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Wortgeschichte zu

Villenkolonie · Villenviertel

Villa

sozialräumliche Segregation

Themenfeld Politik & Gesellschaft

Kurz gefasst

Villenkolonie und Villenviertel begegnen beide erstmals mit nur wenig zeitlichem Abstand im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts. Zunächst bezeichnen sie (bürgerliche) Wohnviertel mit herrschaftlichen Häusern am Stadtrand. Im Verlauf des 20. Jahrhunderts ist ein semantisches Auseinandertreten der vormals synonym verwendeten Wörter zu verzeichnen: Villenviertel bedeutet heute allgemein teure und vornehme Wohngegend mit herrschaftlichen Häusern, Villenkolonie hingegen wird gegenwärtig vor allem in Bezug auf jene um die Jahrhundertwende gegründeten Villenkolonien im Speziellen verwendet.

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Wortgeschichte

Villenkolonie und Villenviertel. Zwei Komposita des 19. Jahrhunderts

Im Verlauf des 19. Jahrhunderts entstehen sach- wie sprachhistorisch nicht nur Arbeiter- und ArmenviertelWGd, sondern, gewissermaßen am anderen Ende des sozialen Spektrums, auch Villenkolonien bzw. Villenviertel. Sprachgeschichtlich betrachtet werden beide Komposita mit nur wenig zeitlichem Abstand geprägt: Villenkolonie ist spätestens mit Beginn der 1870er Jahre bezeugt (1871b), Villenviertel wenig später (1882). Beide beziehen sich – zunächst – auf (bürgerliche) Wohnviertel mit herrschaftlichen Häusern, die in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in der Regel am Stadtrand im Grünen entstehen und deren Villen als ganzjährige Wohnhäuser fungieren.

Villa. Von Sommerhaus zu Wohnhaus

Voraussetzung für die Bildung der neuen Komposita ist eine semantische Transformation, die Villa in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts durchläuft. Ursprünglich ist es aus dem italienischen villa entlehnt, das seinerseits auf das lateinische villa, Landhaus, Landgut, zurückzuführen ist. Im Deutschen ist das Wort seit dem 17. Jahrhundert bezeugt (vgl. 25Kluge, 960). Zunächst bleibt Villa in der Bedeutung auf dem Lande oder frei auf einem Gartengrundstück in der Stadt stehendes herrschaftliches bzw. luxuriös-aufwendig ausgestattetes Einzelwohnhaus; Landhaus, Sommersitz häufig auf italienische Verhältnisse bezogen (vgl. 1DFWB 6, 187–188; 1679, 1785). In Anlehnung an die italienischen Villen legten sich reiche Bürger der großen Städte zu Beginn des 19. Jahrhunderts Landhäuser als Feriensitze oder Sommerhäuser zu (vgl. Wolbring 2014, 184), die nunmehr auch als Villa bezeichnet werden können (1830, 1846, 1848).

Im Verlauf des 19. Jahrhunderts und vor dem Hintergrund der zunehmenden Trennung von Wohnen und Arbeit im Bürgertum ist dann eine sachhistorische Veränderung der Nutzung von Villen und damit verbunden sprachhistorisch eine semantische Transformation für Villa zu verzeichnen: Die Villa wurde vom Sommerhaus zum ständigen Wohnhaus. (Wolbring 2014, 185, 1871a, 1913). Zunächst vor allem auf herrschaftliche Formen des Wohnens bezogen, wird das Wort um die Jahrhundertwende zunehmend unspezifisch: Alles wollte schließlich Villa sein; auch Häuser, die eher einem normalen Wohnhaus glichen, bekamen jetzt den klangvollen Titel Villa. Die absolute Oberschicht baute natürlich weiterhin große, ausladende Villen. (Weichel 1996, 244–245)

Die Ausbildung von Villenkolonie und Villenviertel

Hintergrund nicht nur für die semantische Transformation von Villa, sondern auch für die Ausbildung der Komposita Villenkolonie und Villenviertel – also von Stadtvierteln, die sich aus Villen in dieser neuen Bedeutung zusammensetzen – ist die Veränderung bürgerlichen Wohnens in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts:

