Wortgeschichte
Konkrete und abstrakte Gebräuche
In konkreten Verwendungsweisen kann das Substantiv Zusammenhalt sowohl eine physikalische als auch eine technische Eigenschaft bezeichnen: das innere Verbundensein der Bestandteile eines Stoffes (d. h. deren Kohäsion) sowie die Stabilität einer Fügung, deren einzelne Teile fest miteinander verbunden sind (1808; in religiöser Bildlichkeit bei Brockes 1730). Seit der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts lassen sich auch Gebräuche nachweisen, in denen das Wort metaphorisch auf die Stabilität von Institutionen bezogen ist (1784; vgl. auch 1817 bzw. 1982) oder allgemein die Zusammengehörigkeit einer Gruppe bezeichnet (1845, 1943, 1998). In einer weiteren metaphorischen Lesart, die wortgeschichtlich allerdings isoliert bleibt, kann das Wort auch für die charakterliche Geschlossenheit einer Gesamtpersönlichkeit stehen (1841).
Eine besondere semantische Entwicklung nimmt das Wort in der Verbindung im Zusammenhalt mit etwas (1840, 1920), die im Zusammenhang mit
bedeutet. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts tritt diese Vebindung nur noch sehr selten und wohl ausschließlich im juristischen Sprachgebrauch auf (1973).
Auf dem Weg zum Prestigewort
Kennzeichnend für die jüngere Geschichte des Substantivs Zusammenhalt ist dessen Entwicklung zu einem Prestigewort in der Bedeutung innere Bindung, Zusammengehörigkeit einer Gruppe von Personen bzw. das entsprechende Zusammengehörigkeitsgefühl
. Diese Meliorisierung kommt vor allem in der festen Verbindung nationaler Zusammenhalt (1909, 1985a), dann aber vor allem in der Fügung sozialer bzw. gesellschaftlicher Zusammenhalt zum Tragen. Handelte es sich hierbei zunächst noch um eine neutral-beschreibende Verbindung vor allem in der Soziologie (1888, 1900, 1908, 1981), so erscheint das Wort bzw. die Wortverbindung seit den 1980er Jahren zunehmend in Zusammenhängen, die eine positive Wertung des gemeinten Sachverhalts erkennen lassen (1988, 2001). So ist davon die Rede, dass der (gesellschaftliche/soziale) Zusammenhalt gestärkt oder gefördert werden müsse (1983, 1985b, 2005). Auch wird das Fehlen von Zusammenhalt als etwas zu Vermeidendes oder zu Behebendes dargestellt (1988), und ebenso wird das Wort in Verbindung mit anderen, ebenfalls positiv besetzten Ausdrücken wie Solidarität und Konsens gebraucht (1996, 2020). Auffallend häufig tritt diese Wortverwendung in politischen Reden auf (vgl. 1996, 2020).
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Disambiguierende Adjektiv-Nomen-Verbindungen
Bei der Wortverbindung gesellschaftlicher Zusammenhalt bzw. sozialer Zusammenhalt handelt es sich um eine spezifische Art von Adjektiv-Substantiv-Konstruktion. Das Adjektiv tritt hier als disambiguierendes Element auf, das ein semantisch breit gefächertes Nomen auf eine bestimmte Lesart oder auf einen bestimmten semantischen Bereich festlegt. Vergleichbare Verbindungen sind etwa kulinarischer Höhepunkt Höhepunkt im Bereich Essen
oder sportlicher Erfolg Erfolg im Bereich Sport
. Die Art der semantischen Verbindung funktioniert somit anders als im Fall regulärer Adjektiv-Substantiv-Verbindungen wie z. B. roter Stuhl oder schnelles Auto, wo die Adjektive bestimmte Unterklassen bezeichnen.
