber führen besonders bezeichnete Eingänge zu der Schenke und andern Bequemlichleiten und dicht neben denselben an einen Zahltisch mit Büreau, wo die ganze Wirthschaft gebucht wird.

Die Gartenlaube 3 (1855). (deutschestextarchiv.de)

Bureau (frz. Büroh), der mit Tuch ausgeschlagene Schreibtisch in Kanzleien und Gerichtsstuben; Schreibpult mit Fächern […]; jede Geschäftsverwaltung, besonders für die Staatsverwaltung gebräuchlich. B.kratie. bureaukratisches System bezeichnet in der wissenschaftlichen Sprache das System der Verwaltung durch Einzelbeamte, gegenüber dem Collegialsysteme, der Verwaltung durch Beamtencollegien. Gewöhnlich versteht man unter B.kratie die einseitige Beamtenherrschaft im Gegensatze der Selbstverwaltung der Gemeinden und Corporationen.

N. N.: Herders Conversations-Lexikon. Erster Band. Zweite Ausgabe. Freiburg im Breisgau 1857, S. 723. (deutschestextarchiv.de)

Wir ſchritten nun zu dem eigentlichen Factorei-Gebäude zurück; es theilt ſich in zwei Hälften, in ein Bureau und eine Art Bauernwirthſchaft.

Fontane, Theodor: Wanderungen durch die Mark Brandenburg. Erster Theil. Berlin 1862, S. 181. (deutschestextarchiv.de)

Die Gemeinde wählt ihren geſammten Vorſtand; dieſer beſteht aus dem Maire, dem Bureau und dem Conseil (Bürgermeiſter, Magiſtrat und Gemeinderath).

Stein, Lorenz von: Die Verwaltungslehre. Erster Theil: Die Lehre von der vollziehenden Gewalt, ihr Recht und ihr Organismus. Mit Vergleichung der Rechtszustände von England, Frankreich und Deutschland. Stuttgart 1865, S. 483. (deutschestextarchiv.de)

Er müsse eine Spezialität wählen, die Gestüte zum Beispiel, mehrere Denkschriften über eine Frage von lokalem Interesse verfassen, immer Postbüros und Tabakläden zu seiner Verfügung haben und vor allem kleine Gefälligkeiten erweisen.

Flaubert, Gustave: Die Schule der Empfindsamkeit. Minden i. Westfalen 1904. [DWDS]

Die Abrechnung über die erhobenen Zoll- und Steuerbeträge unter den einzelnen Staaten beſorgte das Centralbureau des Zoll-Vereins. Seit der im Jahre 1872 erfolgten Aufhebung dieſes Bureau’s hat das preußiſche Finanzminiſterium, Abtheilung für die Verwaltung der indirekten Steuern, die Zoll- und Steuer-Rechnungsarbeiten des Reiches übernommen und läßt ſie durch das erwähnte Bureau ausführen.

Laband, Paul: Das Staatsrecht des Deutschen Reiches. Erster Band. Tübingen 1876, S. 320. (deutschestextarchiv.de)

Derselbe soll hauptsächlich die Leitung des technischen Bureaus und der Fabrik übernehmen, muß aber auch im Stande sein, den Chef geschäftlich zu vertreten.

Der Arbeitgeber, 10. März 1877, Nr. 1036, Sp. 14410. (deutschestextarchiv.de)

Bureau heißt ursprünglich nur das grobe, in der Regel grüne Tuch, mit welchem der Schreibtisch überzogen war; das Wort ging dann auf den Schreibtisch selbst über (Cylinderbureau); demnächst auf das Zimmer und besonders auf die Amtsstube, von welcher aus es der stetig zunehmenden Begriffserweiterung wie der Schatten dem Körper folgte, und zwar in den Ausdrücken: Bureauwesen, Bureaumensch, Bureauverfassung, Bureaukratie &c.

Beyer, Conrad: Deutsche Poetik. Theoretisch-praktisches Handbuch der deutschen Dichtkunst nach den Anforderungen der Gegenwart. Erster Band. Stuttgart 1882, S. 114. (deutschestextarchiv.de)

[…]Die Herren ſchüttelten lachend die Köpfe ob dem Unſinn; Brandolf hingegen wurde am gleichen Nachmittage noch ſehr ſcharfſinnig; denn als er thatluſtig auf ſein Büreau ging, wo er die Acten eines in der Provinz hauſenden höheren Juſtizbeamten zu prüfen hatte, arbeitete er mit ſo vergnüglich hellem Geiſte, daß eine ausgezeichnete Kritik zu Stande kam […], in Folge welcher jener ungerechte Mann aus der Ferne erheblich beunruhigt, gemaßregelt und endlich ſogar entſetzt wurde, alles wegen des jungen Kätzleins, deſſen Welterblickung Brandolf gefeiert haben wollte.

