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Wortgeschichte zu

Clan / Klan

Themenfeld Politik & Gesellschaft

Kurz Gefasst

Zunächst findet sich Clan vor allem in Reisebeschreibungen und mit Bezug auf das historische Schottland. Das Wort wird in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts im Sinne von eng zusammengehörige größere Gemeinschaften verwendet. Wahrscheinlich über populäre Film- und Serientitel (Der Denver-Clan) gewinnt es seit den 1960er Jahren an Verbreitung. In jüngster Zeit findet man ­Clan häufig mit Bezug auf eine bestimmte Form der organisierten Kriminalität, es konkurriert hier offenbar mit dem Synonym Großfamilie.

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Wortgeschichte #

Herkunft und frühe Entlehnung #

Im frühen 18. Jahrhundert gelangt Clan aus dem Englischen ins Deutsche. Das Wort bezeichnet zunächst schottische Lehens- und Stammesverbände (vgl. Anglizismen-Wb., 247, 2DFWB 3, 763, 5Duden Herkunft, 203). Erste Belege in deutschsprachigen Texten findet man in Reisebeschreibungen und Eigennamenlexika (1746, 1784). Clan wird hier gelegentlich mit erklärenden Synonymen versehen, etwa Zunft oder FamilieWGd (1722, 1726).

Im 19. Jahrhundert wird das Wort Clan bekannter. Es findet sich dementsprechend auch als Eintrag in Wörterbüchern und Konversationslexika, zunächst freilich noch in der Herkunftsbedeutung (vgl. den Brockhaus von 1822 sowie Herders Conversations-Lexikon von 1854). Auch das Fremdwörterbuch von Johann Christian August Heyse aus dem Jahr 1838 hat einen Eintrag (vgl. Anglizismen-Wb. 1, 247). Clan begegnet vermehrt auch in Fachtexten sowie in der Belletristik (1831). In Bildern und Vergleichen wird es dabei auch auf andere als schottische Gegebenheiten bezogen; so setzt der Althistoriker Barthold Georg Niebuhr in seiner Römischen Geschichte das römische Patronat mit dem schottischen Clan in Analogie (1811), und Heinrich Heine geht in seinen Memoiren inhaltlich bereits etwas weiter, indem er seine eigene Familie ironisch mit einem archaischen Clan vergleicht (1855).

Clan als verschworene Gemeinschaft #

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts löst sich der Wortgebrauch von der Bezugnahme auf die schottischen Clans, und das Wort wird nun auch auf andere Formen von Gemeinschaften übertragen, die sich durch eine sehr enge, familienähnliche Verbindung untereinander auszeichnen. So wird z. B. eine Gruppe von Berufsdieben als Clan bezeichnet (1869); damit wird das Wort in einen negativen Kontext gestellt. In dem Beleg (1881), in dem von einem Clan der Romantiker die Rede ist, wird das Wort eher als scherzhaft gemeinter Hinweis auf eine exklusive, eingeschworene Gemeinschaft, die sich abzuschotten weiß, zu verstehen sein. Eine ähnliche Tonlage stimmt auch Kurt Tucholsky in Die Inseln aus dem Jahr 1929 an: Clan von Bewunderern (1929).

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts scheint sich Clan als Ausdruck für verschworene, familienartige Gemeinschaften soweit im Sprachgebrauch etabliert zu haben, dass es Gegenstand der Fremdwortkritik wird. So werden in Eduard Engels Verdeutschungswörterbuch für das Wort Clan die Alternativen Sippe, Stamm, Familie, Haus; Klüngel, Kaste angegeben (Engel 1918, 249; vgl. auch die Wortgeschichte zu KasteWGd).

Ende des 19. Jahrhunderts findet Clan auch Eingang in die Fachsprache der Soziologie. So behandelt Ferdinand Tönnies in seinem 1887 erscheinenden Hauptwerk Gemeinschaft und Gesellschaft die natürlichen Einheiten einer Gemeinschaft, darunter Volk – Stamm – Clan (1887). In der modernen Soziologie dient das Wort Clan auch der terminologischen Abgrenzung von FamilieWGd:

Im Verhältnis zum Familienbegriff bezeichnet K[lan] bestimmte übergreifende Funktionen des Familiensystems, also gemeinsamen Kult, gegenseitige wirtschaftliche Unterstützung und Förderung, Solidarität in der politischen Durchsetzung. [3Lexikon zur Soziologie, 334]

Clan auf dem Weg in die Alltagssprache #

In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wird Clan zunehmend Bestandteil der Alltagssprache. In diese Zeit fällt auch der Kinostart des französischen Films Le clan des Siciliens aus dem Jahr 1969 (vgl. IMDb), der im darauffolgenden Jahr zum ersten Mal und unter dem Titel Der Clan der Sizilianer in Deutschland läuft. Der Filmtitel mag die Verbreitung des Wortes entsprechend gefördert haben. Das Wort wird später allgemein in Titeln beliebter: Der Denver-Clan wird 1983 zum ersten Mal im deutschen Fernsehen ausgestrahlt. Das ZDF zeigt seit 2014 die Serie Deutschlands große Clans. Seit den 1990er Jahren ist das Wort auch in Buchtiteln präsent.