Konzeptuelle Metapher
Die Entwicklung des Ausdrucks Zusammenhalt zum Prestigewort beruht auf einem grundlegenden Vergleichsmuster, einer sogenannten konzeptuellen Metapher. Dieses Muster kann angegeben werden als das Ganze ist gut, Einzelnes ist schlecht
. Es kommt z. B. auch in der Semantik von Verben wie brechen, gebrochen (den Willen brechen, eine gebrochene Persönlichkeit) oder heilen (zu heil im Sinne von ganz
) zum Tragen. Auch die Antonyme SpaltungWGd bzw. spaltenWGd, die entsprechend mit positiven Wertungen einhergehen, belegen die Gültigkeit dieses metaphorischen Musters.
Die verbale Basis
Das Substantiv Zusammenhalt spiegelt die Bedeutungen des als Ableitungsbasis zugrundeliegenden Verbs zusammenhalten. In intransitivem Gebrauch des Verbs kann etwa die Rede davon sein, dass ein Stuhl zusammenhält (seine innere Stabilität bewahren
). In transitiver Verwendung bedeutet es u. a. Einzelnes zu einem Ganzen verbinden
(das Haar, das Bündel zusammenhalten, 1759), eine Gruppe geordnet beisammenhalten
(die Armee zusammenhalten, 1809) oder auch in vereinzelter metaphorischer Übertragung miteinander vergleichen, einander gegenüberstellen
(1670; vgl. auch 1DWB 16, 747). Eine für das Themenfeld Gesellschaft
relevante Bedeutung liegt insbesondere beim intransitiven bzw. reflexiven Verb in der Bedeutung sich verbünden
vor. Diese Verwendung begegnet häufig mit präpositionaler Ergänzung gegen etwas sowie älter wider etwas (wider Christum zusammenhalten 1529, gegen die Franzosen zusammenhalten 1846).
Literatur
1DWB Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm. Bd. 1–16. Leipzig 1854–1961. Quellenverzeichnis Leipzig 1971. (woerterbuchnetz.de)
Belegauswahl
Luther, Martin: Werke. Kritische Gesamtausgabe. Bd. 30, Zweite Abteilung. Weimar 1909, S. 144. (archive.org)Und gleich wie Herodes und die Jüden aneinander feind waren und doch widder Christum zu samen hielten, Also sind Türcke und Bapstum auch untereinander feind Und halten doch widder Christum und sein reich zu samen.
Zesen, Philipp von: Assenat. Amsterdam 1670, S. 88. (deutschestextarchiv.de)Wan man nun dieſe beiden Treume […]/ deren der eine den andern/ wie ich geſagt/ ſehr ahrtig erklaͤhret/ zuſammenhelt; ſo kommet dieſe volkommene bedeutung heraus.
Brockes, Barthold Heinrich: Herrn B. H. Brockes, […] verdeutschte Grund-Sätze der Welt-Weisheit, des Herrn Abts Genest. Bd. 3. 2. Aufl. Hamburg 1730, S. 81. (deutschestextarchiv.de)Von dem, was duͤrr und naß, von dem, was warm und kalt,
Regiert der Groſſe GOTT blos, den Zuſammenhalt,
Und ſeine weiſe Macht erhaͤlt,
Durch die Bewegung nur, die Welt.
Haller, Albrecht von: Anfangsgründe der Phisiologie des menschlichen Körpers. Aus dem Lateinischen übersetzt von Johann Samuel Haller. Erster Band: Die Faser; die Gefässe; der Umlauf des Blutes; das Herz. Berlin 1759, S. 36. (deutschestextarchiv.de)Auf gleiche Weiſe verwandelt ſich die harte und elaſtiſche Bekleidung, die man an der groſſen Schlagader vor ſehnig haͤlt, wie auch das Knochenhaͤutchen, welches die haͤrteſte von allen Membranen iſt; imgleichen der ſehr harte Sak, der den faͤchrigen Ruthenkoͤrper zuſammenhaͤlt, blos nach der Vorſchrift des Meſſers.