Keller, Gottfried: Das Sinngedicht. Novellen. Berlin 1882, S. 187. (deutschestextarchiv.de)

Wem Gott will rechte Gunst erweisen, den schickt er in die weite Welt — Stangens Reisebüreau.

Die Grenzboten 47/3 (1888), S. 430. (deutschestextarchiv.de)

Das Büreau Reuter – ich weiß nicht, aus welchen Quellen schöpfend; ich zitire nur, was ich in den Zeitungen lesen konnte, und was hier besprochen wurde – gibt an, daß zwischen unserer Reichsvertretung und dem dortigen Häuptling Kamaherero ein Mißverständniß, ein Zerwürfniß entstanden sei, daß dieser Kamaherero plötzlich erklärt habe, alle Minenkonzessionen, die er den Deutschen gegeben habe, seien null und nichtig, und er verlange, daß sie einem Engländer, Namens Lewis, ausgehändigt würden, den er früher damit versehen habe.

[N. N.]: Verhandlungen des Reichstages. Berlin, 1889, S. 438. neuer Link: [DWDS] (digitale-sammlungen.de)

Sie hat sogar Jahre hindurch das Cooksche Reisebüreau unterstützt, damit es die Pilgerreise nach Arabien in seine Hand nehme, und hat sich erst jüngst angesichts eines großen Mißerfolgs zurückgezogen.

Die Grenzboten 54/3 (1895), S. 499. (deutschestextarchiv.de)

Sie brauchen häufig nicht mit in der Kaserne zu schlafen, sie dürfen auf eigene Kosten essen, sie werden als Schreiber im Bureau verwandt, und, wenn sie sich gut führen und sich nichts zu schulden kommen lassen, haben sie es so gut, wie sie sich nur immer wünschen können.

Baudissin, Wolf von/ Eva von Baudissin: Spemanns goldenes Buch der Sitte. In: Werner Zillig (Hrsg.): Gutes Benehmen. Berlin 2004 [1901], S. 2898. [DWDS]

Aus kleinen Städten oder vom Lande kommen sie in die Großstadt und suchen nun bald hier, bald da eine kleine Stellung auszufüllen, als Sekretärin bei einem Gelehrten, oder in einem Bureau, beim Ordnen einer Bibliothek, beim Unterrichten kleiner Kinder; bescheiden nehmen sie, was sich ihnen bietet, sich mit der Genugthuung begnügend, auf eigenen Füßen zu stehen.

Dohm, Hedwig: Christa Ruland. In: Deutsche Literatur von Frauen. Berlin 2001 [1902], S. 15399. [DWDS]

In Bremen, im Bureau seines Vaters (der technischer Direktor des Norddeutschen Lloyd war), waren die Wände mit Schiffsmodellen, Plänen und Zeichnungen bedeckt und es wurde fast immer vom Meere gesprochen in diesem geheimnisvollen Raum, von Schiffen, die unterwegs waren, von Schiffen, die heimkehrten und anderen, die sich anschickten, den Hafen zu verlassen.

Rilke, Rainer Maria: Worpswede. In: Deutsche Literatur von Lessing bis Kafka, Berlin 1998 [1902], S. 142679. [DWDS]

Eintrittskarten zu 1,50 Mk. für den Saal und 3 Mk. für die oberen Ränge sind im Bureau des Deutschen Thierschutzvereins, Königgrätzer Str. 62 II, sowie abends an der Kasse zu haben.

N. N.: Vereine und Versammlungen. In: Vossische Zeitung (Morgen-Ausgabe), 5. 3. 1903, S. 7. [DWDS]

Aus innerer Vorliebe strebt man wahrhaftig nicht ins Amt oder ins Bureau: aber wenn man die Wahl hat, zu verhungern oder sich bei Verwandten herumzudrücken, oder aber sich zu prostituieren – mit oder ohne Ehe – so geht man eben doch noch lieber ins Bureau; ja, selbst dann schon, wenn man ganz ohne jede ernste Beschäftigung in tödlicher Langeweile und Inhaltslosigkeit und in beständiger Abhängigkeit »im Hause« herumstreift.