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Buchtitel 1994–2019 (Auswahl) #

  • 1994 Der Clan der Steuerhaie (Willi H. Grün)
  • 1995 Haiders Clan: wie Gewalt entsteht (Hans-Henning Scharsach)
  • 2001 Der Tschechow-Clan: Die Geschichte einer deutsch-russischen Künstlerfamilie (Renata Helker, Claudia Lenssen)
  • 2006 Der Deutschland-Clan: das skrupellose Netzwerk aus Politikern, Top-Managern und Justiz (Jürgen Roth)
  • 2013 Der Nixen-Clan (Reni Dammrich)
  • 2018 Arabische Clans (Ralph Ghadban)
  • 2019 Der Hitler-Clan (Robin von Weikersthal)

Clan und Großfamilie #

Vor allem in jüngerer Zeit scheint Clan mit dem Wort GroßfamilieWGd zu konkurrieren (2013a). Aus der Bedeutung in enger Beziehung untereinander stehende, sich stark von außen abgrenzende familienartige Gruppe hat sich ein pejorativer Gebrauch des Wortes entwickelt: Clan bedeutet in manchen Belegen geradezu Verbrecherbande (1970, Kriminellen-Clan im Beleg 1968; vgl. aber bereits 1869). Seit den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts nimmt die Zahl der Belege, in denen Clan negativ konnotiert ist, zu. In jüngerer Zeit wird das Wort vor allem auf arabischstämmige Familienverbände bezogen, die in Zusammenhang mit sogenannter Clan-Kriminalität stehen (2013b).

Schreibvarianten C und K #

Clan gibt es von Anfang an und heute zunehmend daneben auch in der Schreibung Klan (2DFWB 3, 763, online). Die Schreibung Klan ist bereits im 18. Jahrhundert belegt, bleibt aber im 19. Jahrhundert noch selten (1840, 1875). Im Verlauf des 20. Jahrhunderts finden sich beide Schreibvarianten durchgängig in verschiedenen Textsorten (1910). Inzwischen empfiehlt Duden online die C-Schreibung und bietet Klan als alternative Schreibung an (z. B. in 2013c).

Volker Harm und Ulrike Stöwer

Literatur #

Anglizismen-Wb. Anglizismen-Wörterbuch. Der Einfluß des Englischen auf den deutschen Wortschatz nach 1945, begründet von Broder Carstensen, fortgeführt von Ulrich Busse. Bd. 1–3. Berlin/New York 1993–1996.

2DFWB Deutsches Fremdwörterbuch. Begonnen von Hans Schulz, fortgeführt von Otto Basler. 2. Aufl., völlig neu erarbeitet im Institut für Deutsche Sprache von Gerhard Strauß u. a. Bd. 1 ff. Berlin/New York 1995 ff. (owid.de)

5Duden Herkunft Duden – das Herkunftswörterbuch. Etymologie der deutschen Sprache. 5., von Jörg Riecke neu bearb. Aufl. Berlin u. a. 2014.

Duden online Duden online. Hrsg. von der Dudenredaktion. Mannheim 2011 ff. (duden.de)

2DWB Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm. Neubearbeitung. Hrsg. von der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (vormals Deutsche Akademie der Wissenschaften) und der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen. Bd. 1–9. Stuttgart 1983–2018.

Engel 1918 Engel, Eduard: Entwelschung. Verdeutschungswörterbuch f. Amt, Schule, Haus, Leben. Leipzig 1918.

3Lexikon zur Soziologie Fuchs-Heinritz, Werner (Hrsg.): Lexikon zur Soziologie. 3., völlig neu bearb. u. erw. Aufl. Opladen 1994.

Belegauswahl #

Ihr regiment anlangend, so zeigen ihre historien=schreiber, daß solches anfaͤnglich durch die sogenannte clans oder zuͤnffte ohne gewisse gesetze und ohne ein oberhaupt verwaltet worden.

Buddeus, Joannes Franciscus: Allgemeines Historisches Lexicon, in welchem das Leben und die Thaten derer Patriarchen, Propheten, […] in Alphabetischer Ordnung mit bewehrten Zeugnissen vorgestellet werden. Dritte um vieles vermehrte und verbesserte Auflage. Vierter Theil. Leipzig 1722, S. 272. (books.google.de)

McDonald/ oder McDuald/ ist der name einer vornehmen Hochlaͤndischen Clan oder familie in Schottland, deren vorfahren knige der insul waren, und das haupt von allen so genannten Clans seyn wolten. Sie machten oͤffters viel ungelegenheiten, und thaten feindliche einfaͤlle in das feste land, da sie denn manchmal den sieg behielten, bißweilen aber uͤberwunden wurden, und mit der regierung friede machten.