Herder, Johann Gottfried: Ideen zur Philosophie der Geschichte der Menschheit. Hrsg. von Heinz Stolpe. Bd. 2. Berlin/Weimar 1965 [1784], S. 676.Jetzt war der Hof der Kalifen im größesten Glanz; auch Wissenschaften und Künste kamen an denselben, in Betracht welcher die Namen Al Raschid und Al Mamon immer berühmt sein werden; indessen war’s nicht etwa nur um fernere Eroberungen, sondern um den Zusammenhalt der Monarchie selbst unter diesem Stamme geschehen.
Humboldt, Alexander von: [Über die Moya]. In: Taschenbuch für die gesammte Mineralogie, mit Hinsicht auf die neuesten Entdeckungen 2 (1808), S. 315–318, hier S. 318. (unibe.ch)Die Masse war flüssig als sie hervordrang, ein wahrer sich fortwälzender Brei, die Moya erhärtete bald, und ist jezt erdig, von geringem Zusammenhalte und braunlich-schwarz. Man erkennet darin sehr deutliche Spuren von glasigem Feldspath.
Woltmann, Johann Gottfried/Karl Friedrich Becker: Die Weltgeschichte für die Jugend. Bd. 10. Berlin 1809, S. 244. [DWDS] (gei.de)Es war gewiß kein kleines Unternehmen für Washington […]unter so ungünstigen Umständen die Armee zusammenzuhalten, sie durch den Baron Steuben […], einen preußischen Helden, der eben so viel Geschicklichkeit als Beharrlichkeit zur amerikanischen Armee mirbrachte, durch ein gleichförmiges Manöversystem zweckmäßiger zu üben.
Ruf, Georg Friedrich: Einleitung in die Welt-Geschichte […]. Oder: das historische Materiale universal-historisch, als erster Cursus der Geschichte. Karlsruhe 1817, S. 252. [DWDS] (gei.de)Bei den Westgothen hingegen ist ein Gemeingeist entstanden, wodurch das Wiedererwerben lebendiger geworden, und Kraft und Zusammenhalt in die neuen Reiche gekommen ist.
Allgemeine Zeitung, 1. April 1840, Nr. 92, S. 732. (deutschestextarchiv.de)Diese Vorträge führen im Zusammenhalte mit der vorgelegten Generalübersicht über die vertheilten Kreislasten und Kreisfonds zu folgenden Resultaten.
Feuerbach, Ludwig: Das Wesen des Christentums. Leipzig 1841, S. 112. (deutschestextarchiv.de)Nimm Deiner Perſönlichkeit ihren Leib — und Du nimmſt ihr ihren Zuſammenhalt. Der Leib iſt der Grund, das Subject der Perſönlichkeit.
Die Grenzboten 4/2/2 (1845), S. 299. (deutschestextarchiv.de)Mein Gefährte belehrte mich, daß in Krakau kein Zusammenhalt unter den Studenten sei. Ein jeder lebt in seiner Familie […]oder sonst dem Studenthum fremden Kreisen; keier schließt sich im Gefühl der Collegenschaft an den andern an.
Steub, Ludwig: Drei Sommer in Tirol. München 1846, S. 116. (deutschestextarchiv.de)Wir […]bewegten uns zunächst in unsrer Zeit und besprachen […]unbefangen und mit Liebe den Zollverein, die türkischen Zustände […], die spanischen Wirren, die drohende Macht der Moskowiter und die Zukunft Deutschlands. In letzterer Beziehung war auch unsre Meinung, es sey das Beste zusammenzuhalten gegen Franzosen und Russen, und ich glaube sogar, wir haben zuletzt der deutschen Einigkeit eine Gesundheit getrunken.