Meisel-Heß, Grete: Weiberhaß und Weiberverachtung. Eine Erwiderung auf die in Dr. Otto Weiningers Buche »Geschlecht und Charakter« geäußerten Anschauungen über »Die Frau und ihre Frage«. Wien 1904, S. 67. (deutschestextarchiv.de)

BürobedarfBüromaschinen Büromöbel * Papierhandlung Füllhalter * Kugelschreiber

Köbner, Otto: Einführung in die Kolonialpolitik. Jena, 1908. [DWDS]

Man hat Charakter in den Bureaus unserer Verwaltung, man gibt nicht nach, man beharrt auf dem Beschluß, der einmal gefaßt worden ist, mag sich ihm auch die Realität hundertmal widersetzen.

Bahr, Hermann: Austriaca. Berlin 1911, S. 92. (deutschestextarchiv.de)

Er nahm seinen Bürochef beiseite, hielt ihm eine lange Rede, daß er mit seinen Leistungen zufrieden sei, und daß er gar nicht ungern sehen würde, wenn jemand, der so sehr in alle Geschäfte eingeweiht sei, einmal sein Nachfolger werden möchte.

Ewers, Hanns Heinz: Alraune, München: Herbig 1973 [1911], S. 205. [DWDS]

Um halb sechs Uhr früh mußte ich auf dem Bureau sein, der letzten Korrekturen wegen; der Herr Chef, ein Mann von unermüdlichem, zur Lebensgewohnheit gewordenem Fleiß, erschien um diese Zeit auch in seinem nebenan gelegenen Bureau.

Blos, Wilhelm: Denkwürdigkeiten eines Sozialdemokraten, Bd. 1. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690–1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1914], S. 9402. [DWDS]

Wenn aber Karl einmal einen solchen Posten in einem Büro hätte, dann wollte er sich mit nichts anderem beschäftigen als mit seinen Büroarbeiten und nicht die Kräfte zersplittern wie der Student.

Kafka, Franz: Amerika. In: Deutsche Literatur von Lessing bis Kafka, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1914], S. 105585. [DWDS]

Und schließlich war es vielleicht bloß jemand, der einem mal lange in der Bahn gegenübersaß, oder ein Kellner in Zivil oder ein Beamter aus irgendeinem Bureau.

Boy-Ed, Ida: Vor der Ehe. In: Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1915], S. 8152. [DWDS]

Vor allem fordert er ein großes deutsches Nachrichtenbüro, dessen Gründungs- und Betriebskapital er schätzungsweise auf 5 Millionen Mark berechnet und das durch diese Mittel in den Stand gesetzt werden würde, uns unabhängig zu machen von Reuter und Havas.

Die Grenzboten 75/2 (1916), S. 157. (deutschestextarchiv.de)

Eine Anzahl der aus seinem neuen Rechte ernannten Geschäftsführer von Beruf hießen nun Abgeordnete, eine gewisse Art von uneingebundenem Buche, das der Deutsche las, hieß nun Zeitung. Sie wurde von einer neuen Kategorie von Geheimberuflern hergestellt, die man Journalisten oder Pressemänner nannte, und die anonym blieben, wie ein Verwaltungsbüro anonym bleibt: Unterschrift „Unleserlich".

Die Grenzboten 75/4 (1916), S. 387. (deutschestextarchiv.de)

Die öffentlichen örtlichen Arbeitsnachweise sind überall auf die kaufmännischen, technischen und Büroangestellten auszudehnen.

[N. N.]: Verhandlungen des Reichstages. Berlin, 1918. [DWDS] (digitale-sammlungen.de)

Mehrmals wöchentlich ging ich morgens auch in die City, um Geschäfte in meinem Bureau vorzunehmen, oder meinen Rechtsanwalt bzw. meine Bank zu besuchen.

Peters, Carl: Lebenserinnerungen. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690–1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1918], S. 52729. [DWDS]

Aber freilich: eine Nation, die nur gute Beamte, schätzbare Bürokräfte, ehrliche Kaufleute, tüchtige Gelehrte und Techniker und – treue Diener hervorbrächte und im übrigen eine kontrollfreie Beamtenherrschaft unter pseudomonarchischen Phrasen über sich ergehen ließe, – die wäre kein Herrenvolk und täte besser, ihren Alltagsgeschäften nachzugehen, anstatt die Eitelkeit zu haben, sich um Weltschicksale zu kümmern.