Iselin, Jacob Christoff: Neu=vermehrtes Historisch= und Geographisches Allgemeines Lexicon, in welchem das Leben/die Thaten/ und andere Merckwu(e)rdigkeiten […] aus allen vorhin ausgegebenen und von gleichen Materien handlenden Lexicis, auch andern bewa(e)hrten Historisch= und Geographischen Schrifften zusammen gezogen/[…]. Dritter Theil Sammt einem neuen Vorbericht. Basel 1726, S. 446. (books.google.de)

Sie [Einwohner der Orkney- und Shetlandinseln] ſind ein zahlreiches und fruchtbares Volk, und wenn ſie in Anſehung ihrer Sitten verbeſſert wuͤrden, koͤnnten ſie zur Vergroͤſſerung des Wohlſeyns von Großbrittannien ſehr vieles beytragen. Einige Clans von den Hochlaͤndern, wenn ſie in der Kriegskunſt wohl unterrichtet, und der Regierung zugethan waͤren, wuͤrden zur Beſchuͤtzung ihres eignen Landes ein ſolches bequemes und fuͤrchterliches Corps ausmachen, als Großbrittannien, oder die Schweiz, oder irgend ein Land in Europa nur aufzubringen faͤhig iſt.

N. N.: Num. 94, 15. Juni 1746. In: Staats- u. Gelehrte Zeitung des Hamburgischen unpartheyischen Correspondenten. Hamburg 1746, S. [2]. (deutschestextarchiv.de)

Die Kalmucken ſind in unendlich viele Horden und Clans vertheilet, davon jede unter ihrem eigenen beſondern Chan ſtehet, die aber alle die Oberherrſchaft eines Haupt-Chans erkennen, der Otchicurti-Chan, oder der Koͤnig der Koͤnige genennet wird, und ſein Geſchlecht von dem großen Tamerlan herleitet.

Bruce, Peter Henry: Des Herrn Peter Heinrich Bruce, eines ehemaligen Officiers in Preußischen, Russischen und Großbritannischen Diensten, Nachrichten von seinen Reisen in Deutschland, Rußland, die Tartarey, Türkey, Westindien u. s. f., nebst geheimen Nachrichten von Peter dem Ersten Czar von Rußland. Aus dem Englischen übersetzt. Hrsg. von N. N. Leipzig 1784, S. 282. (deutschestextarchiv.de)

[…] das Verhaͤltniß der Clienten zum Patron war daher dem der gemeinen Bergſchotten zum Haupt ihres Clan hoͤchſt aͤhnlich.

Niebuhr, Barthold Georg: Römische Geschichte. Erster Theil. Berlin 1811, S. 391–390. (deutschestextarchiv.de)

Clan. So hieß in Schottland der Gutsherr der Bergschotten, und eben diesen Namen fuͤhrte die einem Familienstaat im Großen aͤhnelnde Socialverbindung zwischen diesem Gutsherrn und seinen Hoͤrigen in Hochschottland und auf den Inselgruppen Shetland und Orkney.

Conversations-Lexicon: Neue Folge. In zwei Bänden. Leipzig (F. A. Brockhaus) 1822–1824. Erste Abtheilung des ersten Bandes […]. Leipzig 1822, S. 657. (books.google.de)

([…] Die hochlaͤndiſchen Regimenter, ſingend unter Begleitung der Sackpfeife:)

[…]

   Clan Douglas, Clan Douglas,Wie ſteil unſer Stieg —   Was »Stieg«!Zu Rache und Sieg,   Clan Douglas, Clan Douglas, Clan Douglas!

Grabbe, Christian Dietrich: Napoleon oder Die hundert Tage. Ein Drama in fünf Aufzügen. Frankfurt (Main) 1831, S. 256. (deutschestextarchiv.de)

Als ächte Söhne der von jeher die Freiheit beschützenden Berge verachteten und verachten diese zahlreichen Völkerschaften und Klane die Civilisation, die ihnen mehrmalen im Laufe der Jahrhunderte in Begleitung der Sklaverei geboten ward, von Asien her wie von Europa.

N. N.: Allgemeine Zeitung. Nr. 11. 11. Januar 1840. Augsburg 1840, S. 83. (deutschestextarchiv.de)

Clan (Klän), Lehensverbindung, welche bis 1746 in den schottischen Hochlanden herrschte.