Mit dem industriellen Aufschwung seit der Jahrhundertmitte und den besseren Verkehrsverbindungen zog, wer es sich leisten konnte, aus den engen Altstädten hinaus vor die Tore der Städte und errichtete dort ein neues Wohnhaus. Solche Villenviertel entstanden in jeder größeren Stadt […]. [Wolbring 2014, 185]

In dem Moment also, wo am Stadtrand eine Vielzahl von Villen eine neue Form der Siedlung bilden, bilden sich mit Villenkolonie und Villenviertel hierfür auch Bezeichnungen heraus.

Sprachhistorische Voraussetzung für die Bildung des Kompositums Villenkolonie ist darüber hinaus die Abkoppelung der Bedeutung Siedlung von der machtpolitischen Bedeutungsschicht des neuzeitlichen Wortes Kolonie im Verlauf des 18. Jahrhunderts . Villenkolonie steht damit zugleich in einer Reihe mit Komposita, die sich im Verlauf des 19. Jahrhunderts zum Grundwort Kolonie bilden; das Spektrum reicht von Armen-WGd (1825) über Arbeiter-WGd (1866) bis hin zu Gartenkolonie (1876).

Villenviertel hingegen ist ein Unterbegriff von Stadtviertel. Viertel ist bereits im Mittelhochdeutschen bezeugt; ältere Formen sind vierteil, althochdeutsch fiorteil und mittelniederdeutsch vērdel. In allen älteren Formen ist noch erkennbar, dass Viertel eine Zusammenrückung und damit Vereinfachung von der vierte Teil ist (vgl. 25Kluge, 960). Die Bedeutung Stadtviertel geht auf Städte mit alten römischen Anlagen zurück, die tatsächlich gevierteilt waren (vgl. 25Kluge, 960).

Semantisches Auseinandertreten im 20. Jahrhundert

Die DWDS-Wortverlaufskurve zeigt, dass „Villenviertel“ „Villenkolonie“ im Verlauf der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts hinsichtlich der Verbreitung ablöst.

Wortverlaufskurve zu „Villenviertel“ und „Villenkolonie“

DWDS (dwds.de)

Villenkolonie und Villenviertel entstehen nicht nur im Abstand von nur wenigen Jahren, sie sind im 19. und beginnenden 20. Jahrhundert zunächst auch ungefähr gleich verbreitet und werden synonym verwendet (1901, 1907). Hinsichtlich der Verbreitung löst Villenviertel Villenkolonie im Verlauf der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts dann ab (vgl. Abb. 1 sowie die Wortverlaufskurve des Google NGram Viewers). Zugleich ist ein semantisches Auseinandertreten der vormals synonym verwendeten Wörter zu verzeichnen. Villenviertel bezeichnet heute allgemein teure und vornehme Wohngegend mit herrschaftlichen Häusern und kann damit nicht nur auf jene Villenkolonien des 19. Jahrhunderts (2005), sondern auch und gerade auf heutige Stadtviertel in Deutschland (1970) ebenso wie weltweit (1984) bezogen werden. Villenkolonie wird nach einem Rückgang der Bezeugungsfrequenz in der ersten Hälfte des Jahrhunderts in der Mitte des Jahrhunderts gelegentlich in einem unspezifischen Sinn verwendet (1954), bevor es nurmehr vor allem in Bezug auf jene um die Jahrhundertwende gegründeten Villenkolonien verwendet wird (1994, 2007).

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Weichel hat die These aufgestellt, dass es sich bei Villenkolonien um durchgeplante, bei Villenviertel um gewachsene Siedlungen handelt (vgl. Weichel 1996, 249). Das mag in der Tendenz nicht ganz falsch sein und würde auch erklären, weshalb Villenkolonie gegenwärtig nurmehr in Bezug auf Siedlungen der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts und der Jahrhundertwende verwendet wird, Villenviertel jedoch breit. Gleichwohl zeigen die Belege, dass die Wörter auch synonym verwendet worden sind (1901, 1907).