Weber, Max: Parlament und Regierung im neugeordneten Deutschland. In: Weber, Marianne (Hg.) Gesammelte Politische Schriften, München: Drei Masken Verl. 1921 [1918], S. 259. [DWDS]

Das Reutersche Bureau und englische Blätter verbreiten aus Venedig Meldungen, in denen die beim letzten nächtlichen Luftangriff angerichteten Zerstörungen als außerordentlich schwer dargestellt werden.

N. N.: Die angeblichen Zerstörungen in Venedig. In: Berliner Tageblatt (Morgen-Ausgabe), 5. 3. 1918, S. 1. [DWDS]

Und es ist noch schöner, ein Büro zu haben und ein Journal und Angestellte, und es ist am allerschönsten, Verfügungen zu treffen, jene berühmten und berüchtigten Verfügungen, die ja letzten Endes doch nicht das erfassen, worauf es eigentlich ankommt.

Tucholsky, Kurt: Südliche Nacht. In: ders., Kurt Tucholsky, Werke – Briefe – Materialien, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1918], S. 1082. [DWDS]

1848 war er Sekretär beim Bureau der preußischen National-respektive Vereinbarungsversammlung.

Blos, Wilhelm: Denkwürdigkeiten eines Sozialdemokraten, Bd. 2. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690–1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1919], S. 10158. [DWDS]

Emanuel von Seidl, geboren am 22. August 1856 in München, hatte nach Vollendung seiner Studien an der Technischen Hochschule zunächst im Dienste der bayerischen Verkehrsanstalten ein bautechnisches Praktikum durchgemacht und war dann in das Architekturbüro seines Bruders eingetreten, der zu Beginn der achtziger Jahre seinen Ruf als Innenarchitekt begründete.

Koch, Alexander ( [DWDS] (d-nb.info)

Eintrittskarten zu 7 Mark (einschließlich Steuer) sind im Bureau des demokratischen Jugendvereins, Köthener Straße 35, und an der Abendkasse erhältlich.

Vossische Zeitung (Morgen-Ausgabe), 6. 3. 1920, S. 3. [DWDS]

Die Gesamtheit der bei einer Behörde tätigen Beamten mit dem entsprechenden Sachgüter- und Aktenapparat bildet ein „Büro“ (in Privatbetrieben oft „Kontor“ genannt).

Weber, Max: Wirtschaft und Gesellschaft. Grundriss der verstehenden Soziologie. 4. Auflage, hrsg. v. Johannes Winckelmann. Bd. 2 (1922). Tübingen 1956, S. 560.

Der gesamte Schriftwechsel ist durch das offizielle Bureau des Ministers gegangen.

N. N.: Die Weine des Ministers. In: Berliner Tageblatt (Abend-Ausgabe), 9. 3. 1922, S. 3. [DWDS]

In den Amtszimmern, in den Betrieben, in den Büros der Kaufleute – überall behandelte der Vorgesetzte seinen Untergebenen wieder wie weiland der Reserve-Offizier seinen Putzer.

Tucholsky, Kurt: Was wäre, wenn . . . ? In: Kurt Tucholsky, Werke – Briefe – Materialien, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1922], S. 2617. [DWDS]

Wenn wir noch mit einem Worte auf Gruppe VI und VII hinweisen, in der Büromöbel und was sonst alles zum Bürobedarf gehört sowie Papierwaren in reicher Fülle vertreten sind, so haben wir flüchtig in groben Umrissen das Wichtigste der diesjährigen Breslauer Frühjahrsmesse gekennzeichnet.

N. N. [o.e.]: Die Breslauer Frühjahrsmesse. In: Vossische Zeitung (Sonntags-Ausgabe), 11. 3. 1923, S. 17. [DWDS]

Die Büros der Kommissionen waren in 445 Geschäftszimmern untergebracht.

[N. N.]: Verhandlungen des Reichstages. Berlin, 1924. [DWDS] (digitale-sammlungen.de)

Die beiden jungen Herren John und Henry Gwynne hatten sich von ihrem älteren Bruder, Inhaber der Firma Gwynne, getrennt und bauten in Hammersmith an der Thames eine eigene neue Fabrik; die Entwürfe dafür wurden im Bureau der »City Office«, Cannon Street, angefertigt.

Voß, Ernst: Lebenserinnerungen und Lebensarbeit des Mitbegründers der Schiffswerft von Blohm & Voß. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690–1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1924], S. 70566. [DWDS]

Im Bureau hatte ich immer die interessantesten Arbeiten, obgleich nach und nach mehr englische Herren angestellt waren.