Herders Conversations-Lexikon. Freiburg im Breisgau 1854, Band 2, S. 134. (zeno.org)

In die Familienchronik meines Vaters konnten sie mich nicht frühzeitig einweihen; nur über die großen Kämpen des mütterlichen Clans konnten von dieser Seite mein junges Gemüth frühe Eindrücke empfangen, und ich horchte mit Andacht, wenn die alte Bräunle oder Brunhildis erzählte.

Engel, Eduard: Heinrich Heine’s Memoiren über seine Jugendzeit. In: Die Gartenlaube 32 (1884), S. 179–181, hier 180. (wikisource.org)

Das Haupt der Clans endlich, der General, zu welchem alle die aufgezählten Soldaten und Officiere des Heeres in ehrerbietiger Bewunderung aufblicken, ist der „Escarpe“, der Mörder, das heißt nicht der Dieb, welcher aus Rache oder um sich eines Zeugen zu entledigen tödtet, sondern der Mensch, der aus Grundsatz, aus Gewohnheit oder Berechnung erst mordet und dann stiehlt.

N. N.: Pariser Bilder und Geschichten/Die „Leute vom Handwerk“. In: Die Gartenlaube 17 (1869), S. 638–642, hier 641. (wikisource.org)

Wie bei den alt-arabischen Stämmen die Geschlechter ihre Häuptlinge wie Väter ehren, so zeigen sich die ähnlichen Verbände der Klans bei den alten Schotten.

Bluntschli, Johann Caspar: Allgemeine Statslehre. Fünfte umgearbeitete Auflage des ersten Bandes des Allgemeinen Statsrechts. Stuttgart 1875, S. 218. (deutschestextarchiv.de)

Clan der Romantiker

Nordau, Max: Paris. Studien und Bilder aus dem wahren Milliardenlande. Leipzig 1881. In: DFWB 3, 765.

§ 10. Gliederung und Neubildung der natürlichen Einheiten. Volk — Stamm — Clan. Land — Gau — Dorf. Stadt — Gilde — Gemeinde.

Tönnies, Ferdinand: Gemeinschaft und Gesellschaft. Abhandlung des Communismus und des Socialismus als empirischer Culturformen. Leipzig 1887, S. [V]. (deutschestextarchiv.de)

Es waren das besonders die freiwilligen Gaben an Nuggets und anderen Edelmetallen, die, entweder von ganzen Stämmen, Klans und Gesellschaften oder von einzelnen Personen gespendet, herbeigetragen wurden.

May, Karl: Winnetou Band 4. In: May, Karl: Winnetou IV, Berlin: Neues Leben 1993 [zuerst 1910], S. 263. [DWDS]

[Werner] Sombart wandelt gewiß in einem Clan von Bewunderern, für die er der ganz große Mann ist; […].

Kurt Tucholsky: Gesammelte Werke in zehn Bänden. Band 7, Reinbek bei Hamburg 1975, S. 119. (zeno.org)

Diese Selbstbestätigung und scheinbare Geborgenheit in einem Kriminellen-Clan aber suchen, wie der Kölner Soziologe Professor Erwin Scheuch glaubt, die jugendlichen Irrläufer „gerade in friedfertigen und wohlhabenden Gesellschaften“. Denn im Wohlstand „nicht angepaßt sein, ist noch schmerzlicher als in anderen Gesellschaften“.

N. N.: Grobe Helden. In: Der Spiegel, 12. 08. 1968, S. 27. (spiegel.de)

Verbrecher rücken zusammen

Bandenbildung rationalisiert das „Geschäft“ und schützt gegen ausländische Clans.

N. N.: Verbrecher rücken zusammen. Offenburger Tageblatt 12. 10. 1970. In: DFWB 3, 765.

Die Großfamilie wird von den Behörden zu einem guten Dutzend problematischer Clans gerechnet, die zumeist als abgeschottet und schlecht integriert gelten.

N. N.: Brüder im Geiste. In: Die Zeit, 20. 6. 2013, Nr. 26. [DWDS] (zeit.de)

Der Stadtstaat Bremen kümmert sich intensiv um Clan-Kriminalität, seit er 2010 durch teils hysterische Medienberichte aufgeschreckt wurde.

N. N.: Das Gesetz der Clans. In: Die Zeit, 11. 7. 2013, Nr. 29. [DWDS] (zeit.de)

Im ersten Fall [Angehörige gleicher Abstammung] ist der Übergang vom Stamm zum Volk und seine großgesellschaftlichen und später nationalstaatlichen Organisationsformen fließend; im zweiten Fall [überschaubare Gesellschafts-Formen] ist Stamm ggf. identisch mit einem Klan (Clan) bzw. einer Sippe (einer Großfamilie; extended family).

Schäfers, Bernhard (Hrsg.): Grundbegriffe der Soziologie, 6. Aufl. Wiesbaden 2013, S. 110 (books.google.de)