Die Gründe für die rückläufige Verwendungsfrequenz des Wortes Villenkolonie sind sicherlich vielfältig – vermutlich mit eine Rolle mag das ungefähr zeitgleiche Ende des deutschen Kolonialengagements in Übersee und die damit sinkende Verwendungsfrequenz des Grundwortes Kolonie gespielt haben.

Anna S. Brasch

Literatur

1DFWB Schulz, Hans/Otto Basler: Deutsches Fremdwörterbuch. Weitergeführt im Institut für deutsche Sprache unter der Leitung von Alan Kirkness. Bd. 1–7. Straßburg bzw. Berlin 1913–1988. (owid.de)

25Kluge Kluge – Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. Bearb. von Elmar Seebold. 25., durchgesehene und erweiterte Aufl. Berlin/Boston 2011.

Weichel 1996 Weichel, Thomas: Bürgerliche Villenkultur im 19. Jahrhundert. In: Dieter Hein/Andreas Schulz (Hrsg.): Bürgerkultur im 19. Jahrhundert. Bildung, Kunst und Lebenswelt. München 1996, S. 234–251.

Wolbring 2014 Wolbring, Barbara: Bürgerliches Leben in der Kleinstadt. Gelnhausen im 19. Jahrhundert. In: Zeitschrift des Vereins für hessische Geschichte und Landeskunde 119 (2014), Bd. 119, S. 177–194.

Belegauswahl

Des Cardinals Borghesii Lust-Garten ausser Rom.

PAlast de la Villa Borghese ausserhalb Rom/ nur eine halbe Stund abgelegen/ ist ein vortreflicher Palast/ in der Mitten eines schönen grossen ummaurten Gartens/ samt einem herrlichen Lusthaus oder Palast/ wie solcher allhier fleissig vorgestellet/ zu sehen/ und mag vielmehr ein Wunder genant werden/ wegen der überaus grossen Menge Antiche-Statuen/ meist alle der vortrefflichsten alten Meister in weissem Marmelstein gehauen/ wie dann selbige theils vernünfftig zur Zier dieses Baues/ in der facciata oder Gibel eingebracht sind/ und diese Abbildung zeiget.

Sandrart, Joachim von: L’Academia Todesca. della Architectura, Scultura & Pittura: Oder Teutsche Academie der Edlen Bau- Bild- und Mahlerey-Künste. [...]. Nürnberg 1679, S. [I]. (deutschestextarchiv.de)

Die Villa Albani gehoͤrt zu den ſchoͤnſten Gebaͤuden in Rom. Auf beyden Seiten ſind Colonaden von Saͤulen aus Granit angelegt, die mit den Buͤſten der beruͤhmteſten Maͤnner des Alterthums geziert ſind. Der Garten hat anmuthige Luſtwaͤldchen und eine ſo reiche Auszierung mit Werken der Kunſt, daß man in die Villa eines alten prachtliebenden Roͤmers verſetzt zu ſeyn glaubt.

Hirschfeld, Christian Cay Lorenz: Theorie der Gartenkunst. Fünfter Band. Nebst Register. Leipzig 1785, S. 247. (deutschestextarchiv.de)

In die tiefere Doktrin läßt er sich selten ein, wünscht aber überall Einrichtungen, wodurch die Arbeit geleitet, und produktiver gemacht werde, und wenn er gleich die Vortheile des größeren Grundbesitzes bey den nöthigen Vorbedingungen nicht verkennt, so will er doch nur ganz vorzüglich solche Einrichtungen ins Auge fassen, welche mit der von der Revolution her datirenden Gesetzgebung über den Grundbesitz in Frankreich im Einklange stehen; – wofür er denn vor allen von der Regierung zu gründende oder zu unterstützende agronomische Institute, wie Ackerschulen, Forstschulen, Armenkolonien, Assoziationen zu einer umfassenderen Betreibung der Landwirthschaft anerkennt, und mit besonderer Vorliebe als von Vorgängen und Beyspielen von dem Fellenbergischen Institute in der Schweiz, von einigen anderen agronomischen Instituten in Deutschland, von den neuern Armenkolonien in den Niederlanden, der Vogt’schen Armenkolonie bey Hamburg, den Bemühungen des Conte Dandolo zur Verbesserung des Seidenbaues in Nord-Italien, und von den Verbesserungen spricht, welche die in der strengsten Abtödtung lebenden Brüder von la Trappe seit ihrer Rückkehr aus England der Umgebend ihrer Abtey Meillereaie in Bretagne mitgetheilt haben.