Voß, Ernst: Lebenserinnerungen und Lebensarbeit des Mitbegründers der Schiffswerft von Blohm & Voß. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690–1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1924], S. 70573. [DWDS]

Es war still wie in irgendeinem vergessenen Bureau.

Kafka, Franz: Der Prozess. Hrsg. von Max Brod. Berlin 1925, S. 23. (deutschestextarchiv.de)

In diesem Frühjahr pflegte K. die Abende in der Weise zu verbringen, daß er nach der Arbeit wenn dies noch möglich war – er saß meistens bis neun Uhr im Bureau – einen kleinen Spaziergang allein oder mit Bekannten machte und dann in eine Bierstube gieng, wo er an einem Stammtisch mit meist ältern Herren gewöhnlich bis elf Uhr beisammensaß.

Kafka, Franz: Der Proceß, Frankfurt a. M.: Fischer 1993 [1925], S. 25. [DWDS]

Und wie oft ist es schon vorgekommen, daß ein Angestellter in einer hohen Position sich keinen Respekt verschaffen konnte, weil das ganze Büro ihn mit einem häuslichen Kosenamen nannte – natürlich heimlich.

Goetz von Schüching, Ruth: Durch gute Lebensart zum Erfolg, Leipzig: Hesse & Becker 1932 [1925], S. 139. [DWDS]

Wer in einem Geschäft, in einem Büro, in einer Fabrik – oder wo auch immer Geschäftliches sich abspielt – durch eine Besprechung die Arbeit der andern unterbrechen muß, halte sich nicht länger auf, als unbedingt notwendig ist.

Goetz von Schüching, Ruth: Durch gute Lebensart zum Erfolg, Leipzig: Hesse & Becker 1932 [1925], S. 143. [DWDS]

Im Gegensatz zu süddeutschen Großstädten, die fast alle über ein städtisches Verkehrsamt verfügen, fehlt in Berlin ein solches Bureau.

N. N.: Ein Berliner Verkehrsamt. In: Berliner Tageblatt (Morgen-Ausgabe), 10. 3. 1925, S. 15. [DWDS]

Im übrigen soll das Bureau durchaus nicht als städtische Behörde, sondern als privatwirtschaftliches Unternehmen arbeiten.

N. N.: Ein Berliner Verkehrsamt. In: Berliner Tageblatt (Morgen-Ausgabe), 10. 3. 1925, S. 15. [DWDS]

Er stand vor dem Haus, in dem er geboren war, vor dem Bürogebäude, von dem er den Vater abgeholt hatte.

Feuchtwanger, Lion: Erfolg. In: ders., Gesammelte Werke in Einzelbänden, Bd. 6, Berlin: Aufbau-Verl. 1993 [1930], S. 732. [DWDS]

Dieses Büro scheint derzeit der eigentliche und unumschränkte Träger der öffentlichen Macht in Rußland zu sein.

N. N.: Regierung, Rätesystem, Verfassung, Übersicht. In: Archiv der Gegenwart, Bd. 2, 16. 3. 1932, S. 227 [ff.]. Zit. n. CD-ROM-Ausgabe 2001 [zuerst 1932]. [DWDS]

Ich verkaufte die alte Kneipe in der „Herrlichkeit“ und kam dann erst wieder hinaus, jetzt aber nicht mehr an die Front, sondern in die Etappe nach Belgien, nach Lüttich, wo man mir eine schöne Stelle als Schreiber in einem Verwaltungsbüro anwies, in der ich bis zum Ende des Krieges blieb.

Eisenlohr, Friedrich: Ein Stein kommt ins Rollen. In: Berliner Tageblatt (Morgen-Ausgabe), 2. 2. 1933, S. 13. [DWDS]

Bist Du bei einem Vorgesetzten oder Untergebenen zu Gast, erörtere keine dienstlichen Angelegenheiten, dazu ist das Büro da.

Martin, Hans: Darf ich mir erlauben …?, Stuttgart: Hädecke 1935, S. 65. [DWDS]

Präsident Roosevelt hat ein Büro für industrielle Zusammenarbeit unter der Leitung eines Beamten des Gewerkschaftsbundes geschaffen, dessen Hauptaufgabe die Überwachung der Bestrebungen sein wird, die besten Methoden für die Beschleunigung des wirtschaftlichen Wiederaufbaues ausfindig zu machen und hiebei die Interessen der Industrie und der Angestellten anzugleichen.