Gehrke, Albert: Grundriß der deutschen Geschichte für die mittleren Klassen höherer Lehranstalten. 2. Aufl. Wolfenbüttel 1888, S. 4 [DWDS] (gei.de)Ein starkes Band für den gesellschaftlichen Zusammenhalt [der Germanen] war die Verwandtschaftsliebe. Die Verwandten standen in der Schlacht beisammen und hatten sich auch zusammen angesiedelt.
Simmel, Georg: Philosophie des Geldes. Leipzig 1900, S. 385. (deutschestextarchiv.de)Diese Bedeutung für den sozialen Zusammenhalt zeigt schon der Frauentausch, den man, als Naturaltausch, eine Vorstufe des Frauenkaufes nennen könnte. Bei den australischen Narinyeri findet die eigentliche, legale Eheschlieſsung durch Austausch der Schwestern der Männer statt.
Schönfelder, Emil/Friedrich Christian Paldamus: Deutsches Lesebuch für höhere Lehranstalten. Hrsg. von Oskar Winneberger. 8. Teil: Prima. Ausgabe C. Frankfurt a. M./Berlin 1908, S. 65. [DWDS] (gei.de)Die große Bedeutung der Sprache für die Völkerkunde beruht darauf, daß sie das wichtigste Mittel und Werkzeug des gesellschaftlichen Zusammenhaltes ist.
Lange, Helene: Die Frauen und das politische Leben. Berlin 1909, S. 17. (deutschestextarchiv.de)Man wächst nur mit solchen Lebensgebieten […]wirklich fest und dauernd zusammen, auf denen man mit Verantwortung tätig ist. Heißt die Parole heute, durch Steigerung des bürgerlichen Pflichtbewußtseins den nationalen Zusammenhalt festigen, jeden einzelnen […]aus dem Salas y Gomez seines Privatlebens für die Gemeinschaft zu gewinnen, so ist das […]nicht durch patriotische Gesinnungspflege, sondern nur dadurch zu erreichen, daß alle individuellen Kräfte dem Ganzen mitschaffend und mitbestimmend angehören dürfen. Es heißt also, die Frauen in allmählicher Erweiterung ihrer Lebenssphäre […], stets aber so, daß sich Pflichten und Rechte die Wagschale halten, in das volle Bürgertum einzuführen.
Weber, Max: Die Wirtschaftsethik der Weltreligionen. In: Marianne Weber (Hrsg.): Gesammelte Aufsätze zur Religionssoziologie. Bd. III. Tübingen 1921 [zuerst 1920], S. 189. [DWDS]Mag nun der im Mosessegen […](erst hinter Vers 9 und getrennt von Vers 8) etwas nachklappende Vers (10) über die Thora nachträglich hineingekommen sein, so lehrt er doch (im Zusammenhalt mit Vers 8 und der sonstigen Tradition) deutlich, auf welchen Leistungen die Ausbreitung und Macht der Leviten beruhte: auf der Beantwortung nicht prozessualer Anfragen ihrer »Kundschaft«.
Archiv der Gegenwart Bd. 13, 28. 6. 1943, S. 5992 ff. [DWDS]Die Anstrengungen sollten sich nicht einzig auf den größtmöglichsten Gewinn richten, sondern der technische Fortschritt solle dazu beitragen, die persönliche Lage des Arbeiters zu heben […], sein Schaffen weniger mühevoll und hart zu gestalten und die Arbeiterfamilien in ihrem Zusammenhalt zu stärken.
Bundesrat: Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Wohnungseigentumsgesetzes und der Verordnung über das Erbbaurecht. In: Deutscher Bundestag: Drucksache Nr. 07/62 vom 16. 1. 1973, S. 9. [DWDS] (bundestag.de)Im Zusammenhalt mit der Neuregelung des § 26 Abs. 1 ist damit auch die Dauer der Verwalterbestellung nachgewiesen.