Devby, P.: De l’Agriculutre en Europe et en Amérique, considérée et comparée dans les interêts de la France et de la Monarchie. In: Jahrbücher der Literatur. Ein und dreyßigster Band. Wien Juli, August, September 1825, S. 274–292, hier S. 275. (books.google.de)

Der Ort, wo dieſes Geſpraͤch Statt fand, heißt Bogenhauſen, oder Neuburghauſen, oder Villa Hompeſch, oder Montgelasgarten, oder das Schloͤſſel, ja man braucht ihn nicht einmal zu nennen, wenn man von Muͤnchen dort hinfahren will, der Kutſcher verſteht uns ſchon an einem gewiſſen durſtigen Augenblinzeln, an einem gewiſſen vorſeligen Kopfnicken und aͤhnlichen Bezeichnungsgrimaſſen.

Heine, Heinrich: Reisebilder. Dritter Theil. Hamburg 1830, S. 33. (deutschestextarchiv.de)

Er hat zu Landshut, Wien und Pavia studirt und lebt jetzt als Professor an letzterer Universität. Jeden Herbst zieht er mit seiner anmuthigenFamilie aus Wälschland heraus in seine deutsche Villa.

Steub, Ludwig: Drei Sommer in Tirol. München 1846, S. 345–346. (deutschestextarchiv.de)

In der Staatskanzlei, auf dem Minoritenplatz und in der Villa Metternich auf dem Rennwege herrscht deshalb die lebhafteste Thätigkeit.

N. N.: Neue Rheinische Zeitung. Organ der Demokratie. Nr. 211, Freitag, 2. Februar 1849. Köln 1848, S. 1156. (deutschestextarchiv.de)

Es wäre in unseren Tagen thöricht von jedem Culturvolke, sich in fernen Welttheilen die Wege durch Arbeitercolonieen bahnen zu wollen, seine Kräfte in Leistungen zu vergeuden, die geringere Begabung fordern.

Berg, Albert: Die preussische Expedition nach Ost-Asien. Nach amtlichen Quellen. Zweiter Band. Hrsg. von Albert Berg. Berlin 1866. (deutschestextarchiv.de)

Einen intereſſanten Beſuch glaubte ich bei Frau von Weißenthurn, deren allerliebſten Stücken ich als Pauline — Baronin Waldhüll — Julie in »Beſchämte Eiferſucht« u. ſ. w. ſo hübſche Erfolge verdankte, machen zu können. Sie wohnte in einer reizenden Villa vor den Thoren Wiens und lebte in ſehr behaglichen, ja ſogar glänzenden Verhältniſſen.

Bauer, Karoline: Aus meinem Bühnenleben. Erinnerungen. Hrsg. von Arnold Wellmer. Berlin 1871, S. 304. (deutschestextarchiv.de)

Eine halbe Meile südlich von Wilhelmshöhe, jenseits Tempelhof, liegt die Villenkolonie Neu-Tempelhof, welche im Jahre 1864 von der Berliner Immobilien-Aktiengesellschaft in der Weise begründet worden ist, daß sie die Pläne der Anlage geliefert, die Ausführung derselben überwacht und mit einem vertragsmäßigen Gewinnantheil den Verkauf der einzelnen Parzellen besorgt hat.