N. N.: Arbeitnehmerfragen, Gewerkschaften, Wirtschaft. In: Archiv der Gegenwart, Bd. 5, 5. 10. 1935, S. 2247. [DWDS]

Unsere Kneipen und Großstadtstraßen, unsere Büros und möblierten Zimmer, unsere Bahnhöfe und Fabriken schienen uns hoffnungslos einzuschließen.

Benjamin, Walter: Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit. In: Tiedemann, Rolf u. Schweppenhäuser, Hermann (Hgg.) Gesammelte Schriften, Bd. 1,2, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1980 [1936], S. 499. [DWDS]

Mehr noch als in früheren Zeiten bedeutet dem abgehetzten Berufsmenschen von heute sein Heim die Zuflucht, die Stätte, die er sich so einrichten kann, wie es ihm gefällt und die ihm den beruhigenden Ausgleich zum Büro, zum Geschäft und der ganzen Unrast des Tages bedeutet.

Franken, Konstanze von [d. i. Stoekl, Helene]: Handbuch des guten Tones, Berlin: Hesse 1936, S. 49. [DWDS]

Die Verweisung des Denkens aus der Logik ratifiziert im Hörsaal die Versachlichung des Menschen in Fabrik und Büro.

Horkheimer, Max u. Adorno, Theodor W.: Dialektik der Aufklärung, Amsterdam: Querido 1947 [1944], S. 44. [DWDS]

Eine Lehrstelle war daher aus finanziellen Gründen auch nicht möglich und sie begann in einem Büro als Hilfskraft zu arbeiten.

Kohl, Horst: Studium – frei von Kastengeist. In: Tägliche Rundschau, 7. 1. 1947, S. 3. [DWDS]

Über 600 Handelsbüros aller Nationalitäten sind wie diese aus dem Boden geschossen.

Die Zeit, 15. 4. 1948, Nr. 16. [DWDS] (zeit.de)

Dort hat alles, was mit Verwaltung und Regierung zu tun hat, Wirtschaft, Presse und so fort, seine Büros, seine Vertreter, seine Leitungen und Fernschreiber.

Die Zeit, 10. 2. 1949, Nr. 06. [DWDS] (zeit.de)

Das Politische Büro der SED hat in einer Erklärung zur Note der Sowjetregierung laut TASS, an die Regierungen der USA., Großbritanniens und Frankreichs über die Deutschlandfrage (2087 H) Stellung genommen.

N. N.: Parteien. Außenpolitik. Innenpolitik. In: Archiv der Gegenwart, Bd. 19, 6. 10. 1949, S. 2091. [DWDS]

Das politische Bureau der kommunistischen Partei Frankreichs veröffentlichte am 27. Januar eine Erklärung, in welcher sie die Maßnahmen der Regierung einer Einschränkung des Streikrechtes als reaktionär bezeichnet und darlegt, daß das Streikrecht in der französischen Geschichte der Arbeiterklasse schon öfters aus politischen und nicht wirtschaftlichen Gründen in Anspruch genommen wurde.

N. N.: Innenpolitik. Parteien. In: Archiv der Gegenwart, Bd. 20, 19. 2. 1950, S. 2266. [DWDS]

Zur Förderung des Fremdenverkehrs in Indien sollen Reisebüros im ganzen Land eingerichtet werden.

Die Zeit, 16. 3. 1950, Nr. 11. [DWDS] (zeit.de)

Die Kinder gehen in die Schule, die Angestellten ins Büro.

Die Zeit, 7. 9. 1950, Nr. 36. [DWDS] (zeit.de)

Der Verwaltungsrat des Internationalen Arbeitsamtes (Büro der Internationalen Arbeitsorganisation der UNO) befaßte sich laut NZZ in seiner Sitzung vom 5. März mit zwei Anträgen über die Frage der Vertretung der Mitgliedsstaaten, und zwar einerseits der Ostblockstaaten und andererseits Spaniens.

N. N.: Arbeitsorganisation, Internationale. In: Archiv der Gegenwart, Bd. 25, 7. 3. 1955, S. 5057. [DWDS]

Die Unterhaltung eines Architekturbüros ist mit den Pflichten eines beamteten Dozenten nicht vereinbar.

Die Zeit, 26. 4. 1956, Nr. 17. [DWDS] (zeit.de)

Von nun an braucht also niemand mehr, vor der Allmacht eines Bürochefs zitternd, scheu und verstohlen zur nächsten Telephonzelle zu laufen oder erschrocken den Hörer auf die Gabel zu legen, sobald ein Abteilungsleiter das Zimmer betritt.