Habermas, Jürgen: Theorie des kommunikativen Handelns. Bd. 2: Zur Kritik der funktionalistischen Vernunft. Frankfurt a. M. 1981, S. 246. [DWDS]Aber die Mechanismen, die der Steigerung der Systemkomplexität dienen, sind nicht a priori mit den Mechanismen, die über normativen Konsens und sprachliche Verständigung für den sozialen Zusammenhalt des Kollektivs sorgen, harmonisiert.
Archiv der Gegenwart Bd. 52, 31. 5. 1982, S. 25651 ff. [DWDS]Er würde überdies den politischen Zusammenhalt des NATO-Bündnisses stärken, was besonders in Zeiten der Spannung ebenso wichtig sei wie die zur Aufrechterhaltung einer glaubwürdigen Abschreckung erforderliche militärische Stärke.
Archiv der Gegenwart Bd. 53, 29. 4. 1983, S. 26575 ff. [DWDS]Das Bundesministerium für innerdeutsche Beziehungen hat die Aufgabe, der Einheit der Nation zu dienen, den Zusammenhalt des deutschen Volkes zu stärken, die Beziehungen der beiden deutschen Staaten zu fördern und die deutschlandpolitische Verantwortung der Bundesregierung wahrzunehmen.
Archiv der Gegenwart Bd. 55, 5. 1. 1985, S. 28352 ff. [DWDS]Die Bildung müsse den nationalen Zusammenhalt und die Arbeitsethik fördern.
Archiv der Gegenwart Bd. 55, 3. 12. 1985, S. 29412 ff. [DWDS]Die Gemeinschaft entwickelt und verfolgt weiterhin eine Politik zur Stärkung ihres wirtschaftlichen und sozialen Zusammenhalts, um eine harmonische Entwicklung der EG als Ganzes zu fördern.
Archiv der Gegenwart Bd. 58, 6. 4. 1988, S. 32084 ff. [DWDS]Es werde auch nicht geeint, „wenn von Natur aus egoistische Partikularinteressen im Lande dominieren und dabei riskieren, das soziale Netz zu zerreißen und den sozialen Zusammenhalt, der der notwendigen nationalen Kohäsion entspricht, verhindern“.
Herzog, Roman: Ansprache von Bundespräsident Roman Herzog auf der VEBA-Konzerntagung „Unternehmerische Verantwortung in einer sich wandelnden Welt“, 21. 6. 1996. [DWDS] (bundespraesident.de)Wir brauchen, so meine ich und so schwierig das ist, einen neuen sozialen Konsens, der dem notwendigen Wandel, aber auch dem gesellschaftlichen Zusammenhalt Rechnung trägt!
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 27. 6. 1998. [DWDS]Der Olympiasieger im 5000-Meter-Lauf von 1992, Dieter Baumann, betonte entschieden den Zusammenhalt und die Zusammengehörigkeit: „Wir treten ja gemeinsam auf, damit die anderen Disziplinen davon profitieren.“
Rau, Johannes: Rede von Bundespräsident Johannes Rau auf der Jahrestagung der Bundesvereinigung der Arbeitgeberverbände, 20. 11. 2001. [DWDS] (bundespraesident.de)Wenn wir den gesellschaftlichen Zusammenhalt nicht stärken, dann sind wir auf Dauer auch wirtschaftlich nicht erfolgreich.
Berliner Zeitung, 6. 8. 2005. [DWDS]Wird die soziale Segregation, also das Trennen in einzelne Gruppen, verhindert und der soziale Zusammenhalt der Gesellschaft insgesamt gefördert?
Maas, Heiko: Rede des Bundesministers des Auswärtigen, Heiko Maas, beim Digitalen Jahrestreffen des Rates des „European Council for Foreign Relations“ (ECFR), 29. 6. 2020. [DWDS] (bundesregierung.de)Und dass wir zugleich dafür sorgen müssen, dass diese Mittel nach rechtsstaatlichen Kriterien ausgegeben werden, versteht sich von selbst, wenn wir über Solidarität und Zusammenhalt reden.