N. N.: Berliner Villenkolonien. II. In: Besondere Beilage zum Deutschen Reichs-Anzeiger und Königlich Preußischen Staats-Anzeiger. Nr. 22, 30. September 1871, S. 3. (books.google.de)

Die geschäftigen Geschöpfe fassten nunmehr ihr Zuckerkrümchen an, fanden alsbald den einzigen Verbindungsweg den Faden hinan, über den Querbalken und den Fensterrahmen herab und standen jetzt bei den Ihrigen wieder auf dem Gesimse, um von hier die gewohnte Passage über das hohe Gemäuer hinab bis zur Gartenkolonie forzusetzen.

Schmidt, Max: Verschiedene Jagd. In: Der Zoologische Garten. Zeitschrift für Beobachtung, Pflege und Zucht der Thiere. Gemeinsames Organ für Deutschland und angrenzende Gebiete. Herausgegeben von der „Neuen Zoologischen Gesellschaft“ in Frankfurt a. M. XVII. Jahrgang, Frankfurt a. M. 1876, S. 237–257, hier S. 245. (books.google.de)

Der vielfach in gebildeten Kreisen verbreitete Aberglaube, daß Villenviertel nach dem Westen verlegt werden müßten, ist selbstverständlich erst recht nicht berücksichtigt.

Kuntze, Otto: Motivierter Entwurf eines deutschen Gesundheits-Baugesetzes. Als Petition an den Bundesrat und Reichstag verfaßt. Leipzig 1882, S. 143. (books.google.de)

An dieser Heerstraße nun soll das neueste Berlin, ein riesenhaftes Villenviertel, angelegt werden.

Sch., L.: Phantastische Verschönerungspläne. In: Der Tag, 8. 1. 1901, S. 4. [DWDS]

In den siebziger Jahren des vorigen Jahrhunderts sonderte der Staat vom östlichen Rande des Grunewalds 400 ha ab, um darauf die bekannte Villenkolonie errichten zu lassen.

Schroeder, Wilhelm: Die Grunewaldfrage. In: Die Neue Gesellschaft, 10. 10. 1907, S. 469. [DWDS]

Seit 1907 bewohnt er eine eigene Villa in Schlachtenſee bei Berlin.

Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Vierter Band. Kleimon bis Minnich. Sechste völlig neu bearbeitete und stark vermehrte Auflage. Leipzig 1913, S. 47. (deutschestextarchiv.de)

Aber wie eine kleine Villenkolonie wirkten auch die steinernen Häuschen der afrikanischen Wildhüter am Fuße des Hügels.

Grzimek, Bernhard: Kein Platz für wilde Tiere, Köln [1973 [zuerst 1954]], S. 318. [DWDS]

12448 Quadratmeter Harigparzellen in der besten Bauzone oberhalb eines entstehenden Villenviertels zum Quadratmeterpreis von 66 Schweizer Franken (56,50 Mark).

N. N.: Wohnen im Steuerparadies. In: Die Zeit, 21. 8. 1970, Nr. 34. [DWDS] (zeit.de)

Die Metropole der Elfenbeinküste ist zur elegantesten Stadt im Westen des Kontinents gewachsen: In den modernen Bungalows der Villenviertel leben – beschützt von Wächtern – reiche Afrikaner und Franzosen.

N. N.: Oase des Reichtums. In: Die Zeit, 13. 1. 1984, Nr. 03. [DWDS] (zeit.de)

Auf ihm ist eine Villenkolonie aus dem späten 19. Jahrhundert versteckt, die vom See her kaum einzusehen ist.

N. N.: Das Haus am See. In: Die Zeit, 1. 4. 1994, Nr. 14. [DWDS] (zeit.de)

Das Villenviertel am Grunewald ist um ein traditionsreiches Gebäude ärmer – die Villa am Wildpfad 24 steht nicht mehr.

Fuchs, Claudia: Die Villa der Schauspielerin Zarah Leander steht nicht mehr. In: Berliner Zeitung, 2. 3. 2005. [DWDS]

Erst in die alte Villenkolonie, die Ende des 19. Jahrhunderts für das Großbürgertum errichtet wurde, dann in die Bürgersiedlungen aus den zwanziger und dreißiger Jahren.

N. N.: Von oben geht’s nach oben. In: Die Zeit, 23. 8. 2007, Nr. 35. [DWDS] (zeit.de)