Die Zeit, 12. 10. 1962, Nr. 41. [DWDS] (zeit.de)

Die Ableitung führt über das lateinischeburra – „zottiges Gewand“ – zu altfranzösisch bure und dessen Diminutiv burel und zu bureau, und das hieß ursprünglich Tuch, mit Tuch bezogener Tisch, woraus dann pars pro toto Amtstisch und Amtsstube wurde.

Die Zeit, 12. 10. 1962, Nr. 41. [DWDS] (zeit.de)

Es ist das Sekretariat und politische Büro des Ministers in seiner Tätigkeit als (parlamentarischer) Politiker, der Beziehungen zur Öffentlichkeit, zu Parteien und Fraktionen usf. unterhält.

Böckenförde, Ernst-Wolfgang: Die Organisationsgewalt im Bereich der Regierung, Berlin: Duncker u. Humblot 1964, S. 213. [DWDS]

Die so entstandenen Büros und Sekretariate sind heute überall unentbehrliche Organe zur Geschäftsleitung, Koordination und einheitlichen Ausrichtung der sich stets mehr differenzierenden Regierungsarbeit.

Böckenförde, Ernst-Wolfgang: Die Organisationsgewalt im Bereich der Regierung, Berlin: Duncker u. Humblot 1964, S. 236. [DWDS]

Das politische Kabinett soll, unterstützt von einem Stab von Beratern, die Grundsatzentscheidungen fällen, das Verwaltungskabinett soll die Politiker von administrativen Pflichten entlasten.

Die Zeit, 15. 4. 1966, Nr. 16. [DWDS] (zeit.de)

Wenn die Basisausbildung im Berufsgrundschuljahr richtig durchgeführt worden ist, müßte es möglich werden, etwa von der ersten Stufe der betrieblichen Ausbildung des Industriekaufmanns in die zweite Stufe der Ausbildung des Bürokaufmanns „umzusteigen“.

Die Zeit, 21. 10. 1966, Nr. 43. [DWDS] (zeit.de)

Für zwischenstaatliche ökonomische Organisationen ist folgende Struktur typisch: Leitungsorgan, bestehend aus den Vertretern der Teilnehmerländer, und Exekutivorgang (Sekretariat, Büro usw.).

N. N.: Komplexprogramm für die weitere Vertiefung und Vervollkommnung der Zusammenarbeit und Entwicklung der sozialistischen ökonomischen Integration des RGW. In: Archiv der Gegenwart, Bd. 41, 13. 8. 1971, S. 16463. [DWDS]

Ich landete schließlich im Ancre dOr, einem hübschen, ehemaligen Postbüro, das natürlich auch zum Teil wieder mit Festungsmauern verbunden war, sehr günstig am Wilhelmsplatz steht und von Italienern gemanagt wird.

Die Zeit, 4. 5. 1973, Nr. 19. [DWDS] (zeit.de)

Der assoziative Speicher sei „eine der wenigen wichtigen Innovationen für die Bürokommunikation in den letzten Jahren“.

Die Zeit, 6. 11. 1981, Nr. 46. [DWDS] (zeit.de)

Wenn am späten Nachmittag die Büros und Dienststellen in der Innenstadt schließen, wird der Fahrradstrom so dicht, daß Fußgänger kaum noch die Straße überqueren können.

Die Zeit, 24. 2. 1989, Nr. 09. [DWDS] (zeit.de)

Aus dem „lautlosen Dasein im Bureau, wo die Tage wie Mauern aneinderstießen und zwischen den engen Lücken sein Leben zerschürften“, bricht er nach Dienstschluß aus: ein aus der Bahn geworfener Asket, der in die Finsternis geht, sich aber nach nichts mehr sehnt als nach Mittagshelle.

Die Zeit, 5. 5. 1989, Nr. 19. [DWDS] (zeit.de)

Zur Erledigung laufender Arbeiten hatte der Bundesvorstand ein Sekretariat mit einem Büro in Bautzen.

Herbst, Andreas u. a.: Lexikon der Organisationen und Institutionen – D. In: Enzyklopädie der DDR, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1994], S. 8152. [DWDS]

Im übrigen handele es sich bei dem Brüsseler Büro doch nicht um eine „Botschaft“, sondern lediglich um eine „bescheidene Dienststelle“ mit vier Leuten, die zudem keine politische Funktion habe.

Berliner Zeitung, 20. 1. 1996. [DWDS]

„Darunter werden 180000 Deutsche sein“, schätzt Lina Leite vom Portugiesischen Touristik- und Handelsbüro in Frankfurt.

Die Zeit, 10. 10. 1997, Nr. 42. [DWDS] (zeit.de)

Schneiders Büro gilt bei Filmteams als ideale Umsetzung der Regieanweisung: klassisches Arbeitszimmer eines deutschen Professors.

Der Tagesspiegel, 28. 2. 2001. [DWDS]

Frau Grütters hatte schon die Schlösser zu ihrem Dienstbüro austauschen lassen.

Der Tagesspiegel, 29. 3. 2002. [DWDS]

An diesem dunklen Tag sitzt er seit halb acht in seinem Büro, bearbeitet E-Mails, telefoniert.

Die Zeit, 4. 1. 2010, Nr. 53. [DWDS] (zeit.de)

München (AFP) Ein Büro im Obergeschoss eines Zweifamilienhauses gilt als „häusliches Arbeitszimmer“.

Die Zeit, 10. 4. 2013 (online). [DWDS] (zeit.de)

Das Büro des Sicherheitschefs von Rio hat sich bei der ZEIT gemeldet und fühlt sich in Sachen der Strandbewachung missverstanden.

Die Zeit, 12. 12. 2013, Nr. 51. [DWDS] (zeit.de)

In den Büros wiederum verrichteten viele Angestellte in Buchhaltung oder Sekretariat häufig schlichte Aufgaben – Abheften, Archivieren, Abschreiben.

Die Zeit, 29. 4. 2015, Nr. 18. [DWDS] (zeit.de)

Wenn du ihn noch brauchst, wird sich mein Büro bei dir melden.

Die Zeit, 8. 10. 2015 (online). [DWDS] (zeit.de)

Das alte Bürgerhaus mit modernem Anbau in der Lübecker Altstadt ist ein Museum und zugleich Forschungsstätte; Grass hatte im obersten Stockwerk sein privates Sekretariat, wo man sich traf und auch jetzt wieder zusammenkommt.

Die Zeit, 10. 1. 2016 (online). [DWDS] (zeit.de)

An Schmidts Arbeitszimmer schlossen sich zwei weitere Büros an; im ersten lagen Akten und Bücher, die eingeordnet beziehungsweise noch gelesen werden mussten, im zweiten fanden die Besprechungen mit den Mitarbeitern statt.

Die Zeit, 12. 5. 2016, Nr. 21. [DWDS] (zeit.de)

In den kommenden Wochen dürften sowohl die politischen Gegner von Trump als auch Hacker ganz genau auf die IT-Sicherheit des neuen US-Präsidenten und seines Kabinetts schauen.

Die Zeit, 27. 1. 2017 (online). [DWDS] (zeit.de)

In der Geschäftsstelle des Vereins empfängt der Präsident in seinem geräumigen Büro im zweiten Stock.

Die Zeit, 21. 7. 2017, Nr. 30. [DWDS] (zeit.de)

Statt bei von Reisebüros organisierten, superauthentischen Begegnungen mit Bergvölkern, Ausfahrten mit Fischern oder Übernachtungen im Karawanenzelt hole ich mir meinen Reisekick beim Straßenfest mit den Nachbarn, Jaguarfahren im Linksverkehr oder Einschlafen in Hello-Kitty-Bettwäsche.

Die Zeit, 15. 8. 2017 (online). [DWDS] (zeit.de)

„Jeder weiß, was ein Bürokaufmann oder ein Metzger macht“, sagt Martin Groß-Albenhausen, stellvertretender Geschäftsführer des Bundesverbands E-Commerce und Versandhandel.

Die Zeit, 26. 9. 2017 (online). [DWDS] (zeit.de)

Nach dem mittleren Schulabschluss habe ich eine Ausbildung zum Kaufmann für Bürokommunikation gemacht.

Die Zeit, 31. 10. 2017 (online). [DWDS] (zeit.de)

Oft, jetzt gerade zum Beispiel, ist es dann sehr laut vor meinem Büro, weil unsere Kinder und ihre Kindergartenfreunde durch die Wohnung jagen und kreischen und an meine Tür klopfen.

Die Zeit, 16. 12. 2017, Nr. 52. [DWDS] (zeit.de)

Warum nimmt man kein Konferenzzimmer oder trifft sich ganz offiziell im Büro oder in einem Café zum Arbeitstermin?

Die Zeit, 21. 12. 2017 (online). [DWDS] (zeit.de)